„Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Lesehinweis auf Die WELT – Schlögl: Energieautarkie falsches Ziel – aber Lösungen vorhanden

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch Robert Schlögl warnt im WELT-Interview mit Wissenschafts-Chefkorrespondent Norbert Lossau: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, Batterien seien eher ein Teil des Problems als der Lösung – und er skizziert, welche Lösungen wirklich helfen könnten: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien Nordafrikas und des Nahen Ostens. (Foto: Prof. Robert Schlögl beim Richtfest de CEC Mülheim – © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Licht hält chemische Reaktionen in Gang

Erstmals entschlüsselt

Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien e.V. (IPHT) in Jena hat eine Methode entwickelt, die „entscheidende Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Energiewandler liefert“ – so eine Medienmitteilung des Leibniz-IPHT vom 22.08.2019. Derzufolge konnten die Wissenschaftler erstmals sichtbar machen, nach welchen Mechanismen komplexe, mehrschrittige lichtgetriebene Prozesse funktionieren. weiterlesen…

Kanzlerin legt Messlatte höher

BUND begrüßt Signale der Kanzlerin für mehr europäischen Klimaschutz

Der BUND begrüßt die Bereitschaft der Bundeskanzlerin, sich für eine Erhöhung der europäischen Klimaziele einzusetzen. Das Ziel der Senkung von Treibhausgasemissionen müsse jedoch mehr als 55 Prozent betragen. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kommentiert die Aussagen der Kanzlerin zur europäischen Klimapolitik: weiterlesen…

Weltweit umfangreichster Open-Access-Transformationsvertrag

DEAL und Springer Nature vereinbaren Rahmen – MoU unterzeichnet

Ein Konsortium mit dem Namen Projekt DEAL aus mehr als 700 deutschen Forschungseinrichtungen und Bibliotheken hat nach mehr als drei Jahren Verhandlungen am 22.08.2019 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, in dem eine Vereinbarung mit dem Verlag Springer Nature angekündigt wird, die es den Autoren erleichtern soll, ihre Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen (OA) zu veröffentlichen. Die Vereinbarung ist der bisher größte nationale OA-Deal, erlaubt es den Autoren aber nicht, OA in Nature oder Schwesterzeitschriften zu veröffentlichen. weiterlesen…

Merkel für 55 Prozent-Absenkung bis 2030

Kanzlerin unterstützt Hollands ehrgeizigeres EU-Klimaziel

Deutschland und die Niederlande wollen künftig gemeinsam stärker gegen den Klimawandel vorgehen. Sie könne den niederländischen Vorschlag, die Treibhausgase in der Europäischen Union bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken, „sehr gut mittragen“, sagte die Bundeskanzlerin. Um über mögliche Maßnahmen zu sprechen, wie der Ausstoß von Kohlendioxid verteuert werden soll, um ihn einzudämmen, war Kanzlerin Merkel mit dem sogenannten Klimakabinett zu Beratungen nach Den Haag gereist. Dort lobte die Kanzlerin die Klimapolitik des Nachbarlands. Beschlossen ist in der EU bisher nur eine Verminderung um 40 Prozent. weiterlesen…

Zusammenhang von Erwärmung und Tornados noch relativ unklar

Jüngste Forschung sieht dennoch Dependenzen zwischen Meerestemperaturen und Extremwetteraktivitäten

Tornados sind bekanntlich relativ schwer vorherzusagen. Denn sie erfordern eine komplexe Reihe von Bedingungen, von denen Wissenschaftler einige immer noch nicht ganz verstehen, und Prognosen sind selten weiter als ein bis zwei Wochen im Voraus genau. Das macht es noch schwieriger, den potenziellen Einfluss der globalen Erwärmung auf die Tornadosaison zu analysieren, schreibt Chelsea Harvey am 22.08.2019 auf E&E News. weiterlesen…

„Teenager-Aktivisten und ein IPCC-Triumph“

Ein Leitartikel in Nature

Nicht oft komme ein Klimabericht „so genau zum richtigen Zeitpunkt“. Der in der vergangenen Woche veröffentlichte IPCC-Bericht über Klima und Landnutzung sei „rechtzeitig für mehrere internationale Treffen zur Zukunft der Umwelt gekommen“, so der anonyme Nature-Autor am 14.08.2019. Wenn sich jetzt Regierungsvertreter unter UN-Dach in Nairobi, Neu Delhi und New York versammelten, um Fortschritte im Schutz von Biodiversität und Eindämmung der Wüstenbildung und des Klimawandels zu überprüfen, sollten deie jüngsten Warnungen des IPCC diese Beratungen aufrütteln. weiterlesen…

Landtagswahl in Sachsen 2019

Standpunkte der Parteien zum Kohleausstieg

Wenn es um die Debatte eines früheren Kohleausstiegs geht, führt kein Weg an Sachsen vorbei. Denn rund 21 Prozent der deutschlandweiten Braunkohleförderung stammt aus den sächsischen Tagebauen Nochten, Reichwalde und Vereinigtes Schleenhain, zumeist verstromt in den anliegenden Kraftwerken Boxberg und Lippendorf. Und Zahlen der Agentur für Erneuerbare Energien zeigen: Die Stromerzeugung aus Braunkohle ist für Sachsen ein besonders wichtiger Energieträger. Während bundesweit knapp 40 Prozent Strom aus Braun- und Steinkohle stammt, waren es 2017 in Sachsen noch 75,1 Prozent – komplett aus Braunkohle. Einen echten Rückgang bei der Braunkohleverstromung hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. weiterlesen…

Niedergang der Auto-Industrie muss gestoppt werden

Deutsche Umwelthilfe legt 12-Punkte-Plan für Klimaschutz und Arbeitsplätze vor

Die Dramatik des aktuellen Niedergangs der deutschen Automobilhersteller – der Schlüsselindustrie Deutschlands mit über 800.000 Arbeitsplätzen – zeigt sich nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an der nahezu kompletten Absage internationaler Autobauer für die ehemals weltgrößte Automesse IAA in Frankfurt. Innerhalb weniger Jahre sei diese zu einer regionalen Hausmesse für BMW, Daimler und Volkswagen zusammengeschrumpft. Die falsche Schwerpunktsetzung auf Klimakiller-Fahrzeuge führe nicht nur zur Absage anderer europäischer, asiatischer und innovativer US-Autobauer, sondern zeige auch das zunehmende Desinteresse internationaler Automärkte an den veralteten und übermotorisierten Verbrennern, so die DUH laut Pressemitteilung vom 20.08.2019. weiterlesen…

„Effektive Klimapolitik muss nicht teuer sein“

Moderater CO2-Preis könnte Klimaziele einhalten helfen

Wie kann der deutsche Energiemarkt sinnvoll gestaltet werden, um CO2-Emissionen zu senken? Ist es effektiver, Erneuerbare Energien finanziell zu fördern oder CO2 zu besteuern? Diesen Fragen sind Forscher um den Kaiserslauterer Wirtschaftswissenschaftler Mario Liebensteiner nachgegangen. Sie haben dafür ein statistisches Modell entwickelt, mit dem sie relevante Daten zum Strommarkt in Deutschland mit denen in Großbritannien verglichen. Seit der Einführung einer CO2-Steuer nur für den Strommarkt sind dort die Emissionen zwischen 2012 und 2017 um rund 55 Prozent gesunken. Auch Deutschland könnte so seine Emissionen drastisch mindern, haben die Forscher berechnet, wie die Technische Universität Kaiserslautern am 19.08.2019 mitteilte. weiterlesen…