„Windstrom, der von Norden in den Süden muss“

Märchen und Propaganda über und gegen die Energiewende

Eine Mitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) fand bei bestimmten Medien eine merkwürdige Aufnahme: Das BfS hatte unter dem Titel „Meilenstein für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau“ ein „18 Millionen Euro schweres Forschungsvorhaben“ angekündigt; gesundheitliche Auswirkungen von Stromleitungen sollten verstärkt untersucht werden. Diese Meldung habe manche Medien dazu motiviert, „Märchen über die Energiewende zu verbreiten“, so EUROSOLAR- Vizepräsident Stephan Grüger. weiterlesen…

BMWi fördert KMU-Digitalisierung


IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse

Am 13.07.2017 startete das neue bundesweite Förderprogramm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe dabei, die eigene Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse. weiterlesen…

Der Druck steigt

Klima-Aktivisten fordern: Schweizer Investoren sollen Geld aus fossilen Investments abziehen

Sie rechnet nicht in Millionen, sondern in Milliarden. Und trotzdem sagt Jessica Kind: „Jedes Mal, wenn jemand in der Schweiz sein Geld aus der fossilen Industrie abzieht, haben wir Grund zum Feiern.“ Jeder Franken zählt. Wir, das ist der Schweizer Ableger der weltweiten Bewegung Fossil Free. Um das Klima zu schützen, setzt sie nicht allein auf die Macht der Politik, sondern vor allem auf die Hebelkraft der Finanzmärkte. Dahinter steckt die Überlegung: „Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es sicher auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren.“ Und damit sich das ändert, sagt Jessica Kind, braucht es das sogenannte Divestment – schreibt weiterlesen…

Frankreich und Deutschland sollen vorangehen


Appell für eine Französisch-Deutsche Energiewende-Allianz

Deutschland und Frankreich haben beim Klimaschutz gemeinsame Ziele, stehen vor ähnlichen Herausforderungen und sollten deshalb eine Energiewende-Allianz schmieden. Das empfehlen drei Think Tanks kurz vor dem deutsch-französischen Gipfeltreffen in Paris (13.07.2017). In dem am 12.07.2017 veröffentlichten gemeinsamen Appell des Institut de developpement durable et des relations internationales (IDDRI/Paris) sowie von Agora Energiewende und Agora Verkehrswende (beide Berlin) heißt es darüber hinaus, eine französisch-deutsche Allianz für die Energiewende könne „im Zentrum einer gemeinsamen Initiative für die Belebung des europäischen Integrationsprozesses stehen“. weiterlesen…

Remmers bloggt: Blockchain-Bundesverband gegründet


Blockchain als Börse erlaubt

Während die breite Berichterstattung der vergangenen Monate eher von der Diskussion geprägt waren, ob man mit Bitcoins reich werden kann, hat sich nicht nur die Blockchain-Technik massiv weiter entwickelt. Auch die Start-ups der deutschen Blockchain-Szene haben sich entwickelt und am 29.06.17 einen eigenen Bundesverband gegründet. Blogger Karl-Heinz Remmers (neue energiewelt) ist überzeugt, dass es 100% EE nur mit 100% digitalisiertem Energiemarkt geben wird. Die Blockchaintechnik unterstütze und ermögliche das Dezentrale und den direkten Austausch „Peer to peer“. Auch habe die Blockchaintechnik das Potenzial, die Demokratie weiter zu entwickeln. weiterlesen…

„Große Transformation und die Medien“


Alternativen zum Wachstum als Leitbild der Kommunikation – Tagung der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Menschen verändern den Planeten in einem nicht gekannten Ausmaß, so dass von einem neuen Erdzeitalter – dem Anthropozän – gesprochen wird. Zugleich erreichen uns paradoxe Bilder: Einerseits vertreten viele Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik die Vision eines linearen Fortschritts. Andererseits erreichen uns Bilder rauchender Regionen, öder Ökosysteme und uns unbekannter, aber bereits weggestorbener Arten. Bilder und Hinweise auf Problemlösungen, auf Handlungspotenziale in Richtung einer „Großen Transformation“, um der Verantwortung im Anthropozän gerecht zu werden, sind angesichts dessen selten. Eine Tagung*) in der Evangelischen Akademie zu Berlin untersuchte am 10. und 11.07.2017 Bedingungen und Ursachen entlang der Frage: „Wie kommuniziert man die Wende, das Neue Anthropozän?“ weiterlesen…

Umstellung auf 100 % EE bis 2030 auch in Österreich möglich


Mit der Studie „Stromzukunft 2030“ der TU Wien wurde erstmals ein detailliertes Szenario für den Umbau des österreichischen Stromsystems vorgelegt.

Das Ergebnis: 100% erneuerbarer Strom bis 2030 ist technisch möglich und bringt ökonomische Vorteile. „Der Siegeszug der erneuerbaren Energien ist weltweit nicht mehr aufzuhalten, auch in Österreich nicht“, so Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). „Eine Stromerzeugung, schon in naher Zukunft, aus 100% erneuerbaren Energien bietet ungeahnte Chancen für unsere Wirtschaft.“ weiterlesen…

CO2-Abgabe e.V. sieht sich durch G20 bestätigt


Mit ihrem Aktionsplan erkennen die G20 Staaten „innerstaatliche wirtschaftspolitische marktbasierte Instrumente“ zur „in Wertsetzung von Emissionsminderung“ an.

Der Weg zu einer weltweiten Bepreisung von Treibhausgasen führt nach Ansicht des CO2 Abgabe e.V. über kontinuierlich steigende nationale Preise auf Treibhausgase (CO2 Abgaben), die die jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Diese Ansicht bestätigt nun auch der Hamburger Aktionsplan der G20-Staaten. weiterlesen…

CO2-Steuer, statt Stromsteuer


Mit nationaler CO2-Steuer lassen sich Klimaschutzziele erreichen

„Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) greift die Klimaschutzziele der Bundesregierung auf und schlägt mit einer CO2-Steuer auf Strom eine marktwirtschaftliche Lösung für den Stromsektor vor“, sagt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. So können die nationalen Klimaschutzziele mit möglichst geringem Aufwand erreicht werden. Damit für die Stromkunden keine Kosten entstehen, soll die vorhandene Stromsteuer in eine CO2-Steuer umgewandelt werden, teilte der BEE e.V. am 11.06.2017 der Presse mit. weiterlesen…

Meerwind bringt Energie und Beschäftigung für ganz Deutschland

Neue AEE-Publikation portraitiert die Offshore-Windenergie

Offshore-Windenergieanlagen sind naturgemäß nur in wenigen Regionen Deutschlands verortet, schließlich verfügen nur drei der 16 Bundesländer über eine Meeresküste. Doch die stetig wachsende Energieerzeugung auf dem Meer und die aus dieser Technologie resultierende Beschäftigung wirken sich in ganz Deutschland aus. Die durch den Offshore-Ausbau generierten Arbeitsplätze sind dabei nicht nur in der ganzen Republik zu finden, sondern auch vorrangig mittelständisch geprägt, wie eine aktuelle Analyse der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt. weiterlesen…