Kohlenstoffarmer Verkehr


Wuppertal-Institut: Auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Die CO2-Emissionsstandards und Steuermaßnahmen für neue Pkw in den G20-Ländern hat ein eben in ScienceDirect veröffentlichter Artikel des Wuppertal-Instituts zum Gegenstand. Darin zeigen die Autoren, dass nur ein Mix aus regulatorischen und fiskalpolitischen Maßnahmen zum besten Ergebnis führt. weiterlesen…

Steiner, RNE, fordert Green Finance Hub für Deutschland

Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen

Man habe zwar endlich die seit Jahrzehnten geforderten 0,7 % Anteil am BIP für die Entwicklungshilfe erreicht (wenn auch verursacht durch die Unterstützung der vielen Geflüchteten), aber Deutschland müsse „endlich vom Projekt zur Struktur kommen, vom Versprechen zum Beweis, dass man es auch kann,“ forderte die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Marlehn Thieme anlässlich der 17. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin. Gleichzeitig stellte der designierte UNDP- und Ex-UNEP-Chef Achim Steiner das Projekt eines “Hub for Sustainable Financing” in Deutschland vor. weiterlesen…

Berliner Energietage -3-

Abschlusstag — Freitag, 5. Mai

Die Energietage 2017 sind nach drei intensiven Tagen mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen, Panels, Workshops und Preisverleihungen sowie einer ausgebuchten Fachmesse vorüber. 300 Referenten haben mit ihren Beiträgen die Energietage zu einer intensiven branchenübergreifenden und interdisziplinären Energiewendedebatte gemacht – so die Veranstalter in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

Nationaler Mindestpreis für CO2-Emissionen „großer Unsinn“

„Wir halten das System stabil“

kkw-niederaussem-rwe-foto-franziska-vogt-fuer-solartify-20160702Ein etwas erstaunlicher Satz in der WELT: „RWE-Chef Rolf Martin Schmitz warnt vor neuen politischen Angriffen auf konventionelle Kraftwerksbetreiber“. Konventionelle Betreiber? Politische Angriffe? Das machte Solarify neugierig, deshalb hier Zitate aus einem Interview von Daniel Wetzel mit Schmitz in WELT-N24 – darin spricht der Chef von Europas größtem CO2-Emittenden „über die gesellschaftliche Akzeptanz des Kohleausstiegs und seinen Konzern als ‚Eckpfeiler‘ der Energiewende“. weiterlesen…

Energieintensive Rohstoffindustrie durch Elektrifizierung dekarbonisieren


Wuppertal-Institut: Auswirkungen auf den Strombedarf der EU

Wuppertal-Institut - Logo © Wuppertal-InstitutZunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Deep Decarbonisation (tiefgreifende Dekarbonisierung) auch in der energieintensiven Rohstoffindustrie notwendig ist. Im Hinblick auf das enorme Potenzial der erneuerbaren Elektrizität werfen Stefan Lechtenböhmer und Clemens Schneider vom Wuppertal Institut, sowie Lars J. Nilsson und Max Åhman von der Lund University einen Blick auf die Auswirkungen einer Elektrifizierung der Rohstoffproduktion in der Europäischen Union mittels eines Was-wäre-wenn-Gedankenexperiments. weiterlesen…

„Die vier großen I“


WBGU-Gutachten – G20-Präsidentschaft für neues Menschheitsprojekt nutzen: Innovation, Investition, Infrastruktur, Inklusion

wbgu logoDie oft als Club der großen Wirtschaftsmächte geschmähten G20 können die Welt mit Entscheidungen in vier Bereichen voran bringen auf dem Weg zu Klimastabilisierung und Wirtschaftsdynamik – und dadurch autoritäre Bewegungen zurückdrängen helfen. Hierzu übergab der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) am 13.12.2016 ein Gutachten mit dem Titel „Entwicklung und Gerechtigkeit durch Transformation: Die vier großen I“ an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. weiterlesen…

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim 7. Petersberger Klimadialog

Angela Merkel vor dem 7. Petersberger Dialog - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDas Abkommen der COP21 sei „eine historische Wegmarke im internationalen Klimaschutz, ein Zeichen der Hoffnung“, sagte Merkel vor den 35 Ministern aus aller Welt im Konferenzzentrum am Pariser Platz. Denn es könne „die Lebensbedingungen von Milliarden Menschen positiv beeinflussen“. Wenn man es allerdings genau durchdenke, werde „die Sache jetzt noch ernster“, meinte die Kanzlerin, denn jetzt müssten die eingegangenen Verpflichtungen auch eingelöst werden. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Energiespeicher verknüpfen Wärme – Strom – Verkehr

5. Stuttgarter DLR-EnergieSpeicherSymposium

Die Dekarbonisierung der Energieversorgung – sprich der Verzicht auf kohlenstoffhaltige Energieträger und der Ausbau der erneuerbaren Energien – ist ohne Speicher nicht denkbar. Beim fünften Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)  diskutierten am 24.02.2016 mehr als 100 Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft über aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Energiespeicher. Im Fokus standen Ansätze, wie Bereiche Wärme, Strom und Verkehr mit Hilfe von Speicher möglichst effizient verbunden werden können, um Energie bestmöglich zu nutzen. Das Symposium wird veranstaltet vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, das neue Speichertechnologien entwickelt und deren Integration in regionale, nationale und internationale Energiesysteme untersucht. weiterlesen…

Mehr Mut! Der Verkehr darf den Klimaschutz nicht länger aufhalten

Ein Artikel auf Green Wiwo – mit freundlicher Genehmigung von Weert Canzler und Felix Creutzig

In einem historischen Akt haben sich die Staaten der Welt in Paris dazu verpflichtet, den Klimawandel auf 2°C zu begrenzen. Gelingt es, das Abkommen umzusetzen, könnte Paris als der größte Erfolg kooperativen Handelns in die Menschheitsgeschichte eingehen. Modellstudien zeigen, dass dazu sehr ambitionierte Maßnahmen in allen wirtschaftlichen Bereichen vorangetrieben werden müssten. weiterlesen…