VBI mit neuem Leitfaden „Erneuerbare Energien“

EE-Standardwerk für Ingenieure und Laien

Die Ingenieure im VBI (Verband der Beratenden Ingenieure wollen als Partner von Politik und Gesellschaft dazu beitragen, die Energiewende zum Erfolg zu führen. Deshalb engagiert sich der VBI für eine zukunftsorientierte Energieversorgung. „Mit dem Planungshandbuch wollen wir Politik und Öffentlichkeit das gebündelte Wissen und die Erfahrung unserer Mitglieder zugänglich machen“, erläutert VBI-Präsident Volker Cornelius das Ziel des neuen VBI-Leitfadens. weiterlesen…

VDE-Studie „Batteriespeicher in der Mittel- und Niederspannungsebene“

Bis 2025 wirtschaftlicher Betrieb von Batteriespeichern möglich

In der Studie werden Speicheranwendungen in der Nieder- und Mittelspannungsebene in Deutschland für den Zeithorizont bis zum Jahr 2025 betrachtet. Diese Studie beschrankt sich auf Batteriespeicher, die elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben. Diese Speicher können sowohl an Netze der allgemeinen Versorgung als auch an geschlossene Verteilernetze oder an Kundenanlagen angeschlossen sein. Die Wirtschaftlichkeit der untersuchten Batteriespeicheranwendungen wurde auf Basis heute gültiger Rahmenbedingungen untersucht und mit den heute gebräuchlichen Alternativen verglichen. In einem konservativen Ansatz wurden zusätzlich erzielbare Erlöse durch mögliche Mehrfachnutzungen der Speichersysteme sowie volkswirtschaftliche Aspekte nur ansatzweise berücksichtigt. Aufgrund des gewählten Zeithorizonts und entsprechend den Ergebnissen der vorangegangenen VDE-Studie „Energiespeicher für die Energiewende – Speicherungsbedarf und Auswirkungen auf das Übertragungsnetz für Szenarien bis 2050“ aus dem Jahr 2012, wurden Langzeitspeicher, Power-to-Gas und Power-to-Liquid Anwendungen in der vorliegenden Studie nicht in die Betrachtung einbezogen. Ebenfalls nicht betrachtet wurde der Verkehrssektor, der mittel- bis langfristig eine relevante Energiespeicheroption darstellen kann. Die Option „Strom-zu-Wärme“ wird aktuell in einer separaten VDE-Studie behandelt. weiterlesen…

VDE-Vorschlag: Zurück zur Stromheizung

Energiewende: VDE-Studie empfiehlt Rückkehr zur Stromheizung

Dezentrale Stromspeicher plus „Power-to-Heat“ können erneuerbare Energien puffern. „Grüne“ Elektrizität reduziert als effiziente Wärmeproduzentin Treibhausgase.

Bis 2050 soll nach dem Energiekonzept der Bundesregierung der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung auf mindestens 80 Prozent anwachsen. Die wachsende Leistung aus fluktuierenden Quellen wie Wind- und Solarenergie stellt die Stromnetze vor große Herausforderungen. Denn es wird immer dann zu erheblicher Netzinstabilität kommen, wenn sich die Lücke zwischen Energieproduktion und -verbrauch zu stark öffnet. Zwei Systeme, die dies bei einer intelligenten Kombination verhindern können, sind dezentrale Stromspeicher und elektrische Wärmeerzeuger. Bei geeigneter Steuerung sorgen sie für Entlastung der Stromnetze und puffern als Abnehmer oder Lieferant Energie. weiterlesen…

GLS-Chef sieht EnBWs Prokon-Pläne kritisch

Soll Prokon den Stromkonzern EnBW retten?

Die GLS Bank („Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“) setzt sich für die Umwandlung des Windparkbetreibers Prokon in eine Genossenschaft ein. Sie hat seit der Insolvenz im Januar 2014 mehrere Zeichner von Genussrechten sowie Die Freunde von Prokon e.V. beraten, ein Zusammenschluss von mehr als 10.000 Anlegern. Aufgrund der jüngsten Berichterstattung meldet sich GLS-Vorstandssprecher Thomas Jorberg zu Wort: Er sieht eine Übernahme durch EnBW (Solarify berichtete über die Pläne) kritisch. weiterlesen…

Greenpeace: G7 dürfen nur noch wenig CO2 ausstoßen

2-Grad-Grenze nur mit drastischen CO2-Einsparungen zu erreichen – China gibt G7 mit deutlichem Kohlerückgang Richtung vor

Wenn sie die 2-Grad-Grenze nicht überschreiten wollen, müssen die G7-Staaten ihren Ausstoß von Treibhausgasen rasch und deutlich senken. Dazu müssen sie die besonders klimaschädliche Kohleverstromung deutlich reduzieren. Dies zeigen Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace zum Beginn des G7-Gipfels am 07.06.2015. Auf ihren Anteil an der Weltbevölkerung umgelegt, stehen den G7-Staaten noch etwa zehn Prozent des globalen CO2-Budgets (565 Mrd. t) zu, das noch in die Atmosphäre gelangen darf. Auf Basis ihrer jüngsten Jahresemissionen werden die G7-Staaten dieses anteilige CO2-Budget von 60 Mrd. t in weniger als sieben Jahren aufgebraucht haben. „Wenn die G7 weiter Anspruch auf eine Führungsrolle in der Welt erheben wollen, müssen sie jetzt einen Fahrplan für den Ausstieg aus der Kohle vorlegen“, sagt Greenpeace-Klimaexperte Tobias Münchmeyer. weiterlesen…

Biodiversitäts-Forderungen Teil der offiziellen Regierungs-Argumentation

Wichtiges Thema beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau

Beim G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau stehen neben der globalen Wirtschaft drängende Themen wie Einwanderungs-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf der Agenda. Wissenschaftliche Politikberatung gewinnt dabei an Bedeutung. Für eine breitere Einbindung gesellschaftlich wichtiger Themen werden seit zehn Jahren die Treffen von den Wissenschaftsakademien dieser Länder begleitet. Unter Federführung der Nationalen Akademie Leopoldina wurden Stellungnahmen zu Antibiotikaresistenzen, Tropenkrankheiten und Zukunft der Meere erarbeitet — alles Themen, bei denen die biologische Vielfalt eine entscheidende Rolle spielt (Solarify berichtete). Die als Autorin beteiligte Tiefseeökologin Prof. Antje Boetius berichtet im NeFo-Interview (netzwerk-forum zur biodiversitätsforschung deutschland) über ihr Erstaunen, welch weitgehende Forderungen in den Berichten nicht nur akzeptiert sondern auch in die offizielle Argumentation der Bundesregierung übernommen wurden. weiterlesen…

Stimmen zum Klimawandel aus 82 Ländern

Internationaler Bürgerdialog

Das Bundesumweltministerium lud 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem Bürgerdialog ihre Meinung zum internationalen Klimaschutz in die Debatte einzuspeisen. Parallel zur deutschen Veranstaltung am 06.06.2015 in Berlin fanden weitere Klimadialoge in allen Teilen der Welt statt. weiterlesen…

Doch keine Klimapause

Neue Zahlen

Die Erderwärmung pausiere seit mehr als 15 Jahren, behaupteten Forscher bis jetzt und konstruierten Erklärungen, warum beispielsweise die Ozeane viel Wärme aufgenommen hätten, während die Klimaleugner hämisch triumfierten. Sie hätten es sich sparen können, denn neue Berechnungen der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration mit korrigierten Werten zeigen: die Klimaerwärmung geht in Wirklichkeit ungebremst weiter. weiterlesen…

LHC mit neuer Energie

Beschleuniger-Experimente bei doppelt so hohen Kollisionsenergien wie in der ersten Messphase könnten Hinweise auf die Natur der Dunklen Materie geben

Jubel am Forschungszentrum CERN in Genf, bei Forschern auf der ganzen Welt und am Max-Planck-Institut für Physik in München: Die Weltmaschine Large Hadron Collider LHC liefert wieder Daten. Mit der Rekordenergie von 13 Tera-Elektronenvolt (TeV) kollidieren seit 05.06.2015 wieder Protonen in den riesigen Detektoren rund um den LHC. Mit den generalüberholten Beschleunigern und Detektoren erwarten die Physiker weitere Erkenntnisse über das 2012 gefundene Higgs-Teilchen (Higgs-Boson) hinaus und hoffen auf ganz neue Entdeckungen. weiterlesen…

G7-Gipfel: Merkel erwartet Bekenntnis zur Zwei-Grad-Grenze

COP21 in Paris nur dann glaubwürdig

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer des G7-Gipfels dazu bekennen, dass der Anstieg der Erderwärmung auf 2° C im Vergleich zu vorindustriellen Zeit begrenzt werden muss. Die Klimakonferenz in Paris im Dezember werde nur glaubwürdig, „wenn wir wirklich dieses in Kopenhagen vereinbarte Ziel einhalten“, erklärt Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast. Ansonsten, so sagte sie voraus, werde es in Paris kein Klimaabkommen geben. Das wüssten alle Beteiligten. „Deshalb hoffe ich, dass wir als G7-Länder klar sagen können: Wir stehen zu diesem Ziel.“ weiterlesen…