NYT über Tricks der Diesel-Leugner – Edelman: „Autoindustrie ruinierte Ruf“

Fake-Forschung: „10 Affen und ein Käfer: Aus dem Inneren der VW-Kampagne pro ‚Clean Diesel'“

Volkswagen hat sich im Rahmen des globalen Emissionsskandals bereits des in den Vereinigten Staaten begangenen Betrugs und der Verabredung dazu („federal fraud and conspiracy“) für schuldig bekannt, und mehr als 26 Milliarden Dollar (€ 21 Mrd.) Bußgelder gezahlt. VW gab zu, Software installiert zu haben (siehe zahlreiche Berichte auf Solarify), um die Abgastests zu täuschen. Aber VW und andere europäische Autohersteller waren darüber hinaus auch an langen, gut finanzierten Aktivitäten beteiligt, akademische Forschung zu produzieren, von der sie hofften, dass sie die politische Debatte beeinflussen und die Steuerprivilegien für Dieselkraftstoff erhalten würde. Ein Bericht von Wirtschaftskorrespondent Jack Ewing, Frankfurt, in der New York Times (25.01.2018) und weitere Informationen. (Foto: „We’re sorry that we got caught.“ – Aktion ‚Brandalism‘ Reklame-Kunstwerk VW zu Beginn der COP21 – © Barnbrook brandalism.org.uk – CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

Eigene Stromproduktion immer wichtiger


LichtBlick-Umfrage zur Immobilienwahl

Wenn es um den Hauskauf oder die Miete einer Wohnung geht, spielen Energiethemen für immer mehr Verbraucher eine wichtige Rolle. Das geht aus der siebten repräsentativen Immobilien-Umfrage des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor, die am 25.01.2018 veröffentlicht wurde. Für über die Hälfte der Befragten sind die Themen energiesparende Heizungsanlage (54 Prozent, plus 6 Prozent gegenüber der vorherigen Umfrage), optimale Wärmedämmung (53 Prozent, minus 3 Prozent) und eine insgesamt gute Energiebilanz (52 Prozent, plus 5 Prozent) die wichtigsten Energiekriterien bei der Immobilienwahl. weiterlesen…

Knappe Mehrheit für Tempolimit auf der Autobahn

52 Prozent der Deutschen für Tempolimit von 130 Km/h

Auf deutschen Autobahnen schnell fahren – ein Paradies für Autofahrer? Die Diskussion um eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf der Autobahn spaltet die Bundesrepublik: Eine knappe Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) befürwortet ein Tempolimit von 130 km/h. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Unter den Befragten ab 60 Jahren sprechen sich sogar zwei Drittel (65 Prozent) für ein Tempolimit auf der Autobahn aus. Bei den unter 30-Jährigen steht dagegen nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) hinter einer Begrenzung.
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Mehr Wind für Wärmewende in Österreich

TU Wien-Studie: Jedes zweite neue Gebäude ab 2050 mit strombetriebener Wärmepumpe

Die zum Großteil fossil bereitgestellte Energie für Raumwärme in Österreich ist laut TU Wien für mehr als 20 Prozent der österreichischen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Sektorkopplung – das heißt unter anderem auch Wärmeerzeugung aus Strom – könne hier einen hohen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Der müsse aber intelligent geplant werden, wie eine von Martin Jaksch-Fliegenschnee vom österreichischen Verband IG Windkraft am 24.01.2018 vorgestellte brandaktuelle Studie der TU Wien über die nachhaltigen Wärmeversorgung Österreichs zeigt. weiterlesen…

Studie prognostiziert Blackouts durch mehr Elektroautos

Die Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“ zeigt eine Alternative zum konventionellen Netzausbau auf: die Flexibilisierung der Ladevorgänge

Ab einer E-Auto-Quote von 30 Prozent komme es in Deutschland zu Engpässen bei der Stromversorgung. Unter den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen könne in deutschen E-Mobilitäts-„Hotspots“ bereits in fünf bis zehn Jahren regelmäßig der Strom ausfallen – ab 2032 sei damit flächendeckend in Deutschland zu rechnen. Auf diese Weise bedrohe die wachsende Anzahl elektrisch angetriebener Autos die Stabilität der Stromversorgung und setze die Netzbetreiber unter erheblichen Handlungsdruck. Prognosen der Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“, die am 22.01.2018 veröffentlicht wurde und die gleichzeitig eine Alternative zum konventionellen Netzausbau aufzeigt: die Flexibilisierung der Ladevorgänge. Hierfür gelte es, kurzfristig Rahmenbedingungen zu schaffen. weiterlesen…

Marktkräfte beim EE-Ausbau stärken

BDEW stellt Drei-Säulen-Modell für Erneuerbaren-Ausbau vor – Weiterentwicklung der Direktvermarktung stärkt Kosteneffizienz

Der BDEW hat ein Modell für die Weiterentwicklung des Investitionsrahmens für den Erneuerbare-Energien-Ausbau vorgestellt. Das BDEW-Modell steht auf drei Säulen: Im Fokus steht die Stärkung der Marktkräfte: Es sollen Anreize gesetzt werden, damit der Erneuerbaren-Ausbau zunehmend ohne Förderung – also außerhalb des EEG – erfolgt (Säule 1). Sowohl Chancen als auch Risiken der langfristigen Strompreisentwicklung sollen dabei auf die Unternehmen übergehen. Der steigende Wettbewerb würde Innovationen anreizen, so die Einschätzung des BDEW laut Pressemitteilung vom 22.01.2018. weiterlesen…

MdEP kritisieren Kommissions-Energieprojekte

Zu wenig EE – zu viel fossil

Eine Liste vorgeschlagener Energieprojekte der EU-Kommission wird derzeit von Europaparlamentariern geprüft. Einige MdEP werfen der Kommission vor, sie konzentriere sich zu sehr auf Projekte mit fossilen Brennstoffen – einige von ihnen erwägen eine bisher nie angewendete Form des Widerspruchs – wie Sam Morgan im Portal EURACTIV schreibt. weiterlesen…

Klimagasemissionen stiegen im Jahr 2016 erneut an

Emissionen des Verkehrssektor höher als 1990 – auch Kohleausstieg nötiger denn je

2016 wurden in Deutschland insgesamt 909,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 2,6 Millionen Tonnen mehr als 2015 und die zweite Steigerung in Folge. Dies zeigen Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt an die EU berichtet hat. Die Emissionen des Verkehrs sind erneut angestiegen und liegen mit 166,8 Millionen Tonnen wieder oberhalb der Emissionen des Jahres 1990. Den größten Anteil mit 96 Prozent daran hat der Straßenverkehr, dessen Emissionen um 3,7 Millionen Tonnen angestiegen sind. Grund dafür ist, dass immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden. Auch bleibt der Trend zu immer größeren und schwereren Autos ungebrochen, wie das Umweltbundesamt am 23.01.2018 mit Pressemitteilung Nr. 04/2018 veröffentlicht. weiterlesen…

Verlässliche Instrumente statt prozentuale Zielvorgaben für Erneuerbare Energien

EUROSOLAR fordert konkrete Schritte von der GroKo

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD müsse deutlich mehr energiepolitischer Ehrgeiz entwickelt werden, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine pauschale Prozentangabe von 65% Erneuerbaren Energien bis 2030 sei nicht ausreichend und lediglich die Fortschreibung der aktuellen Trends. EUROSOLAR forderte die Verhandlungspartner auf, sich auf konkrete, verlässliche und langfristig angelegte Instrumente für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verständigen, anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren. Bei den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land müsse die De-Minimis-Regelung eingeführt werden und die Photovoltaik müsse von Ausbaudeckeln und der Sonnensteuer auf den Eigenverbrauch befreit werden, heißt es in der Pressemitteilung Nr. 2239 vom 23.01.2018. weiterlesen…