Dieses Netzteil verlängert Leben

Elektrogeräte halten deutlich länger mit neuem Steuerungsverfahren

Vom Ladegerät für das Smartphone über das Netzteil des Laptops oder der Waschmaschine bis zu LED-Leuchten oder der Ladestation für E-Autos – bei der Stromversorgung von Elektrogeräten sind Schaltnetzteile allgegenwärtig. Sie wandeln den Wechselstrom aus der Hausleitung in den vom Gerät benötigten Gleichstrom um. Das Problem: Die Netzteile sind fehleranfällig, was auch die Lebensdauer der Endgeräte verkürzt. KIT-Forscher haben – einer Medienmitteilung vom KIT folgend – ein deutlich längerlebiges Netzteil entwickelt. weiterlesen…

„…ein jahrhundertealtes Problem“

Wasserstoffversprödung – hier in metallischen Nanodrähten

Obwohl die Wasserstoffversprödung in vielen Metallen und Legierungen beobachtet und umfassend untersucht worden ist, gibt es immer noch Kontroversen über die zugrunde liegenden Mechanismen und ein grundlegendes Verständnis der Wasserstoffversprödung in Nanostrukturen ist nahezu nicht vorhanden. Sheng Yin, Guangming Cheng, Tzu-Hsuan Chang, Gunther Richter, Yong Zhu und Huajian Gao publizieren in Nature Communications (Band 10, Artikelnummer: 2004) einen Bericht, für den sie metallische Nanodrähte (NWs) als Plattform verwendeten, um die Wasserstoffversprödung in Nanostrukturen zu untersuchen, bei denen Verformung und Versagen durch Versetzungsnukleation (dislocation nucleation) beherrscht werden. weiterlesen…

Was es für Solar 2.0 oder 3.0 noch braucht

Kombination mehrerer Erneuerbarer mit Speichern oder Power-to-X-Anlagen helfen Strom grundlastfähig machen

Solarpower Europe ist optimistisch, was die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in der EU angeht. Zur Intersolar in München wird der europäische Verband seinen aktualisierten „Global Market Outlook“ präsentieren. Bereits vorab verkündete CEO Walburger Hemetsberger auf Presseveranstaltungen in Berlin, dass SolarPower Europe die Erwartungen für 2019 und 2020 beim Zubau deutlich nach oben korrigieren wird. Sandra Enkhardt dazu im pv magazine vom 03.05.2019. weiterlesen…

Wismutvanadat verbessert solare Wasserspaltung

Nanoporöse BiVO4-Photoanoden mit zweilagigen Sauerstoff-Entwicklungskatalysatoren

In der Theorie sollte Wismutvanadat aufgrund seines Lichtabsorptionsspektrums eine effektive Photoanode für die solare Wasserspaltung sein. In früheren Studien hatten jedoch nur wenige der bei der Photoanregung erzeugten „Löcher“ lange genug Bestand, um Elektronen aus dem Wasser zu entfernen. Tae Woo Kim und Choi Kyoung-Shin von der Universität Wisconsin–Madison (Science, Band 343, Ausgabe 617 990, veröffentlicht am 13.02.2019) zeigten nun, dass die Verwendung einer hydrophoben Vanadiumquelle in der Halbleitersynthese zu einer oberflächennahen Morphologie mit wesentlich längeren Lochlebensdauern führt. Die Abscheidung von zwei aufeinanderfolgenden Katalysatorschichten erhöhte den Anteil der Löcher, die an der Oberfläche mit Wasser reagierten, und erhöhte damit die Effizienz der Sauerstoffevolutionsreaktion. weiterlesen…

CO2-Steuer: Beispiele Schweiz, Frankreich und Großbritannien

Wie es geht – Modelle zur Bepreisung von CO2

Die CO2-Steuer könnte die deutsche Klimabilanz verbessern – doch eine Mehrheit lehnt sie ab, so ein Ergebnis des ARD-DeutschlandTrends, Der Vorschlag, für ausgestoßenes Kohlendioxid einen Preis zu verlangen, kommt derweil zwar bei vielen Politikern nicht nur in der großen Koalition gut an. Doch immer, wenn es konkret werden soll, hört man aus den Parteien ziemlich unterschiedliche Modelle. weiterlesen…

Weltneuheit: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

HYPOS-Konsortium startet Forschungsplattform zur Speicherung von Grünem Wasserstoff im Untergrund-Gasspeicher Bad Lauchstädt

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS (Hydrogen Power Storage Solutions East Germany) startete zum 01.05.2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Ziel des Projekts „H2-Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und behördliche Genehmigung einer Forschungsplattform zur Wasserstoffspeicherung in einer Salzkaverne. Die Speicheranlage soll nach Ende des auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojekts am Betriebsstandort Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) des Gasspeicherbetreibers VNG Gasspeicher GmbH (VGS) errichtet und anschließend in den Forschungsbetrieb überführt werden. Die Anlage wäre der erste Wasserstoff-Kavernenspeicher in Kontinentaleuropa und der erste Kavernenspeicher weltweit, der Grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien speichert. (Foto: Gasdruckmess- und Regelstrecke Bad Lauchstädt. – © VNG Gasspeicher GmbH) weiterlesen…

Quartalszahlen für Windenergiezubau an Land bedrohlich

Politische Entscheidungen dringend erforderlich

Die Fachagentur Wind an Land (FA Wind) hat eine Analyse der Zubauzahlen für das erste Quartal 2019 vorgelegt. Demnach ist die Ausbausituation im ersten Quartal so schlecht, wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Der Abwärtstrend des Jahres 2018 verstärkt sich im ersten Quartal 2019 weiter. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) fordert deshalb politische Entscheidungen, um die Innovations- und Zukunftsbranche Windenergie wieder zu stabilisieren. weiterlesen…

Größte Solarthermieanlage Deutschlands

Jährlich 5.500 MWh

Im baden-württembergischen Ludwigsburg-Kornwestheim wird die größte Solarthermieanlage Deutschlands gebaut. Sie soll Ende 2019 betriebsbereit sein. Das schlüsselfertige Projekt, das im Auftrag der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim verwirklicht wird. soll die lokale Fernwärme grüner machen – so eine Medienmitteilung von Arcon-Sunmark. weiterlesen…

Haushalte verschwenderischer oder sparsamer mit Ökoenergie?

Wie können Rebound-Effekte vermieden oder gar umgekehrt werden?

Zahlreiche Haushalte in Deutschland sind auf Ökostrom-Anbieter umgestiegen oder erzeugen mit eigenen Erneuerbare-Energien-Anlagen selbst Strom oder Wärme. Das Forschungsprojekt „EE-Rebound“ untersucht, ob und wie sich der Wechsel auf erneuerbare Energien auf den Energieverbrauch auswirkt. Sinkt etwa durch das gute Gewissen – „ich beziehe ja umweltfreundlichen Strom“ – oder durch Einsparungen bei den laufenden Kosten – die Bereitschaft zum Energiesparen? Oder beeinflusst der Umstieg den Energieverbrauch nicht oder führt sogar zu einer Reduktion? In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, die RWTH Aachen und das Fraunhofer ISI daran, Wege zu finden, wie Rebound-Effekte, die der Umwelt schaden, vermieden werden und Haushalte ihren Energieverbrauch weiter senken können. weiterlesen…

Greenpeace: „RWE-Schmitz sabotiert Kohlekompromiss“ – Entwurf für Kohleausstiegsgesetz

RWE robbt sich an Hambacher Forst heran

Im Rahmen der RWE-Hauptversammlung hat Vorstandschef Rolf Martin Schmitz eine Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien angekündigt. „Sauberen und sicheren Strom zu erzeugen – dieses Ziel treibt uns an“, sagte der Manager. „Wir wollen der Wachstumsmotor für die Energiewelt von morgen sein“. Er versprach, mit Milliardeninvestitionen das Ökostrom-Geschäft auszubauen. RWE stehe zu den nationalen und europäischen Klimaschutzzielen. „Wir werden nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren.“ Aktuelle Luftaufnahmen von Greenpeace zeigen aber laut einer Medienmitteilung (Mailzusendung) von Greenpeace hingegen, dass die RWE-Schaufelbagger in den vergangenen Monaten immer näher an den Hambacher Wald heran graben. weiterlesen…