Zapfsäule liefert erneuerbaren Strom, Wasserstoff oder Methan

Tankstelle der Zukunft – ZSW startet Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Mobilität

Immer mehr Autos haben künftig einen Elektromotor oder nutzen andere alternative Antriebe. Die dazu passende Tankstelle entwickeln jetzt Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Mitte Februar 2018 begannen die Forschungsarbeiten. Die Zapfsäule der Zukunft soll den Fahrern Strom, Wasserstoff sowie das Erdgassubstitut Methan aus regenerativen Quellen bereitstellen – und das möglichst effizient, kostengünstig und bedarfsgerecht. Das vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund 1,3 Millionen Euro geförderte Vorhaben dauert fünf Jahre und erfolgt im Rahmen des Projekts „QUARREE 100“, in dem die vollständige erneuerbare Energieversorgung eines Stadtteils getestet wird. weiterlesen…

ESYS-Empfehlungen zu 7. Energieforschungsprogramm


Akademienprojekt hat sich an Konsultationsprozess der Bundesregierung beteiligt

Die Energieforschung braucht Freiräume für Kreativität und Innovationen, flexible und praxisnahe Förderprojekte, mehr Partizipation und internationale Kooperationen. Das betonen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einem Positionspapier zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung. Sie haben sich am Konsultationsprozess beteiligt und darin Empfehlungen ausgesprochen. Laut einer Medienmitteilung leisten sie damit einen Beitrag, die Energieforschung in Deutschland weiterzuentwickeln und so die Energiewende voranzutreiben. weiterlesen…

Energieeffizientes Bauen immer günstiger

Mythos von der Energieeffizienz als Wohnkostentreiber eindeutig widerlegt

Der Anteil der Energieeffizienz an Kostensteigerungen im Wohnungsbau ist gering. Das belegt ein aktuelles Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung (iTG Dresden) im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das am 16.02.2018 veröffentlicht wurde. „Es gibt keinen Grund, dass der Koalitionsvertrag die energetischen Anforderungen an das Bauen in Deutschland mit dem Verweis auf steigende Mieten einfriert. Im Gegenteil: Das Gutachten zeigt, dass sich hohe rechtliche Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz nicht ausschließen müssen“, kommentiert Peter Röttgen, Geschäftsführer des BEE. weiterlesen…

Trumps-Wissenschaftshaushalt stiftet Verwirrung

US-Präsident kippt in letzter Minute Einschnitte in Wissenschaftsförderung

Als Donald Trump am 12.02.2018 seinen Haushaltsentwurf für 2019 veröffentlichte, griff Verwirrung um sich. Offenbar schickte sich der US-Präsident an, den Vorschlag für tiefe Einschnitte in die Budgets der National Institutes of Health, der National Science Foundation und des Energieministeriums abzuschwächen. Das berichteten am 13.02.2017 acht Autoren (Lauren Morello et al.) gemeinsam in nature. Noch vor kurzem (siehe solarify.eu/trump-will-ee-forschung-zusammenstreichen) war von einer 72-prozentigen Kürzung für die Erneuerbare-Energien-Forschung die Rede. weiterlesen…

Zukunft der Bürgerenergie gefährdet

Studie bestätigt erhebliche Verwerfungen in NRW-Windkraftbranche

Die im vergangenen Jahr erstmals durchgeführten Ausschreibungen bei der Windenergie führen zu einer Verdrängung kleiner, bürgernaher Akteure und begünstigen wenige große Projektierer. Auch die für 2018 eingeführten Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden daran nichts ändern können. Das geht aus der am 14.02.2018 vorgestellten Studie „Bürgerwind in NRW“ des Weltwindverbandes (WWEA) sowie des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) hervor. Die Verbände fordern angesichts dieser Entwicklung die rasche Einführung einer De-minimis-Regelung, um die akzeptanzfördernde Bürgerenergie zu schützen. weiterlesen…

EU-Ausbaurekord der Windenergie

Zukunftsperspektiven geprägt durch Unsicherheit

2017 wurde in der EU mit knapp 16.000 MW Windkraftleistung so viel zugebaut wie in keinem Jahr zuvor. Alle erneuerbaren Kraftwerke konnten 85% des Kraftwerkzubaus in der EU für sich verbuchen. Die Zukunft der Windenergie in Europa ist aber alles andere als sicher. Das teilt die österreichische Windenergie-Vereinigung IG Windkraft am 14.02.2018 mit: weiterlesen…

Designer-Kraftstoffe unverzichtbar

Agora Thinktanks: Für Klimaschutz so viel wie nötig, aus Effizienzgründen so wenig wie möglich

legten eine gemeinsame Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten und Kosten von Kraftstoffen und Gasen aus Erneuerbarem Strom vor. Titel: Die zukünftigen Kosten strombasierter synthetischer Brennstoffe. weiterlesen…

Was Autofahrer jetzt wissen müssen

Feinstaub-, Stickoxidalarm und drohende Fahrverbote durch Gerichtsurteile

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet am 22.02.2018 (Urteilsverkündung kann auch an einem späteren Tag erfolgen), ob Fahrverbote auf Grundlage deutschen Rechtes möglich sind. Anlass ist die weiterhin hohe Luftbelastung in mehr als 70 deutschen Städten – wobei ältere Dieselfahrzeuge einen großen Anteil dazu beitragen. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, begrüße grundsätzlich eine Entscheidung in der Sache und wolle die Autofahrer mit den folgenden 10 Fragen und Antworten möglichst umfangreich beraten, heißt es in der ACE-Pressemitteilung vom 12.02.2018: weiterlesen…

Meeresspiegel steigen immer schneller

Grund: Erderwärmung infolge Klimawandels

2100 könnte der Anstieg der Ozeane einen Zentimeter pro Jahr betragen. Diese Prognose – über das Doppelte bisheriger Vorausschätzungen – veröffentlichten Forscher auf der Basis von Satellitenmessungen. Seit 1993 stieg der Meeresspiegel im weltweiten Durchschnitt jährlich um etwa drei Millimeter. Die nun gemessene Beschleunigung könnte dazu führen, dass der Anstieg im Jahr 2100 zehn Millimeter pro Jahr beträgt. Ursache ist die rapide zunehmende Eisschmelze in Grönland und der Antarktis, zudem dehnen sich die wärmer werdenden Ozeane aus. weiterlesen…

Hans-Josef Fell vermisst politikfähige Konzepte – ein Appell

Die Weltgemeinschaft braucht dringend vollkommen neue Strategien, um die Pariser Klimaziele einhalten zu können – Ein Apell von Hans-Josef Fell

Selbst mit einer sofortigen weltweiten Null-Emissions-Wirtschaft ist das Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad, am besten auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, nicht mehr zu schaffen. Das zeigen die neuesten weltweiten Forschungsergebnisse, zusammengestellt im australischen Informationsdienst Renew Economy von Anfang Februar 2018. Dabei muss selbst eine globale Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad angesichts der heute schon vorhandenen Katastrophen als inakzeptable Katastrophe für die gesamte Menschheit bezeichnet werden. Das sehen wir schon jetzt bei über 20 Millionen Klimaflüchtlingen auf der Erde, die aus weitgehend vernichteten Lebensräumen infolge der bereits erreichten Erwärmung von etwa 1,1 Grad kommen. weiterlesen…