Solarstrom vom eigenen Dach bringt gute Rendite

Möglichst groß und ohne Speicher: So ist PV am wirtschaftlichsten – Studie ermittelt Renditen bis 4,7 Prozent – Smart Meter problematisch

Eigenheimbesitzer sollten die Leistung ihrer Photovoltaikanlage nicht am Stromverbrauch des Haushalts ausrichten, sondern ihr Dach voll ausnutzen. Liegt ein Teil des Dachs unnötig brach, schmälert das neben dem Klimaschutzeffekt auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ausnahme sind Leistungen zwischen 10 und 12 kW – diese Größen sollten aus wirtschaftlicher Sicht vermieden werden. Diese Aussagen stützt die Verbraucherzentrale NRW auf eine von ihr beauftragte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. weiterlesen…

„Privatisierung der Klimafrage ist falsch“

Es gehe um Politik – um eine individuelle Last

Der Klimawandel ist in vollem Gang – müssen wir nun alle die Verantwortung übernehmen, das Auto stehen lassen, nicht mehr fliegen? Falsche Frage, meinte der Autor und Politiker Ralf Fücks. Moralischer Druck sei das Letzte, was helfe. Natürlich gebe es auch persönliche Verantwortung, aber „die Privatisierung der Klimafrage ist falsch“, sagte Fücks am 04.03.2019 im Sender Deutschlandfunk Kultur. weiterlesen…

Fünf EU-Staaten fordern 100 Prozent Erneuerbare Energie bis 2050

„50 oder 60 neue Kernreaktoren sind Bedrohung für EU-Bürger“

Die Energieminister der 28 EU-Staaten debattierten am 04.11.2019 zum ersten Mal (öffentlich) über den Klimaplan der Europäischen Kommission für 2050. Fünf Mitgliedstaaten kritisierten dabei, dass unter den von der EU-Exekutive vorgeschlagenen Optionen ein Szenario für 100 Prozent Erneuerbare Energien fehle, schreibt Sam Morgan auf EURACTIV.com in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Dickes Lob vom Bundespräsidenten

Steinmeier begrüßt Schülerdemos für Klimaschutz

Sie wollen der Politik Dampf machen: Seit Wochen gehen auch in Deutschland jeden Freitag junge Menschen auf die Straße, um mehr Klima- und Umweltschutz zu fordern. Während der Schulzeit. Das finden nicht alle gut. Nach Kanzlerin Angela Merkel hat nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schülerproteste für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt, so (unter anderem) der Münchner Merkur. weiterlesen…

E-Bikes schneller laden

KIT und Coboc integrieren Akkus im Rahmen

Der Markt für E-Bikes boomt. Mit elektrischem Rückenwind können Fahrradfreunde ihre Route freier wählen, ältere Menschen länger mobil bleiben und Pendler oft stressfreier zur Arbeit kommen – für viele ein Anlass, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Derzeit dauert das Laden der Batterie rund zwei bis vier Stunden. Um speziell bei der alltäglichen Nutzung von E-Bikes in der Stadt die Ladezeit zu verkürzen, wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die auf E-Mobility spezialisierte Heidelberger Firma Coboc die Batterien schnellladefähig machen – so eine KIT-Medienmitteilung. (Foto: Das Schnellladesystem setzt auf besonders langlebige Lithium-Ionen-Zellen und einen vergleichsweise starken Ladestrom von bis zu zehn Ampere – © Lea de Biasi/ Steffen Jokisch, KIT) weiterlesen…

Erste lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt

Biodiversitätssynthese – Neues statistisches Modell füllt weiße Flächen

Die biologische Vielfalt (Biodiversität) unseres Planeten ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Allerdings kennen wir von den meisten Orten der Erde nur einen kleinen Ausschnitt dieser Vielfalt. Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es einer Medienmitteilung folgend nun gelungen, aus versprengten Daten eine Weltkarte der Biodiversität zu erstellen; auf dieser ist die Anzahl von Baumarten dargestellt. weiterlesen…

10. World Energy Issues Monitor

Weltenergierat: „Managing the Energy Transition“

Das Kernthema des World Energy Issues Monitor 2019 ist „Managing the Energy Transition“. Der Monitor präsentiert die Ergebnisse einer jährlichen Umfrage innerhalb des globalen Expertennetzwerkes des World Energy Council. Die zentrale Frage lautet, „Was hält die Entscheider der Energiebranche nachts wach?“ Der diesjährige Issues Monitor wurde am 19. Februar 2019 in Form eines sehr leicht zu bedienenden, interaktiven Online-Tools veröffentlicht, sowie in einem ausführlichen Bericht, World Energy Issues Monitor 2019 und einer Zusammenfassung: Executive Summary. weiterlesen…

Grabenkämpfe über E10-Einsatz

Ethanol sicher und effizient -Gastbeitrag von Bernd Ahlers-

„Die Ethanol-Bosse in Europa – die wichtigsten sind von Tereos, Cristal Union, Alco Group, Crop Energies und der Industrieverband ePURE – haben es schwer. Der anhaltende Kampf darum, die Regulierungsbehörden davon zu überzeugen, dass Ethanol auf der Basis von Biomasse klimafreundlich ist und keine nachteiligen Nebenwirkungen aufweist, ist eine Achterbahn der Höhen und Tiefen.“ weiterlesen…

Mexikanischer PV-Sektor wächst um 600%

Maßnahmen der mexikanischen Energiereform als Ursache

In ihrem jährlichen Branchenbericht hat die Asociación Mexicana de Energía Solar (ASOLMEX) die aktuellen Entwicklungen im mexikanischen PV-Markt vorgestellt. Die installierte Kapazität habe in 2018 über 3.075 MW betragen. Zum Vergleich: Ende 2017 lag sie bei rund 600 MW. Bis 2029 sollen es laut Plänen der mexikanischen Regierung 33.000 MW sein. Und nicht nur bei Erneuerbaren Energien seien die Wachstumspotenziale enorm, ebenso beim Thema Energieeffizienz. Das berichtet die Renewables Academy (RENAC) AG in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Zur Dialektik des Kohlekompromisses

Die Ergebnisse der Kohlekommission sind beides: klimapolitisch ungenügend und gesamtpolitisch verantwortungsvoll

Dass sich die Kohlekommission nach hartem Ringen auf einen fast einstimmig verabschiedeten Kompromiss verständigt hat, ist ein politischer Fortschritt im zähen Kampf des Kohlelandes Deutschland mit sich selbst. Der Kompromiss ist auch ein Signal zur Handlungsfähigkeit der liberalen Demokratie in den großen und schwierigen Fragen. Daran gab es im Vorfeld berechtigte Zweifel. Gleichzeitig hinterlassen die Ergebnisse einen bitteren Beigeschmack. Jedenfalls bei allen, die vor der Dynamik des Klimawandels und seinen Folgen nicht die Augen verschließen. Ein Kommentar von Gerd Rosenkranz, veröffentlicht von der Heinrich Böll Stiftung am 26.02.2019. – Mit freundlicher Genehmigung – weiterlesen…