Wir brauchen eine Weltraumressourcen-Agentur

Scientific American: „Bodenschätze im All durchdacht abbauen“

„Der Mond und andere Himmelskörper werden letztendlich ausgebeutet werden; es ist wichtig, das auf durchdachte und organisierte Weise zu tun“, schreiben Alex Gilbert und Morgan D. Bazilian am 19.04.2019 im Scientific American. Vor fünfzig Jahren im Juli (am 16.07.1969) betrat die Besatzung der Apollo 11 als erste bemannte Mission die Oberfläche des Mondes. Heute stehen die Vereinigten Staaten am Rande einer Weltraumrenaissance, die Astronauten auf den Mond zurückbringt, zuerst auf einer umlaufenden Raumstation und dann auf die Oberfläche. Ihr Ziel: Bodenschätze. weiterlesen…

Kohlendioxid-Eintrag in Weltmeere zwei Jahre im Voraus prognostizierbar

Vorhersage der variablen CO2-Aufnahme durch den Ozean

Die Aufnahme von CO2 durch die Weltmeere schwankte in den vergangenen Jahrzehnten stark. Ein neues Modell soll bessere Prognosen liefern – denn die CO2-Aufnahme durch den Ozean ist zwei Jahre im Voraus vorhersagbar, zeigt eine am in Science Advances publzierte neue Studie von Hongmei Li, Tatiana Ilyina, Wolfgang A. Müller und Peter Landschützer, alle Wissenschaftler in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). weiterlesen…

E-Autos als CO2-Schleudern?

ifo Schnelldienst: Elektroautos keine Allheilmittel für Klimaschutz

Elektroautos werden in den nächsten Jahren kaum einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen leisten, behaupten drei Forscher in einem am 17.04.2019 verschickten ifo-Schnelldienst. Auf die Einführung von E-Autos folge „nicht per se eine Reduktion des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr“. Der CO2-Ausstoß batterieelektrischer Autos liege weit über dem eines Dieselmotors. Dagegen seien erdgasbetriebene Verbrennungsmotoren die „ideale Übergangstechnologie zu langfristig mit Wasserstoff oder ‚grünem Methan‘ betriebenen Autos“. weiterlesen…

Förderaufruf: Energiewende und Gesellschaft

Erforschen, wie sich Innovationen und Prozesse der Energiewende auf die Gesellschaft auswirken

Die Energiewende wird als Transformationsprozess, der mit einem tiefgreifenden Umbau und der Erweiterung unseres Energiesystems einhergeht, zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderung unserer Zeit. Die notwendigen Veränderungen betreffen nicht nur den technologischen und organisatorischen Prozess, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel. Unerlässlich sei daher für das Gelingen der Energiewende ein intensiver konstruktiver gesellschaftlicher Dialog, und eine Erforschung der Energiewende in ihrem Einfluss auf den gesellschaftlichen Wandel – so ein Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums. Bis 11.06.2019 können hier Projektskizzen eingereicht werden. weiterlesen…

Energie. Wende. Jetzt.

Eckpunkte für eine zukünftige Energieversorgung
von Robert Schlögl

Dass der menschengemachte Klimawandel schon länger stattfindet, ist erst jüngst – durch das Ausmaß der Temperatur-Anomalie in Mitteleuropa im vergangenen Sommer – für viele sichtbar geworden. Für Deutschland ist derzeit die „2-Grad-Grenze“ bereits überschritten, die Welt hat einen Wert von 1,1 Grad erreicht. Damit wird eine drastische Anstrengung für die wirksame Defossilisierung des Energie­systems jetzt notwendig, stellt der Chemiker Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut und am MPI CEC Mühlheim, Ruhr, fest. Weil aber eine Verständigung über die Eckwerte eines neuen Energiesystems fehle, verlangsame sich der Zubau von Wandlern für Erneuer­bare Energie in Europa. Für Deutschland sei klar, dass der Kohleausstieg in der Tat vordringlich ist. Solarify publiziert die Arbeit exklusiv. weiterlesen…

acatech: Plattform zeigt Chancen und Risiken von KI

Wettlauf um IT-Sicherheit

Künstliche Intelligenz (KI) wird künftig die Sicherheit von IT-Systemen verbessern. In den Händen von Cyberkriminellen öffnet sie andererseits auch Einfallstore für neue Bedrohungen der IT-Sicherheit. Auch die KI-Systeme selbst müssen vor Manipulation geschützt werden. Die Dynamik zwischen IT-Sicherheit und KI analysiert das Whitepaper “Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit”, das die von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech – koordinierte Plattform Lernende Systeme zur Hannover Messe 2019 veröffentlicht. Die Autoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden fordern, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie IT-Fachkräfte beim Aufbau von Kompetenzen zu unterstützen. weiterlesen…

Schulze: Neue EU-Grenzwerte machen Neuwagen sparsamer und klimafreundlicher

Deutschland stimmt für schärfere Verbrauchs- und Klima-Grenzwerte

In der EU wird der CO2-Ausstoß und damit auch der Kraftstoff-Verbrauch von neuen Pkw auch nach 2020 weiter deutlich sinken. Das gilt ebenfalls für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Die entsprechende EU-Verordnung wurde am 15.04.2019 im Rat der Mitgliedstaaten beschlossen. Laut Pressemeldung des BMU stimmte auch Deutschland der Verordnung zu – und unterstützte damit zum ersten Mal einen schärferen CO2-Pkw-Grenzwert als von der EU-Kommission vorgeschlagen. weiterlesen…

Sonnenstrom aus der Wüste – Tolle Idee! Was wurde daraus?

Kritische Würdigung eines etwas merkwürdigen DLF-Berichts

„Vielversprechender Beginn, enttäuschende Entwicklung“: Frank Grotelüschen hat für den Deutschlandfunk recherchiert, warum die ursprünglich gute Idee des Desertec-Konzepts „zunächst“ an ihrer Umsetzung scheiterte. Desertec sollte die besten Solar- und Windstandorte und die besten Technologien der Welt zusammenbringen und Strom aus den Wüstenstaaten nach Europa exportieren. Doch der Bericht des DLF-Autors ist – wie so viele – einseitig und schlecht recherchiert. weiterlesen…

Kanzlerin: „Arkona setzt Maßstäbe“

35 Kilometer nordöstlich von Rügen größter Offshore-Windpark der deutschen Ostsee in Betrieb genommen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrer Festrede, die erneuerbaren Energien seien aus der Nische heraus ins Zentrum der Energieversorgung gerückt. „Arkona setzt Maßstäbe“, sagte Bundeskanzlerin Merkel bei der offiziellen Inbetriebnahme. Der Windpark hat eine Leistung von 385 Megawatt – so viel, wie für die Versorgung von 400.000 Haushalten mit Strom nötig ist, teilte das Bundespresseamt am 16.04.2019 mit. weiterlesen…

Vergangene fünf Jahre weltweit am wärmsten

Weltweiter Trend hin zu höheren Durchschnittstemperaturen hält an

„Hitzewellen mit Rekordtemperaturen, anhaltende Dürren, Starkniederschläge, extreme Kälte und Rekordschneehöhen – all diese Phänomene gehören zu den extremen Wetterereignissen. 2018 war global das viertwärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Damit sind die vergangenen fünf die wärmsten verzeichneten Jahre“, so das Bundesumweltamt, in seiner jährlichen Chronik, die Aufschluss gibt über extreme Wetterereignisse und die globalen Temperaturen ab dem Jahr 2010. weiterlesen…