25 Jahre Mont Soleil

Größtes und ältestes PV-Kraftwerk der Schweiz mit nur 6 % Verlust

Im Februar 1992 produzierte das PV-Kraftwerk auf dem Mont Soleil, damals das größte Photovoltaikkraftwerk Europas, im Schweizer Jura im Kanton Bern nördlich von Saint-Imier die ersten Kilowattstunden. Über die Lebensdauer von Solarmodulen war wenig bekannt, man rechnete mit vielleicht zwanzig Jahren. Unterdessen sind 25 Jahre verstrichen, und die Solarmodule stehen noch, berichten zahlreiche Schweizer Medien, wie etwa der Bund. Sie hätten in den 25 Jahren nur um 6% abgenommen. weiterlesen…

„Moral gegen Ideologie setzen“ – „Blue Planet Prize“ geht an Schellnhuber

Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher

Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab – gemäß PIK-Pressemitteilung vom 14.06.2017 – die japanische Asahi Glas-Stiftung in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen (ca. 407.000 Euro) dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. weiterlesen…

Klimawandel verschlimmert Kinder-Ausbeutung

terre des hommes-Kinderarbeitsreport 2017

Die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit sichtbar – vor allem Menschen in Entwicklungsländern sind betroffen. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen mit Dürren, Orkane und Überschwemmungen oder Umweltzerstörung durch Menschenhand verschärfen vielfach die Not. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse des terre des hommes-Kinderarbeitsreports 2017 („The Neglected Link – Effect on Climate Change and Environmental Degradation on Child Labour“). Für den Bericht wurde die Situation in Nepal, Indien, Burkina Faso, Peru und Nicaragua exemplarisch untersucht. weiterlesen…

300 neue Risse in AKW Doel, 70 in Tihange

Belgische Atomreaktoren erneut im Kreuzfeuer

Fachleute haben bei jüngsten Kontrollen in den belgischen Schrott-Reaktoren Tihange und Doel weitere Risse entdeckt. Im Hochdruckkessel von Tihange 2 habe man bei per Ultraschall 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion im Jahr 2014 gefunden, in Doel seien 300 neue Risse im Reaktor 3 entdeckt worden, antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon zahlreichen Medienberichten zufolge auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Die Sicherheit von Tihange sei damit in keiner Weise infrage gestellt, soll Jambon nach Medienangaben am 09.06.2017. Die 70 zusätzlichen Risse habe man nur deshalb entdeckt, weil die Kamera bei der neuen Untersuchung anders positioniert worden sei, erklärte Jambon.
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Mehrweg schützt Klima und Ressourcen

Verbände-Allianz startet bislang größte Verbraucherkampagne gegen Plastik- und Dosenmüll

Mehrwegflaschen schonen natürliche Ressourcen, vermeiden Verpackungsmüll, tragen zum Klima- und Umweltschutz bei und erhalten Arbeitsplätze. Deutschland verfügt (noch) über das größte und vielfältigste Mehrwegsystem der Welt im Getränkebereich. Das sind laut gemeinsamer Medienmitteilung von DUH, Stiftung Initiative Mehrweg (SIM), Verband des deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH), Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (EHV) und Verband der Privaten Brauereien die Kernbotschaften der am 13.06.2017 in Berlin vorgestellten Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“. weiterlesen…

1 t CO2 -> € 100

Führende Ökonomen fordern hohen Kohlendioxid-Preis

Mit einem deutlichen Appell werben Top-Ökonomen für einen starken CO2-Preis, der auch langfristig den Klimaschutz vorantreiben kann. Eine ausgestoßene Tonne Kohlendioxid sollte demnach bis zu 90 Euro kosten, so die Forderung der Wissenschaftler, wie Joschua Katz am 01.06.2017 in energiezukunft schreibt.

Mit freundlicher Genehmigung von energiezukunft weiterlesen…

Paris umsetzen – jetzt erst recht!


Großes Bündnis aus allen G20-Staaten erwartet beim Gipfel in Hamburg Fortschritte im Klimaschutz. Auch ohne die USA.

Als „extrem kurzsichtig und unverantwortlich“ bezeichnet ein großes internationales Bündnis aus den G20-Staaten von der Wirtschaft über die Zivilgesellschaft und Gewerkschaften bis zur Wissenschaft die Entscheidung der Regierung Trump, aus dem Paris-Abkommen auszusteigen, wie Germanwatch am 13.06.2017 mitteilte. weiterlesen…

G7-Umweltminister bekennen sich zu ambitionierter Klimapolitik

Hendricks: „Pariser Abkommen ist unumkehrbar“

Mit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen und zur Fortsetzung einer anspruchsvollen Klimapolitik ist das Umweltministertreffen der G7-Staaten unter italienischem Vorsitz in Bologna zu Ende gegangen. Wie das BMUB am 13.06.2017 mitteilte, stellten auch die anwesenden Gastländer Äthiopien, Chile, Ruanda und die Malediven gemeinsam klar, dass das Weltklimaabkommen unumkehrbar sei. In dem umfänglichen Abschluss-Communiqué konkretisieren die G7-Umweltminister ihre Klimaschutzagenda. weiterlesen…

Wie Deutschland die Energiewende doch noch schaffen kann


Agora Energiewende legt „Agenda Energiewende 2030“ vor

Agora Energiewende hat am 13.06.2017 konkrete Ziele und Strategien für die zweite Phase der Energiewende veröffentlicht. Unter dem Titel „Energiewende 2030 – The Big Picture“ beschreibt der Think Tank, wie Deutschland sein Klimaschutzziel für 2030 (Minderung der Treibhausgase um 55 Prozent gegenüber 1990) erreicht – und gleichzeitig die Versorgungssicherheit mit Energie gewahrt wird, und Energie sowohl für Verbraucher als auch die Industrie bezahlbar bleibt. weiterlesen…

Meereskonferenz war Erfolg

Hendricks: „Gute Impulse“

Die erste UN-Konferenz zum Schutz der Meere hat nach Ansicht von Barbara Hendricks trotz des vorherigen Ausstiegs der USA aus COP21 gute Impulse für die weitere internationale Zusammenarbeit geliefert. Den USA, bzw. der Trump-Regierung müsse man deutlich machen, dass man sie bei den anderen Umweltthemen im Boot halten wolle. Hendricks zeigte sich optimistisch, dass das auch gelingen könne. Man dürfe nicht so tun, als würden die Amerikaner jetzt gar keinen Umweltschutz mehr betreiben wollen. weiterlesen…