Weniger Stromverbrauch dank Steuerung

Flexibilität + Effizienz = Flex-Efficiency

Ein neues Konzept von Agora Energiewende kombiniert die Verminderung des Stromverbrauchs in der Industrie mit dessen zeitlich variabler Steuerung. Industrieanlagen sollen künftig nicht nur effizienter beim Stromverbrauch sein als heute, sie sollen auch so ausgelegt werden, dass ihr Stromverbrauch zeitlich flexibel variiert werden kann. Dadurch können die Energiekosten von Industrieunternehmen sinken: Zum einen durch einen insgesamt geringeren Verbrauch, zum anderen, weil sich mit einer flexiblen Betriebsweise der Anlagen Stromverbräuche in Zeiten mit niedrigen Strompreisen an der Strombörse verlagern lassen. Dieses „Flex-Efficiency“ genannte Konzept hat Agora Energiewende jetzt in einem Impulspapier vorgestellt.
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Genehmigung für Abfalllager erteilt

Zwischenlagerung bis zur Inbetriebnahme eines Bundesendlagers

Am 11.04.2016 teilte das Hessische Umweltministerium mit, dass es der RWE Power AG in Essen am 05.04.2016 eine Genehmigung nach § 7 der Strahlenschutzverordnung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen in einem neuen Abfalllager am Standort Biblis erteilt hat.
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Die digitale Heizung

Heizungsanlagen mit App-Steuerung – BDH veröffentlicht Infoblätter

Längst hat die Digitalisierung auch in den Wärmemarkt Einzug gehalten. Smartphones oder Tablets erlauben dem Anwender von nahezu jedem Ort die bequeme Überwachung und Steuerung seiner Anlage. Dies stellt nicht nur einen Komfortgewinn dar, die Digitalisierung ermöglicht auch zusätzliche Energieeinsparungen. Rund um dieses Thema hat der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zwei Infoblätter veröffentlicht: „Begriffsbestimmung für Heizungsanlagen Mit App-Steuerung“.
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Sicher, bezahlbar und sauber

Neue Forschungsinitiative stärkt Energiewende in Gebäuden und Städten

Bis 2050 soll der Primärenergiebedarf im Gebäudebereich in der Größenordnung um 80 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesenkt werden. Die Projekte sollen zeigen, wie durch Innovationen und intelligente Vernetzung energetisch hochwertige, lebenswerte Häuser und Quartiere entstehen können. Neben technologischen Aspekten sollen sie insbesondere auch gesellschaftspolitische und sozioökonomische Aspekte berücksichtigen. weiterlesen…

Die Blaue Plakette kommt

Luftreinhaltung in den Städten zur Chefsache gemacht

Die Umweltministerkonferenz (Umweltminister der Länder und BMU-Vertreter) kommt der Forderung von Umweltverbänden nach, eine blaue Plakette einzuführen. Diese würde die grünen, gelben und roten Plaketten der Umweltzonen ergänzen und Kommunen ermöglichen, gezielt Fahrzeuge mit hohen Stickoxidemissionen aus stark belasteten Gebieten herauszuhalten. Bereits in diesem Jahr könne die neue Verordnung auf den Weg gebracht werden, sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, nach einem Sondertreffen der Umweltministerkonferenz am 07.04.2016. weiterlesen…

Steuerzahler sollen für Atommüll zahlen

Atomkonzerne drohen mit Zahlungsstopp für Endlagersuche

Die Atomkonzerne haben dafür zwar Rücklagen in Höhe von 38 Milliarden Euro gebildet – ob das ausreichen wird, unterliegt aber starken Zweifeln. Ein in Beratung befindliches sogenanntes Atomnachhaftungsgesetz und die von der Bundesregierung eingesetzte Atomkommission sollen ausschließen, dass die Steuerzahler für die in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Atomkonzerne gerade stehen müssen. weiterlesen…

Stahl contra ETS

Ungerechtfertigte Mobilmachung der Stahl-Industrie gegen Emissionshandel – Stahlindustrie prophezeit Jobverluste

„EU-Vorschlag zu Emissionshandel bedroht hunderttausende Arbeitsplätze“, ist das Kurzergebnis einer Untersuchung der Wirtschaftsberatung Prognos – sie habe untersucht, wie sich der europäische Emissionsrechtehandel auf die Stahlindustrie und die mit ihr verbundenen Wertschöpfungsketten in Deutschland insgesamt auswirken werde, wenn die Pläne der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 Realität würden – teilt die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. weiterlesen…

Vergleich Diesel-/Benzinmotor

Kurzstudie: Klimapolitische Wirkung der Steuerbegünstigung für Dieselkraftstoffe

Die Belohnung für Dieselfahrer wartet an jeder Zapfsäule: Genau 18,41 Cent pro Liter werden ihnen beim Tanken erlassen. So viel niedriger ist die Energiesteuer für Diesel verglichen mit Benzin. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) rechtfertigt die rund sieben Milliarden Euro, die dem Staat dadurch Jahr für Jahr durch die Lappen gehen, mit der angeblich besseren Klimabilanz des Kraftstoffs. Dieselmotoren, heißt es, stoßen weniger Kohlendioxid aus als Benziner. Doch das Argument greift nicht, belegt Greenpeace mit einer Kurzstudie des Wuppertal Instituts. weiterlesen…

Janus-Kopf Daimler

CO2-Werte sinken angeblich weiter – doch DUH verklagt Daimler

Widerspruch: Daimler hat 2015 laut einer Pressemitteilung für die Hauptversammlung am 06.04.2016 die CO2-Emissionen von Fahrzeuge und Produktion 2015 weiter gesenkt. Dagegen wendet sich die Deutsche Umwelthilfe mit einer Klage: Der Autokonzern führe mit falschen Abgas-Angaben die Käufer irre. Daimler nennt die Klage „unbegründet“. weiterlesen…