Bürger wollen auf ÖPNV, Rad und E-Auto umsteigen

Lichtblick-Umfrage zu Diesel-Fahrverboten

Eine Mehrheit der Deutschen ist bereit, bei künftigen Diesel-Fahrverboten auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Beliebteste Alternative sind für zwei Fünftel der Verbraucher (38 Prozent) Bus und Bahn. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, er würde das Fahrrad nutzen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) würde ein Elektroauto bevorzugen, sollte es in seiner Stadt zu Fahrverboten kommen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick hervor. weiterlesen…

NKI löste 2,5 Milliarden Euro Investitionen aus

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das BMUB seit 2008 den Klimaschutz

Unterstützt werden strategische und investive Projekte vor Ort, in Kommunen und Unternehmen sowie bei sozialen, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen. Bereits mehr als 25.000 Projekte wurden seit dem Jahr 2008 abgeschlossen. Die mit insgesamt 790 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt und dem Energie- und Klimafonds geförderten Projekte haben Gesamtinvestitionen von über 2,5 Milliarden Euro ausgelöst. Das sei eine Verdreifachung der Gesamtmittel, teilte das BMUB per Pressemitteilung Nr. 033/18 am 13.02.2018 mit. weiterlesen…

SRU: „Dieselsubventionen beenden!“

Umweltrat empfiehlt nach Urteil zu Fahrverboten: Blaue Plakette schnellstmöglich einführen

Als Konsequenz aus dem Leipziger Fahrverbotsurteil sollte die Bundesregierung aus Sicht des Sachverständigenrats für Umweltfragen „so schnell wie möglich die blaue Plakette auf den Weg bringen“. Der SRU empfehle seit Jahren die Weiterentwicklung der Umweltzone durch die Einführung der Umwelt-Plakette für Stickstoffoxide (NOx) und habe bereits im Oktober 2016 ein einem offenen Brief dafür geworben (Medienmitteilung vom 27.02.2018). weiterlesen…

Fahrverbote können kommen

Bundesverwaltungsgericht empfiehlt zudem blaue Plakette – BUND: „Umweltpolitische Ohrfeige für Bundesregierung“

Diesel-Fahrverbote sind generell zulässig: Das oberste Verwaltungsgericht des Bundes in Leipzig hat am 27.02.18 die Revisionsklagen von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen „überwiegend“ zurückgewiesen: Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Städten sind damit nach geltendem Recht grundsätzlich möglich. „Allerdings sind bei der Prüfung von Verkehrsverboten für Diesel-Kraftfahrzeuge gerichtliche Maßgaben insbesondere zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit zu beachten,“ so die Medienmitteilung über das Urteil wörtlich. Das BVerwG empfahl darüber hinaus die blaue Plakette. weiterlesen…

Elektromobilitäts-Förderung ungenügend

Keine Energiewende ohne Verkehrswende – Studie beleuchtet Voraussetzungen für Durchbruch der Elektromobilität

Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektromobilität werden: Davon ist bisher nichts zu spüren, aktuell hat China die Nase vorn. Damit sich die Stromer hierzulande besser verkaufen, muss die Politik vor allem bestehende Unsicherheiten ausräumen. Eine Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig benennt ganz konkrete Maßnahmen. Dabei bewerten sie ordnungspolitische Maßnahmen höher als Kaufprämien, wie Prof. Johann Nagengast am 16.02.2018 für das Portal Energyload schreibt. weiterlesen…

Rezepte gegen Staus und Stadtluftverschmutzung

NYT: Drei Flächen-Städte bieten Anhaltspunkte, um Verkehrschaos von Manhattan zu entwirren

Vier Autorinnen der New York Times ( haben am 26.02.2028 drei Beispiele beschrieben, wie die New Yorker Stadtverwaltung ihres Verkehrschaos Herr werden könnte, Beispiele, die auch für deutsche Städte jenseits von Fahrverboten, Feinstäuben und Stickoxiden relevant sein könnten. Denn es kann kaum Zweifel geben, dass es nicht nur zu viel Stinker-Diesel gibt (auch wenn man ihnen das im Gegensatz zu früher nicht mehr sofort ansieht), sondern, darüber hinaus, überhaupt zu viele Autos in den Metropolen dieser Welt. weiterlesen…

Welche Kosten verursachen verschiedene Verkehrsmittel wirklich?

Autoverkehr kostet Kommunen das Dreifache des ÖPNV und Radverkehr erhält die geringsten Zuschüsse

Mobilität kostet Geld. Der Betrieb von Fahrzeugen erfordert Energie, verursacht Umweltschäden, setzt Investitionen in den Unterhalt der Verkehrsmittel sowie in die Infrastruktur wie Straßen und Schienen, Ampeln und Signale voraus, und er führt – im schlimmsten Fall – zu Unfällen. Aber Mobilität hat auch einen Ertrag. Verkehrsbetriebe nehmen Fahrgelder ein, und Bewegung hält – zum Beispiel die Radfahrer und Fußgänger – gesund. Bislang aber ist für die Kommunen ziemlich offen, welchen Investitionen in ihre Verkehrssysteme, welcher Ertrag gegenübersteht. Darum stellte der Kasseler Verkehrswissenschaftler Carsten Sommer jetzt in einem Forschungsprojekt die Frage: „Welche Kosten verursachen verschiedene Verkehrsmittel wirklich?“ und kam zu einer klaren Antwort: Der Radverkehr erhält die geringsten Zuschüsse. weiterlesen…

BMUB fördert Anschaffung von Elektrobussen

Im Rahmen des Sofortprogrammes „Saubere Luft“ stehen ab sofort Fördergelder für die Beschaffung von Elektrobussen bereit

Das BMUB unterstützt die Modernisierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Entsprechend der Förderrichtlinie können bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten übernommen werden. Die EU-Kommission hat der Förderrichtlinie des BMUB zustimmt. Damit können Verkehrsbetriebe, die mehr als fünf Elektrobusse bestellen wollen, beim BMUB eine Projektskizze einreichen, wie die Presseabteilung des BMUB am 26.02.2018 mitteilte. weiterlesen…

UBA: Stickoxide auch in kleinen Dosierungen schädlich

Recherchen von „Report Mainz“

Stickoxide aus Dieselmotoren schaden der Gesundheit auch in niedrigen Mengen erheblich, so eine Studie des Umweltbundesamts, die dem Magazin Report Mainz vorliegt – das wiederum sagt Werner Eckert, Umweltexperte des SWR (21.02.2018). Berichte in ARD-Aktuell. In der UBA-Studie sei nach Angaben der Forscher erstmals flächendeckend untersucht worden, welche gesundheitlichen Schäden durch Stickstoffdioxid verursacht werden können. Ergebnis: Auch sehr geringe NO2-Konzentrationen, wie in ländlichen Gebieten, können gravierende gesundheitliche Folgen haben – und zwar auch weit unterhalb des gültigen Jahresmittel-Grenzwertes von 40 µg/m³ Luft. weiterlesen…

BUND-Umfrage: Klarer politischer Handlungsauftrag

Mehrheit der Bevölkerung für Nachrüstung von Diesel-Pkw auf Kosten der Autohersteller

Eine überdeutliche Mehrheit von 83 Prozent der Bevölkerung in Deutschland spricht sich dafür aus, dass die neue Bundesregierung die Autohersteller dazu verpflichtet, Dieselfahrzeuge, die von dem Abgasskandal betroffen sind, auf Herstellerkosten so nachzurüsten, dass diese die gelten Abgasgrenzwerte auch im Alltagsbetrieb einhalten. Das hat eine aktuelle repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ergeben. weiterlesen…