Klimakabale

Kommentar von Sam Morgan, der vom Planeten Erde berichtet

Europa hat in Kürze eine leichte Entscheidung zu treffen. Die kann Billionen Euro einsparen, den Tod von Tausenden von Menschen verhindern und ihren Teil dazu beitragen, den Planeten vor dem Klimawandel zu bewahren. Oder wir können so weitermachen, wie wir sind. Erstaunlicherweise ist die erste Option nicht jedermanns erste Wahl. weiterlesen…

Teil-künstliche Photosynthese kommt voran

Forscher entwickeln neue Methode, um Sonnenlicht in Treibstoff umzuwandeln

Die Suche nach neuen Wegen zur Nutzung der Sonnenenergie ist dank neuer Forschungen auf dem Gebiet der teilkünstlichen Photosynthese einen Schritt vorangekommen. Die Kombination von Stärken katalytischer Bioprozessanlagen mit denen synthetischer Materialien kann zu einer effizienteren und dauerhafteren solarchemischen Umwandlung führen. Katarzyna Sokól aus Cambridge, Leitautorin eines Beitrags beschreibt einer Presseerklärung zufolge diesen Vorgang in Nature Energy unter dem Titel „Bias-free photoelectrochemical water splitting with photosystem II on a dye-sensitized photoanode wired to hydrogenase“ (Vorspannungsfreie photoelektrochemische Wasserspaltung mit Photosystem II auf einer farbstoffsensibilisierten mit Hydrogenase verkabelten Photoanode). weiterlesen…

„Sputet Euch!“

Wissenschaft befürchtet schon bei 1,5° Erwärmung weltweit Risiken für Mensch und Natur

Der neue IPCC-Sonderbericht, der am 08.10.2018 in Incheon, Südkorea, veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad Celsius globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen, so eine gemeinsame Medienmitteilung von BMBF und BMU. Der in Paris anlässlich der COP21 in Auftrag gegebene Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Folgen einer Erwärmung von 1,5°C und darüber zusammen und definiert die damit einhergehenden nötigen Emissionsverringerungen. Er untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum IPCC Sonderbericht betonten die beiden Staatssekretäre der Ministerien, Jochen Flasbarth und Michael Meister im Berliner BMU die Dringlichkeit der Maßnahmen. weiterlesen…

Weltklimarat: Jedes Zehntelgrad vermiedene Erwärmung zählt


IPCC-Sonderbericht: 1,5 Grad sind noch erreichbar

Das evangelische Entwicklungswerk Brot für die Welt und die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßen den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als „starkes Signal für deutlich ambitionierteren Klimaschutz“. Dieser „wichtige Wegweiser aus der Klimakrise“ zeigt, dass ab einer Erwärmung über 1,5 Grad die Risiken und volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels massiv steigen. Die gute Nachricht ist: Die Begrenzung der Erwärmung auf dieses Limit ist bei zügigem und entschiedenem Handeln machbar.
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Neues Portal zur Klimaschaden-Vorsorge

Bundesregierung will Ernst machen mit Anpassung an den Klimawandel

Ab 25.09.2018 können sich Behörden, Unternehmen und interessierte Bürger beim „Deutschen Klimavorsorgeportal“ über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel informieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte das Portal gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst der Öffentlichkeit vor. Das „Deutsche Klimavorsorgeportal“ (KLiVO) bietet staatlich geprüfte und aktuelle Informationen zum Klimawandel in Deutschland und Empfehlungen zur Vorsorge gegen Klimaschäden. Mit KLiVO können Interessenten den Vorsorgebedarf für ihre Region und ihren Tätigkeitsbereich erkennen und bekommen Tipps für geeignete Maßnahmen. weiterlesen…

Deutsches Konsortium fördert Lithium in Bolivien

Industrialisierung von Lithiumvorkommen geplant

Die deutsche Nachfrage nach energierelevanten Rohstoffen aus dem Ausland verändert sich mit Blick auf die Umsetzung der Energiewende nachhaltig. Lithium-, Zinn- und Co. werden bzw. sind für die deutsche Energiesicherheit bereits wichtiger als Öl und Gas. Die jüngste Debatte um die Elektromobilität und die Zukunft Deutschlands als weltweit führende Autoindustrienation befeuert diese Diskussion noch einmal. Jetzt hat die bolivianische Regierung nach mehreren Medienberichten zwei deutsche Firmen als Partner für den Lithiumabbau ausgewählt: ACI-Systems und die K-UTEC AG. weiterlesen…

So sieht die Mobilität von morgen aus

Die RWTH Aachen und ihre Partner zeigen einen Blick in die Zukunft

Elektrische Carver, heliumgefüllte Flieger, schlaue Parkplätze, sehende Straßenleuchten, vernetzte Ampeln und automatisierte E-Fahrzeuge. Die RWTH Aachen und ihre Partner präsentierten am 02.10.2018 auf dem Aldenhoven Testing Center ihre geballte Kompetenz und Kreativität. 58 Ausstellende boten einen Blick in die Zukunft der Mobilität. Dabei ging es neben futuristischen Fahrzeugen vor allem um ganz handfeste, fundierte Lösungen. Anlass war die Eröffnung von CERMcity, einer neuen Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung der vernetzten und automatisierten Mobilität in der Stadt. weiterlesen…

UFOP – Wichtige Rolle von E- und Bio-Fuels

Unerlässlich fürs Gelingen der Energiewende

Die umfassende Einbeziehung von Mobilität und Wärmemarkt in die Verringerung der Treibhausgasemissionen ist für einen wirksamen Klimaschutz und für die Verwirklichung der Energiewende unerlässlich. Ein von der UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.) verschicktes Papier von Dechema und VDI-GVC der beschreibt nun, warum in dieser Hinsicht neuartige alternative flüssige Kraftstoffe, einschließlich neuartiger Biokraftstoffe, eine Schlüsselrolle spielen werden. Denn die Energiewende könne ohne ihre Unterstützung nicht vollständig in der geschätzten Zeit bis 2050 umgesetzt werden. weiterlesen…

Lui Che Woo-Preis für Hans-Josef Fell

Lebenswerk für globalen Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien

Große Ehrung für Hans-Josef Fell: Am 03.10.2018 wurde dem Energie-Experten in Hong Kong der Lui Che Woo-Preis überreicht. Der Lui Che Woo Preis ist der weltweit höchst dotierte Preis für Menschen und Organisationen, die sich mit ihrem Engagement und Lebenswerk für eine bessere Welt einsetzen. weiterlesen…

Jeder dritte Stromkunde denkt an Wechsel zu Ökostrom

Grund laut Greenpeace Energy-Umfrage: Auseinandersetzung um Hambacher Wald

35 Prozent der Stromkunden erwägen, angesichts der für den Braunkohleabbau geplanten Rodung des Hambacher Waldes zu einem reinen Ökostromanbieter zu wechseln. Das zeigt laut einer Medienmitteilung vom 05.10.2018 eine repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag von . Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann: „Die Zahlen belegen: Viele Verbraucher haben die Nase voll vom aggressiven Verhalten des RWE-Konzerns im Hambacher Wald und kehren der konventionellen Energiewirtschaft den Rücken“. weiterlesen…