BMUV stärkt Kreislaufwirtschaft: ein organisatorischer Schritt mit Symbolkraft

Das Bundesumweltministerium bündelt Klimaschutz, Ressourcensicherung und Kreislaufwirtschaft. Mit neuer Struktur und 260 Millionen Euro soll die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie bis 2029 umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat die Neuaufstellung ihres Umweltministeriums abgeschlossen. Unter der Leitung von Carsten Schneider (SPD) soll die Kreislaufwirtschaft künftig deutlich stärker im politischen Zentrum verankert werden. Die neu geschaffene Abteilung „Kreislaufwirtschaft, Immissionsschutz und weiterlesen…

Stahlimporte in der EU: Warum neue Zölle zur Belastung für die Energiewende werden könnten

Europa rüstet seine Stahl-Industrie gegen Billigimporte. Doch wo Grenzen dichter werden, stockt der Stoffkreislauf. Der neue EU-Vorschlag zum Stahlhandel zeigt, wie Industriepolitik und Kreislaufwirtschaft abgewogen werden müssen. Die Europäische Kommission will den europäischen Stahlsektor mit einem neuen Maßnahmenpaket schützen. Der am 7. Oktober 2025 vorgelegte Vorschlag (COM (2025) 726) sieht eine deutliche Reduzierung der zollfreien weiterlesen…

Oxfam-Bericht: Kredite statt Hilfe gefährden Klimaziele

Zwei Drittel der Klimahilfen für den Globalen Süden sind Kredite, viele davon zu ungünstigen Bedingungen. Das zeigt ein neuer Bericht von Oxfam. Was als Unterstützung gilt, ist in Wahrheit oft eine Last. Eine Last, die nicht nur Klimagerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit schadet, sie bremst auch den globalen Klimaschutz. 65 Prozent der öffentlichen Klimafinanzierung, die reiche weiterlesen…

Klimaziele in Gefahr: Staaten planen doppelt so viel fossile Förderung wie erlaubt

Obwohl Länder sich auf globale Klimaziele geeinigt haben, wollen sie bis 2030 mehr als doppelt so viele fossile Brennstoffe fördern, als das 1,5-Grad-Ziel erlaubt. Ein Bericht zeigt: Die Realität der fossilen Förderung entwickelt sich weitgehend unabhängig von den internationalen Klimazusagen. Bohren, Bagern und Fördern von fossilen Brennstoffen: „Drill Baby Drill“, das ist unsere Realität, die weiterlesen…

EU beschließt neue Regeln für Lebensmittel- und Textilabfall

Die EU verschärft ihre Müllregeln: Mit neuen, verbindlichen Zielen sollen Lebensmittelverschwendung und Textilabfälle bis 2030 deutlich sinken. Erstmals werden Hersteller europaweit in die Pflicht genommen. Was auf den ersten Blick wie ein technischer Beschluss wirkt, könnte ein wirksamer Hebel für die Kreislaufwirtschaft sein. Das Ziel: Ressourcen schonen, Emissionen senken und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft voranzubringen. weiterlesen…

Bundeshaushalt 2026: Kürzungen beim Klima- und Transformationsfonds

Die Bundesregierung streicht 2026 Milliarden beim Klima- und Transformationsfonds, dem wichtigsten Geldtopf für die Energiewende. Statt damit in saubere Technik zu investieren, soll der Fonds nun auch Strafzahlungen für verpasste Klimaziele übernehmen. Kosten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Der Bundeshaushalt 2025 sieht erhebliche Kürzungen beim Klima- und Transformationsfonds (KTF) vor. Für 2026 rechnet weiterlesen…

UN-Plastikgipfel gescheitert – und die Welt schaut weg

Trotz jahrelanger Verhandlungen und einer immer weiter wachsenden Plastikflut ist ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung erneut gescheitert. Der Rückschlag von Genf droht eine der direkt sichtbaren Umweltkrisen unserer Zeit endgültig außer Kontrolle geraten zu lassen. Ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung hätte längst verabschiedet werden sollen. Doch auch nach drei Jahren Verhandlungen ist die Staatengemeinschaft nicht weiterlesen…

Wohlstand und sozialer Frieden brauchen Klimaschutz

Eine neue Studie des Bundesumweltministeriums warnt: Klimapolitik kostet, aber ihr Aufschub kostet mehr. Der Druck auf Staatshaushalt und Gesellschaft wächst, weil notwendige Investitionen in Klimaschutz, Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft ausbleiben und sich die Konflikte um knappe Mittel verschärfen. In der Publikation „Materieller Wohlstand und Klimaschutz“ untersuchen das Umweltbundesamt, das Fraunhofer ISI und weitere Institute sechs Trends, weiterlesen…

Naturkatastrophen 2025: Warum fehlender Klimaschutz Hunderte Milliarden kostet

Naturkatastrophen haben allein im ersten Halbjahr 2025 weltweit Schäden von über 130 Milliarden US-Dollar verursacht. Eine Folge extremer Wetterereignisse, deren Häufung längst mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Im ersten Halbjahr 2025 haben Naturkatastrophen weltweit Schäden in Höhe von mehr als 130 Milliarden US-Dollar verursacht. Besonders betroffen waren erneut die USA. Die massiven Waldbrände weiterlesen…

Deutscher Ausbau von Offshore-Windenergie ist zu langsam

Bis jetzt ist 2025 kein neues Offshore-Windrad ans Netz gegangen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Stiftung Offshore-Windenergie hervor. Zwar sind Anlagen im Bau und für weitere liegen Genehmigungen vor. Doch das werde nicht ausreichen, um die gesetzlich verankerten Ausbauziele zu erreichen. Die Branche fordert Reformen der Vergabe-Regelungen. Zum 30. Juni 2025 waren insgesamt weiterlesen…