Internet-Giganten pro Obama im Klimastreit

Gemeinsamer Brief von Amazon, Apple, Google und Microsoft

Vier Internetriesen haben sich hinter Obama und seinen Klimaschutzplan gestellt: Amazon, Apple, Google und Microsoft richteten einen Offenen Brief an das Bundesberufungsgericht in Washington (DC Court), das derzeit mit dem vom Obersten Gericht vorerst blockierten Plan befasst ist: Er werde nämlich nicht nur der Umwelt nützen, sondern „auch gut für die Geschäfte sein“, so der am 01.04.2016 veröffentlichte Text.
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Bayern bremst Wind aus

Weißblaue Stromversorgung jetzt „gefährlich und umweltschädlich“

Am 01.04.2016 – 10 Tage vor der entscheidenden mündlichen Verhandlung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof über die Popularklagen gegen die sogenannte 10H-Regelung – zog der Bundesverband WindEnergie Bilanz der Windkraftentwicklung in Bayern seit Einführung der gesetzlichen 10H-Abstandsregelung (= 10mal die Höhe Abstand bis zur nächsten Ansiedlung): Bayern versage in der Energiewende, bleibe weiter von Atomstrom und Importen abhängig; auch verringere der Freistaat so nicht die Treibhausgase. Die Windkraftbranche aber werde Tausende Arbeitsplätze einbüßen. Nach der letzten Statistik hat sie in Deutschland mehr als 150.000, davon in Bayern bei Planern, Projektierern, Gutachterbüros, Erbauern, Betreibern und Zulieferern 12.350 Beschäftigte. weiterlesen…

PV + Batterie = neue Kombination

Bisher nur Einzelsysteme

Energieversorgungssicherheit erfordert Unabhängigkeit von natürlichen Schwankungen Erneuerbarer Energiequellen wie Wind und Sonne. Daher ist die Kopplung von umweltfreundlichen Energiequellen mit zuverlässigen Energiespeichersystemen ein ebenso notwendiges wie bekanntes Konzept – so die TU Graz auf ihrer Webseite. Im FFG-Projekt SolaBat betritt sie wissenschaftlich kaum erforschtes Territorium: Photovoltaikzellen sollen in einem Gerät mit elektrochemischen Energie-Speichersystemen kombiniert werden. weiterlesen…

Erfolg für Dünnschicht-PV

ZSW legt Europarekord von 22 % bei CIGS-Zellen vor

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat einen neuen Europarekord aufgestellt. Wissenschaftler am Standort Stuttgart verbesserten den Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) auf 22,0 Prozent. Grund für die Effizienzsteigerung sind optimierte Produktionsprozesse. Die von Experten favorisierte Alternative zur konventionellen Silizium-Photovoltaik könnte bald einen größeren Marktanteil gewinnen: Von Seiten der Industrie ist bereits ein verstärktes Interesse an der CIGS-Technologie zu verzeichnen. weiterlesen…

Großindustrie kassierte Milliarden dank Emissionshandels

Studie: 24 Mrd. Euro zwischen 2008 und 2014 durch CO2-Handel – Energieverbraucher fordern Abschaffung des Systems

Energieintensive deutsche Unternehmen hätten in der zweiten Handelsperiode des EU-Emissionshandels unerwartete Milliarden-Gewinne durch so genannte Windfall-Profits aus dem Handel mit Emissionsberechtigungen verbuchen können. Zwischen 2008 und 2014 seien dies 4,5 Mrd. Euro gewesen – so eine Pressemitteilung des Bundes der Energieverbraucher fußend auf einem Artikel im Brancheninformationsdienst Energie & Management. Darüber hinaus seien weitgehend dieselben Betriebe 2014 vom deutschen Steuerzahler mit sogenannten „Beihilfen für indirekte CO2-Kosten“ in Höhe von weiteren insgesamt 314 Mio. Euro dafür „belohnt“ worden, dass sie nicht abwanderten – eine Gefahr, die laut Untersuchungen nie bestanden hat. Der Bund der Energieverbraucher e.V. fordert die Abschaffung des untauglichen und korrupten Emissionshandelssystems. weiterlesen…

Energieeffizientes Bauen stärker gefördert

Neuerungen im KfW-Programm zum 1. April 2016

Am 01.04.2016 erneuert die KfW das Programm „Energieeffizient Bauen“ und stockt den Förderhöchstbetrag für Bauherren auf, teilt das BMWi mit. Zudem wird ein neuer KfW-Effizienzhausstandard eingeführt. Dieses Programm ist Teil des durch das BMWi geförderten CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wurden die Mittel für das Programm bis 2018 auf jährlich 2 Mrd. Euro aufgestockt.
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Aus Schwarz mach Grün

RWE startet neue, namenlose Tochter mit altem Chef

„Pünktlich zum 1. April 2016 nimmt die neue RWE-Tochtergesellschaft für Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb an diesem Freitag ihre Arbeit auf. Die Gesellschaft trägt übergangsweise den Namen „RWE International SE“ und umfasst die Geschäftsbereiche Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb im In- und Ausland.“ So beginnt die (leicht übertrieben optimistische) Pressemitteilung aus dem Essener EVU vom 31.03.2016. Warum „pünktlich“? Insider fragen sich, wer wohl den alten und neuen Chef Peter Terium beraten haben mag – ein echter Neustart sieht anders aus. weiterlesen…

Neue Gesetze ab 01.04.2016

Energie – Bildung – Verbandsklage – eine Auswahl

Windgenerator bei Nauen, Brbg. - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150829_163113Ab 1. April 2016 gelten zahlreiche neue, bzw. geänderte Gesetze und Verordnungen. Von mehr Energieeffizienz über weniger Windenergie-Förderung bis zum Einheits-Stecker für E-Autos reicht das Spektrum beim Thema Energie. Aber auch in der Wissenschafts-Statistik gibt es Neues. Schließlich noch ein Blick auf den erweiterten Datenschutz für Verbraucher. Die PV-Einspeisevergütung bleibt gleich. weiterlesen…

EEG 2016 – verbesserungswürdig

Branche kritisiert Referentenentwurf der EEG-Novelle 2016

Auf Kritik aus der Branche stößt die EEG-Novelle aus dem BMWi, die im Sommer 2016 verabschiedet werden soll. Seit 29.02.2016 liegt die inoffizielle Version eines Referentenentwurfes vor. Im Kern soll die Förderhöhe für Neuanlagen auf Basis von Photovoltaik und Windenergie zukünftig durch Ausschreibungen ermittelt, der jährlichen Ausbau Erneuerbarer Energien gedeckelt und damit fossilen Energien ein fester Anteil an der Stromerzeugung garantiert werden. weiterlesen…

Gabriel und die Bürgernähe

Fritz Vorholz in „Die Zeit“ über das neue Energiewirtschaftsgesetz: Prozesswelle droht

BM Gabriel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftSigmar Gabriel, der für die Energiewende verantwortliche Minister, mache sich nach außen hin zwar für Bürgernähe stark – ein „Gemeinschaftsprojekt“ sei die Energiewende, steht auf der Mininsteriumswebseite, dafür brauche es „Transparenz und Dialog“. Und: „Für das Gelingen der Energiewende ist die breite Akzeptanz durch Bürgerinnen und Bürger zentral.“ Viele seien zunehmend bereit, „den Umbau der Energieversorgung selbst aktiv mitzugestalten, und fordern mehr Beteiligung ein“. Man müsse eine „neue Dialogkultur entwickeln“, die alle Interessierten einbeziehe und die verschiedenen Belange der Betroffenen berücksichtige. Die Realität aber sehe anders aus, konstatiert Fritz Vorholz in „Die Zeit“: „Kommunen, die das lokale Stromnetz selbst betreiben wollen, werden immer häufiger verklagt. Die Regierung hat Besserung versprochen. Die Realität sieht jedoch anders aus.“ weiterlesen…