Was es für Solar 2.0 oder 3.0 noch braucht

Kombination mehrerer Erneuerbarer mit Speichern oder Power-to-X-Anlagen helfen Strom grundlastfähig machen

Solarpower Europe ist optimistisch, was die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in der EU angeht. Zur Intersolar in München wird der europäische Verband seinen aktualisierten „Global Market Outlook“ präsentieren. Bereits vorab verkündete CEO Walburger Hemetsberger auf Presseveranstaltungen in Berlin, dass SolarPower Europe die Erwartungen für 2019 und 2020 beim Zubau deutlich nach oben korrigieren wird. Sandra Enkhardt dazu im pv magazine vom 03.05.2019. weiterlesen…

CO2-Steuer: Beispiele Schweiz, Frankreich und Großbritannien

Wie es geht – Modelle zur Bepreisung von CO2

Die CO2-Steuer könnte die deutsche Klimabilanz verbessern – doch eine Mehrheit lehnt sie ab, so ein Ergebnis des ARD-DeutschlandTrends, Der Vorschlag, für ausgestoßenes Kohlendioxid einen Preis zu verlangen, kommt derweil zwar bei vielen Politikern nicht nur in der großen Koalition gut an. Doch immer, wenn es konkret werden soll, hört man aus den Parteien ziemlich unterschiedliche Modelle. weiterlesen…

Weltneuheit: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

HYPOS-Konsortium startet Forschungsplattform zur Speicherung von Grünem Wasserstoff im Untergrund-Gasspeicher Bad Lauchstädt

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS (Hydrogen Power Storage Solutions East Germany) startete zum 01.05.2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Ziel des Projekts „H2-Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und behördliche Genehmigung einer Forschungsplattform zur Wasserstoffspeicherung in einer Salzkaverne. Die Speicheranlage soll nach Ende des auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojekts am Betriebsstandort Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) des Gasspeicherbetreibers VNG Gasspeicher GmbH (VGS) errichtet und anschließend in den Forschungsbetrieb überführt werden. Die Anlage wäre der erste Wasserstoff-Kavernenspeicher in Kontinentaleuropa und der erste Kavernenspeicher weltweit, der Grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien speichert. (Foto: Gasdruckmess- und Regelstrecke Bad Lauchstädt. – © VNG Gasspeicher GmbH) weiterlesen…

Haushalte verschwenderischer oder sparsamer mit Ökoenergie?

Wie können Rebound-Effekte vermieden oder gar umgekehrt werden?

Zahlreiche Haushalte in Deutschland sind auf Ökostrom-Anbieter umgestiegen oder erzeugen mit eigenen Erneuerbare-Energien-Anlagen selbst Strom oder Wärme. Das Forschungsprojekt „EE-Rebound“ untersucht, ob und wie sich der Wechsel auf erneuerbare Energien auf den Energieverbrauch auswirkt. Sinkt etwa durch das gute Gewissen – „ich beziehe ja umweltfreundlichen Strom“ – oder durch Einsparungen bei den laufenden Kosten – die Bereitschaft zum Energiesparen? Oder beeinflusst der Umstieg den Energieverbrauch nicht oder führt sogar zu einer Reduktion? In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, die RWTH Aachen und das Fraunhofer ISI daran, Wege zu finden, wie Rebound-Effekte, die der Umwelt schaden, vermieden werden und Haushalte ihren Energieverbrauch weiter senken können. weiterlesen…

Kehrseite der Energiewende

Lithium-Abbau in Südamerika

Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um E-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung. Susanne Götze ist für den Deutschlandfunk in die argentinischen Anden gefahren und hat sich die Not der Kolla-Gemeinden schildern lassen. Die Reportage wurde am 30.04.2019 in der Reihe „Hintergrund“ des Deutschlandfunks ausgestrahlt. weiterlesen…

Dresden und Wittenberg bei Bus und Bahn vorn

Ranking für Ostdeutschland vergleicht Haltestellen-Netz in Städten und Landkreisen

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDresden bietet seinen Bürgern unter allen ostdeutschen Städten und Landkreisen die kürzesten Wege zu Bus und Bahn. In der sächsischen Landeshauptstadt ist der öffentliche Verkehr laut offiziellen Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sogar besser erreichbar als in Berlin oder in den westdeutschen Millionenstädten Köln und Hamburg. Unter den ostdeutschen Landkreisen belegt Wittenberg den ersten Platz und lässt mit seinem dichten Netz an Haltestellen und Bahnhöfen auch die Stadt Suhl hinter sich. Den folgenden Ländervergleich hat Allianz pro Schiene am 03.05.2019 veröffentlicht. weiterlesen…

Lesehinweis auf SZ: Wie ein CO2-Preis funktionieren könnte

Wie einen CO2-Preis ermitteln und was geschieht mit dem Geld?

Plötzlich ist er da, der Preis auf Kohlendioxid – zumindest in der politischen Debatte. Bei Bürgerdialogen haben sich Kanzlerin und Vizekanzler dieser Tage der Frage gewidmet, beide noch mit leisen Zweifeln. Eine Steuer auf CO2 wolle sie nicht, erklärte Angela Merkel in Schwedt, einem Raffineriestandort. „Mein Ansatz ist, über Zertifikate zu gehen.“ Und in Erfurt befand Olaf Scholz, Vizekanzler und als Finanzminister für jede Art von Steuer zuständig: „Es gibt viele Vorschläge, aber noch keinen, der überzeugt.“ Vor allem dürfe das Unterfangen nicht „zu einer realen Mehrbelastung der Leute“ führen. Wie aber könnte es gehen? Ein Überblick von Michael Bauchmüller vom Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung am 01.05.2019. weiterlesen…

Designer Fuels aus Luft und Wasser

„Crowd Oil“: Kraftstoffe aus der Klimaanlage

Klima- und Lüftungsanlagen, die mit CO2 aus der Umgebungsluft und Wasser synthetische Kraftstoffe herstellen – ein solches Verfahren haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of Toronto vorgeschlagen. Dabei sollen kompakte Anlagen direkt in Gebäuden mit CO2 synthetische Kohlenwasserstoffe herstellen, die sich dann als erneuerbare synthetische Öle nutzen lassen. Dieses „crowd oil“-Konzept stellt das Team nun in Nature Communications vor (Übersetzung mit DeepL von Solarify). weiterlesen…

RWE will mit Ökostrom zu Weltmarktführern aufschließen

Grüne Energie soll helfen – Erträge aus Windanlagen zurückgegangen

Für die Umweltaktivisten vor und in der Grugahalle wird RWE wieder das optimale Feindbild abgeben. Seit Deutschlands größter Stromproduzent die Tochter Innogy 2016 abgespalten und an die Börse gebracht hat, ist er selbst nur noch auf die alte Energiewelt konzentriert: einerseits den Energiegroßhandel, andererseits die Stromproduktion, die ausschließlich in konventionellen Kraftwerken erfolgt – neben Gasanlagen sind das eben Atom- und Kohlekraftwerke, wie Jürgen Flauger am 30.04.2019 im Handelsblatt schreibt. weiterlesen…

Power2Liquid für Zuhause

Brennstoffzelle im Keller

Die erste Pilotanlage des Rostocker Start-ups Gensoric in Essen erzeugt mit Kohlendioxid aus der Umgebungsluft, Wasser und grünem Strom Methanol. Wenn es nach den Rostockern geht, wird jeder Haushalt mit einer Methanol-Brennstoffzelle ausgestattet und so völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Kohle werden. Dass das durchaus realistisch ist, haben sie mit der Pilotanlage nachgewiesen: „Das Verfahren funktioniert unter normalen Bedingungen“, sagt Nils Methling, einer der Gensoric-Chefs. Tatsächlich ist die Anlage von Willpower Energy bereits TÜV-geprüft und von der Innung abgenommen. weiterlesen…