Neues von Rotmilan und Mäusebussard

Studie: Bestand des Rotmilan nicht durch Windkraft gefährdet

Die Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“ des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer hat unterschiedliche Reaktionen bei NABU und BWE hervorgerufen. Der Präsident der Energy Watch Group und EEG-Mitautor Hans-Josef Fell begrüßt die Studienergebnisse ausdrücklich, während die Naturschützer vom NABU Teilen der Windenergie-Branche unterstellen, „mit unhaltbaren Aussagen den Eindruck  erwecken zu wollen, dass ein Konflikt zwischen Windenergie und dem Schutz von Greifvögeln gar nicht existiert“. weiterlesen…

EPH kauft Lausitzer Kohle?

Tschechen offenbar mit Vattenfall handelseinig

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am 08.04.2016, Vattenfall habe für seine Lausitzer Braunkohlesparte einen Käufer gefunden – den tschechischen Versorger EPH. Vattenfall dementierte das nicht. Der RBB dazu auf seiner Webseite: „Sollte das zutreffen, wird der reichste Tscheche Petr Kellner künftig über die Zukunft der Braunkohle-Jobs mitbestimmen. Er gilt als knallharter Geschäftsmann – und taucht auch in den Panama Papers auf.“ weiterlesen…

(Vorläufige) Schadensbilanz von Tschernobyl

30 Jahre Super-GAU in der Ukraine – aus dem Bundestagsumweltausschuss

Am 26. April 2016 jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 30. Mal – Anlass für die grüne Bundestagsfraktion, nach den daraus entstandenen Gesamtkosten zu fragen. Deutschland wird auch noch 30 Jahre danach weitere 19 Millionen Euro für nachträgliche Sicherungsmaßnahmen in dem havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl zahlen. Dazu zählt die Fertigstellung eines umwelttechnisch sicheren Einschlusses für den 1986 explodierten Reaktor 4. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (18/7996) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7790) hervor. weiterlesen…

Formel gegen Stromausfall

Suche nach Schwachpunkten künftig einfacher

Strommast in Wiesbaden - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftOb in einer Stadt oder einer ganzen Region der Strom ausfällt, hängt oft nur von einzigen Leitung ab. Bricht eine wichtige Trasse weg, kann es zu einem Blackout kommen, mit möglicherweise immensem wirtschaftlichen Schaden. Die Betreiber von Stromnetzen suchen deshalb mit aufwändigen Simulationen nach Schwachpunkten im Stromnetz. Dank einer neuen Formel, die ein Team um die Physiker Marc Timme vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und Dirk Witthaut vom Forschungszentrum Jülich entwickelt hat, könnte diese Analyse des Stromnetzes künftig viel einfacher werden. Die Formel liefert im Handumdrehen verlässliche Werte darüber, ob eine bestimmte Stromleitung kritisch ist oder nicht. weiterlesen…

Alte Akkus haben’s in sich

Studie: Alte Akkus bergen gewaltiges Speicherpotenzial

In einem alten Akku steckt noch eine Menge Saft: Wenn aus einem Elektroauto nach fünf bis sieben Jahren ein Akku-Tausch nötig wird, fasst die alte Batterie noch gut 70-80% ihrer ursprünglichen Leistung. Zu wenig, um in einem Tesla S oder BMW i3 weiter Dienst zu tun, zu viel, um zum alten Eisen zu gehören: Nach einer Studie von Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und Deutsche Messe AG (Hannover) können diese alten Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2025 mit 25 Gigawattstunden (GWh) etwa genauso viel Strom zur Verfügung stellen wie die Hälfte aller deutschen Pumpspeicher-Kraftwerke. Voraussetzung: Der Markt für Elektromobilität muss in Deutschland endlich in Schwung kommen. weiterlesen…

Grüner Strom dominiert EU-Strommix

Agora Energiewende legt Jahresrückblick 2015 auf europäisches Stromsystem vor

Erneuerbare Energien hatten im vergangenen Jahr unter allen Energieträgern den größten Anteil an der Stromversorgung in der Europäischen Union. Mit 29 Prozent lagen sie vor Atomstrom (27 Prozent) und Kohlestrom (26 Prozent). Nachdem die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien von 2010 bis 2013 stark gewachsen war, legte sie im Jahresvergleich 2014/2015 nur noch leicht zu – von 899 auf 922 TWh. Das ist das Ergebnis der Analyse „Energy Transition in der Power Sector in Europe – State of Affairs 2015“, die gemeinsam von Agora Energiewende und dem Öko-Institut erarbeitet wurde. weiterlesen…

Leitfaden „Direktinvestments in laufende Solaranlagen“

Gratis in aktualisierter Version verfügbar

  • Zweite Auflage
  • Ergänzung um Thematik „Solarstrom-Direktvermarktung“
  • Kostenlos downloadbar

Der Online-Photovoltaikmarktplatz Milk the Sun hat seinen erfolgreichen Investitionsleitfaden für private Anleger, die in laufende Solaranlagen investieren wollen, aktualisiert und um neue relevante Themen wie „Direktvermarktung von Solarstrom“ ergänzt. Die überarbeitete zwölfseitige Publikation „Direktinvestments in laufende Solaranlagen – Erfolgreich und sicher investieren in Deutschland“ kann kostenlos als PDF abgerufen werden. Sie fasst für Privatanleger Hilfestellungen zu wesentlichen wirtschaftlichen, steuerlichen und technischen Fakten rund um Solarenergie-Direktinvestments zusammen. weiterlesen…

BMWi: „Energiewende voranbringen“

Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien gegründet

Auf Initiative des BMWi ist am 06.04.2016 in Berlin das Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien gegründet worden. Die Plattform soll die Akteure von Windkraft und Photovoltaik aus Industrie, Forschung und Politik zusammenbringen und gemeinsam Forschungsschwerpunkte auf Basis der Anforderungen der Zukunft festlegen. Damit solle „die Energiewende in Deutschland vorangebracht und die Spitzenposition deutscher Unternehmen in Windkraft und Photovoltaik gefestigt werden“, heißt es in der Mitteilung des BMWi. weiterlesen…

„Atomausstieg vollenden – 30 Jahre Tschernobyl“

„Uranfabriken in Gronau und Lingen endlich stilllegen“

Anlässlich des 30. Jahrestages des Super-GAUs in Tschernobyl veranstaltete das BMUB am 06.04.2016 in Berlin eine Fachtagung mit dem Titel „Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl“. Die Ärztinnen Dörte Siedentopf und Barbara Hövener von der ärztlichen Friedensorganisiation IPPNW, sowie Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg nahmen an der Veranstaltung teil und kritisieren, dass laufende Uranfabriken, wie die in Gronau und Lingen vom BMUB überhaupt nicht thematisiert werden: weiterlesen…

Wegwerfgesellschaft und Klimawandel

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.
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