E-Auto doch sauberer als Verbrenner?

manager magazin hat nachprüfen lassen: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford

In der Gunst des Publikums erlebt das Elektroauto gerade ein rasantes Auf und Ab. Mal gilt es als idealer Ausweg aus Klimakrise und Abgasskandal, Fahrspaß inklusive. Doch kaum reagiert die Industrie auf politischen Druck mit einem wahren Feuerwerk an neuen Strom-Modellen, macht sich vermehrt Skepsis breit. Wie umweltschädlich oder -freundlich ist es nun unterm Strich, beispielsweise einen reichweitenstarken Zwei-Tonnen-Luxuswagen von Tesla Börsen-Chart zeigen mit Batterieantrieb durch die Gegend zu kutschieren? Wäre nicht zumindest ein kleiner Benziner die sauberere Variante? Das manager-magazin.de hat diese Fragen in einem Dreiteiler untersucht – Ausschnitte. weiterlesen…

Klimaschutz versus Wohlstand

Geheimes BMWi-Argumentationspapier

Es ist der alte Gegensatz: Die Klimaziele der (immer noch kommissarisch regierenden schwarz-roten) Bundesregierung können nur erreicht werden, wenn Deutschland seinen wirtschaftlichen Wohlstand aufs Spiel setzt – das jedenfalls ist die Quintessenz eines Argumentationshilfepapiers aus dem BMWi für die inzwischen gescheiterten Sondierungsgespräche, über das inzwischen zahlreiche Medien berichteten (zuerst Die Welt am 08.11.2017). Im Klartext: Unter ökonomischen Gesichtspunkten können die Regierungsversprechen in Sachen Klima bis 2030 unmöglich eingelöst werden. weiterlesen…

Brexit-Auswirkungen auf Energiewirtschaft – zwei Studien

„Begrenzte Auswirkungen“ oder „dramatische“

„Für den Energiesektor in Großbritannien kann der Brexit dramatische Folgen haben“- so „Brexit Energy Insights“ ein gemeinsame Studie, die Becker Büttner Held (BBH) und die britische Partnerkanzlei Shakespeare Martineau am 22.11.2017 veröffentlicht haben. Ganz anders die am gleichen Tag erschienene Untersuchung der Universität Cambridge und des Centre on Regulation in Europe (Cerre), der zufolge der Brexit laut Euractiv lediglich „begrenzte Auswirkungen auf den britischen sowie den EU-Energiemarkt haben“. Der EU-Rechnungshof warne dennoch, dass die experimentelle Energieforschung leiden könnte. (Titel: Brexit Energy Insights – © bbh, Shakespeare Martineau) weiterlesen…

Biomethanproduktion kann bis 2050 verzehnfacht werden


dena-Biogaspartnerschaft skizziert Ausbaupotenzial – Stärkere Anreize in Verkehr, Wärme und Strom erforderlich

Die Erzeugung von Biomethan in Deutschland kann bis im Jahr 2050 um gut das Zehnfache gesteigert werden, von heute 9 auf rund 100 TWh/a. Das ist das Ergebnis eines Strategiepapiers, das die Biogaspartnerschaft der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf Basis von aktuellen Studien erarbeitet hat. Voraussetzung für den Ausbau ist, dass die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Biomethan in den Sektoren Verkehr, Wärme und Strom verbessert werden. Biomethan entsteht durch die Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität und lässt sich wie Erdgas gut speichern und vielseitig nutzen. Als Quelle dienen Rest- und Abfallstoffe, tierische Exkremente und Energiepflanzen. weiterlesen…

Umsteuern im Verkehrssektor für Klimaschutz erforderlich


SRU-Gutachten

Der Verkehrssektor ist derzeit für etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen Deutschlands verantwortlich. Während in anderen Sektoren seit 1990 zum Teil deutliche Emissionsminderungen erzielt wurden, sind die Emissionen des Verkehrs im gleichen Zeitraum sogar leicht angestiegen. In seinem Sondergutachten „Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor“ zeigt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) auf, welche strategischen Weichen für die Verkehrswende gestellt werden sollten. weiterlesen…

Neue Generation von Festkörperakkus

Leistungsfähigere und sicherere Batterien

Forscher der Empa und der Universität Genf (UNIGE) haben einer Medienmitteilung von Aurélie Kuntschen folgend einen Prototypen einer neuartigen Natrium-Festkörperbatterie entwickelt, einer kostengünstigeren Alternative zu Lithium. Nachzulesen sind diese Forschungsergebnisse in der Zeitschrift Energy and Environmental Science. weiterlesen…

Wärmepumpen wichtigste Heiztechnik der Zukunft

Gestiegene Effizienz: Feldtests bestätigen Potenzial

Wärmepumpen können auch im Gebäudebestand effizient arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE laut einer Medienmitteilung vom 22.11.2017 anhand von Feldtests der vergangenen zwölf Jahre. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins stellte das Forschungsinstitut erstmals die Daten der neuesten Langzeitbeobachtung vor. Im Vergleich zu einem früheren Projekt im Bereich der Bestandsgebäude hat sich die Effizienz der Luft/Wasser-Wärmepumpen um etwa 20 Prozent gesteigert. Auch aus diesem Grund baut das Fraunhofer ISE seine Wärmepumpen-Aktivitäten massiv aus, unter anderem mit einem Testlabor und verstärkter Forschung an Konzepten für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern. weiterlesen…

DUH-UmweltMedienpreis für „Die Anstalt“ und „klimafakten“

Fünf Kategorien

Zum 22. Mal vergab die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am 22.11.2017 im Rahmen einer Preisverleihungsgala im Meistersaal in Berlin ihren undotierten UmweltMedienpreis. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt damit alljährlich herausragende Leistungen und wirkungsvolle Präsentationen von Natur- und Umweltthemen in den Medien. weiterlesen…

dena-Umfrage: Energiewende wird international als Erfolg wahrgenommen

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz als Säulen international bekannt

Eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) unter den internationalen Teilnehmern des diesjährigen Berlin Energy Transition Dialogue zeigt: Die deutsche Energiewende wird im Ausland nach wie vor als Erfolg wahrgenommen. Drei Viertel der Befragten sehen sie positiv, nur vier Prozent negativ. Insgesamt haben Entwicklungs- und Schwellenländer (84 Prozent) ein besseres Bild der deutschen Energiewende als Industrieländer (65 Prozent). Die Befragten rechnen der Energiewende insbesondere einen positiven Einfluss auf Innovationskraft, Forschung und Entwicklung (96 Prozent), sowie auf die Schaffung von Arbeitsplätzen (73 Prozent) und auf das Erreichen der Klimaziele (87 Prozent) zu. weiterlesen…

Reparaturen von Haushaltsgeräten sollten steuerlich absetzbar sein

UBA legt zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung 7-Punkte-Strategie gegen Obsoleszenz vor

Auch Reparaturen außerhalb des Haushalts sollten steuerlich absetzbar sein. Dies schlug das Umweltbundesamt (UBA) zum Start der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vor. „Wenn der Handwerker ins Haus kommt und die Waschmaschine oder den Fernseher schon vor Ort reparieren kann, ist das steuerlich absetzbar. Dasselbe sollte gelten, wenn er das Gerät zur Reparatur mitnehmen muss“, so Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. weiterlesen…