Macron will € 30/t CO2

Deutsch-französischer Mindestpreis im EU-ETS

In einer vielbeachteten Rede am 26.09. 2017 (zwei Tage nach der Bundestagswahl) hat der französische Präsident Emmanuel Macron seine Vorstellungen zu einer stärkeren Integration der europäischen Union vorgestellt. Zentrales klimapolitisches Element war dabei die Einführung eines EU-ETS Mindestpreises von 30 €/t. Aber auch eine gemeinsame Migrationsbehörde. Eine Analyse von enervis. weiterlesen…

5.700 Euro pro Lkw einsparen

Technologien könnten sie viel effizienter machen

Lkw könnten sehr viel treibstoffeffizienter sein und Spediteure pro Fahrzeug 5.700 Euro jährlich sparen, wenn bereits verfügbare Technologien eingesetzt würden, schreibt Zoran Radosavljevic auf EURACTIV.com (übersetzt von Tim Steins) über einen am 26.09.2017 veröffentlichten Bericht der Transportorganisation Transport & Environment (T&E). weiterlesen…

Noch 13 Jahre bis 2030


Kommende Bundesregierung muss Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung ins Zentrum der Politik stellen

Klaus Milke, Vorsitzender von GRMANWATCH kommentiert den Ausgang der Bundestagswahl vom 24.09.2017 wie folgt:
„Gerade jetzt, wo Rechtsradikale, Nationalisten und Klimawandel-Leugner im Bundestag sitzen, ist es umso wichtiger, klar für die Menschenrechte und den Erhalt der weltweiten Lebensgrundlagen Position zu beziehen. Die bisherige Bundesregierung hat auf UN-Ebene maßgeblich zur Vereinbarung der 2030-Agenda mit ihren 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung beigetragen und sich dazu verpflichtet, diese für Deutschland umzusetzen. weiterlesen…

Warum ist der Diesel klima- und gesundheitsschädlich?

SFV erläutert allgemeinverständlich technische Hintergründe

Der Aachener Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. hat auf seiner Webseite die wichtigsten Informationen über den Dieselmotor (und den Abgasskandal) zusammengefasst: Warum er gesundheitsschädlich ist. Warum er das Klima schädigt. Warum er seinen Besitzern finanzielle Nachteile bringt. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

E-Mobilität und Netzüberlastung


Verbände beruhigen

Noch ist die Zahl der Elektroautos auf Deutschlands Straßen mehr als überschaubar, die Auswirkungen auf die Stromnetze entsprechend gering. Diese seien jedoch auf Massen von E-Autos gar nicht vorbereitet, meldete am 19.08.2017 das Handelsblatt. Ausgerechnet in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg könne es eng werden. Dem widersprachen jetzt die Bundesverbände Elektromobilität (BEM) und Windenergie (BWE) – flächendeckende Ausbreitung elektrifizierter Autoshabe keine Folgen für die Versorgungssicherheit. weiterlesen…

Jamaika Chance für Klimaschutz


Merkel ist flexibel“

Nach der Bundes­tags­wahl scheint eine sogenannte Jamaika-Koalition (nach den Flaggenfarben Schwarz-Gelb-Grün), bestehend aus Union, FDP und Grünen, die einzige mögliche Regierungs­option zu sein. Was bedeutet das für Klima­schutz und Energie­wende? Die Grünen stellen bereits Bedingungen – die könnte eine Chance bedeuten. Ein Kommentar von Clemens Weiß aus der Reihe Meinung der Woche auf energiezukunft.eu. weiterlesen…

ZDF-Doku: Dicke Luft in den Städten

Beitrag aus der Reihe „planet e“

Es herrscht dicke Luft in Deutschlands Städten (und darüber hinaus): Die zulässigen Grenzwerte werden teils dramatisch überschritten. Mit drastischen Folgen: Vor allem Stickoxide (NOx) und Feinstaub gefährden unsere Gesundheit. Ein Beitrag in der ZDF-Reihe „planet e“. weiterlesen…

Arktis wärmer – bei uns kälter?

Warme Arktis schickt kalte Luftmassen nach Süden

Unbestreitbar nehmen mit fortschreitendem Klimawandel Extemwetter-Ereignisse zu. Das könnte auch Kältewellen einschließen – dafür bietet jedenfalls eine eben im Bulletin of the American Meteorological Society veröffentlichte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung weitere Belege. weiterlesen…

Streit um Diesel-CO2

Diesel sparen angeblich 11,8 Mio t CO2 pro Jahr – Dataforce-Modellrechnung

In der Debatte um die CO2-Bilanzen von Diesel und Benziner sind widersprüchliche Zahlen im Umlauf. Nach einer Studie vom 19.09.2017 (siehe: solarify.eu/diesel-stossen-mehr-co2-aus-als-benziner), derzufolge der Selbstzünder klimaschädlicher ist, und offiziellen Zahlen aus dem Bundesverkehrsministerium vom 20.09.2017 (siehe unten: solarify.eu/bmvi-neue-diesel-nicht-klimafreundlicher), denen zufolge es praktisch keinen Unterschied gibt, hat sich nun der Marktbeobachter Dataforce mit eigenen Zahlen zu Wort gemeldet – die sollen einer Medienmitteilung zufolge den Klimavorteil des Diesel untermauern. weiterlesen…