Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen steigt weiter

Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2016 mit 665 Milliarden Kilowattstunden erneut mehr Energie für Wohnen verbraucht als im Vorjahr: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden waren das 1,4 % mehr als 2015 (temperaturbereinigt und ohne Kraftstoffe). Nachdem der Energieverbrauch bis 2014 rückläufig war, stieg er im Jahr 2015 um 1,9 % und nahm damit 2016 im zweiten Jahr in Folge zu. Der Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Haushalte mehr Energie für Raumwärme nutzten (+ 2,2 %). Auf die Raumwärme entfällt mit gut 70 % der größte Anteil der Haushaltsenergie. weiterlesen…

Öl- und Gasunternehmen wieder optimistisch

PWC-Umfrage: 60% erwarten Wachstum

Einer Umfrage von Price Waterhouse Coopers zufolge erwarten Öl- und Gaskonzerne zum ersten Mal seit 2014 wieder Wachstum. Rund 60 % der CEOs von Öl- und Gasunternehmen rechneten damit, dass die Weltwirtschaft in den kommenden zwölf Monaten wieder wachsen werde. 83 % der Befragten zeigten sich „recht oder sehr zuversichtlich“, dass ihr Unternehmen im kommenden Jahr mehr umsetzen werde. weiterlesen…

Portugal mit 100 Prozent Öko-Strom

Ausschließlich aus Wasser und Wind

Portugal habe im März 2018 mehr Strom aus sauberen Energiequellen wie Wasser- und Windkraft produziert, als es tatsächlich benötigte, konnte also seinen Energiebedarf regelmäßig zu 100 Prozent durch Erneuerbare Energien decken, wie Sam Morgan am 03.04.2018 für EURACTIV.com berichtet. Der Mangel an Stromverbindungen mit dem Rest Europas bleibe jedoch weiterhin problematisch. weiterlesen…

Ungerechte Stromkostenumlage greift auch 2019

EU erlaubt neue Ausnahmen von Energiewende-Finanzierung

Die Europäische Union (EU) fährt ihren Zickzackkurs der Genehmigung deutscher Ausnahmeregelungen von den Stromumlagekosten der Energiewende fort. So genehmigte die EU-Kommission jetzt die von der Bundesregierung geplante Ausnahme energieintensiver Unternehmen in Deutschland von der ab 2019 bevorstehenden Offshore-Netzumlage – nachdem die europäischen Kartellwächter in den vergangenen Jahren die bisherigen Befreiungen in Teilen immer wieder als wettbewerbswidrig gestoppt hatte, wie Tilmann Weber am 30.03.2018 für ERNEUERBARE ENERGIEN schreibt. weiterlesen…

Wirksamer Klimaschutz nur mit erneuerbaren Gasen möglich

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zur zukünftigen Rolle von Power-to-Gas und Biogas

Erneuerbare Gase bieten klimafreundliche Lösungen für alle Bereiche der Energiewende: Sie werden in Zukunft Lücken der wetterabhängigen Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie füllen und in den Sektoren Wärme und Verkehr – je nach Umsetzung von Energieeffizienz, Energieeinsparung und Elektrifizierung – einen Beitrag leisten. Großes Potenzial für Biomethan und Power-to-Gas liegt vor allem im Verkehr und in der Industrie. Das geht aus der am 29.03.2018 veröffentlichten Metaanalyse „Die Rolle erneuerbarer Gase in der Energiewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. weiterlesen…

Das weißblaue EE-Desaster

„Bayern pennt“

Raimund Kamm, bayerischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie und des Forums Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik, hat ein streitbares Resümee der bayerischen Energiepolitik gezogen: „Großartige Fortschritte bei der weltweiten Energiewende“, aber: „Bayern pennt“.

Solarify veröffentlicht interessant erscheinende Gastbeiträge und Kommentare Dritter unabhängig davon, ob sich ihre Meinung oder der Informationsstand mit dem von Solarify decken.

„Zahlen und Veröffentlichungen des ersten Quartals 2018 zeigen großartige Fortschritte bei der weltweiten Energiewende. Sie reichen allerdings noch nicht. Bemerkenswert, dass sie überwiegend durch die Preissenkungen bei Photovoltaik und Windkraft angetrieben werden. Bayern allerdings pennt.“ weiterlesen…

Der „Kilowattstundensammler“ auf Expansionskurs

Virtuelle Kraftwerke entwickeln sich zu ernsthaften Marktteilnehmern

Dank Digitalisierung lassen sich kleine dezentrale Kraftwerke intelligent zu größeren Einheiten zusammenschließen. Wie große Kraftwerke können sie den erzeugten Strom gesteuert und gebündelt in das Netz einspeisen. Diese sogenannten virtuellen Kraftwerke entwickeln sich zu einem wichtigen Baustein der erneuerbaren Energieversorgung. Spielten virtuelle Kraftwerke bis jetzt eine Nebenrolle im Strommarkt, sind sie – laut Pressemitteilung der Intersolar Europe 2018 – in Zukunft kaum mehr wegzudenken. weiterlesen…

PIK-Studie: Schnelles Handeln unabdingbar

Spart spätere Kosten – weniger CO2 -Extraktion aus Luft nötig

Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen, als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugesagt haben, so eine neue Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – eine Erkenntnis, die für die beim UN-Klimagipfel in Polen geplante globale Bestandsaufnahme Ende des Jahres unmittelbar relevant ist. weiterlesen…

Saudi-Arabien: PV u n d Atom

Weltgrößte Solaranlage geplant – Kronprinz droht Iran mit Bombe

Franz Alt schwärmte auf seiner Sonnenseite vom „Durchbruch für die solare Weltrevolution“ – er meinte die Nachricht, Saudi-Arabien plane die größte Solaranlage der Welt – „etwa 100mal größer“ als bisherige Planungen „in Australien und Griechenland“. Er sah „die globale Energiewende eine neue Dimension“ erreichen. Doch es gibt ein „Aber“. weiterlesen…