Einfluss von Wolken auf PV messen

Die Kraft der Sonne besser nutzen

Die Erzeugung von Photovoltaikstrom unterliegt wetterbedingten Schwankungen, deren genaue Vorhersage eine große Herausforderung für den Betrieb der Stromnetze darstellt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erforscht daher gemeinsam mit Partnern (etwa der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) im Verbundprojekt MetPVNet die Auswirkungen von Wolken auf die Sonneneinstrahlung und die Stromproduktion von PV-Anlagen, um neue energie-meteorologische Methoden und Computermodelle zu erforschen, die eine bessere Vorhersage der Einspeisung aus Photovoltaikanlagen ins Stromnetz erlauben. Das BMWi fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro. weiterlesen…

Tauende Arktis im Radar-Blick

Permafrost-Monitoring mit neuester Radartechnologie in deutsch-kanadischer Zusammenarbeit

Permafrost prägt seit Jahrtausenden den Untergrund der arktischen und subarktischen Breiten und reicht von wenigen Metern bis mehr als einen Kilometer tief ins Erdinnere. Doch die globale Erwärmung lässt den dauerhaft gefrorenen Boden seit einigen Jahrzehnten drastisch auftauen. Besonders kritisch ist dabei der Austritt der Treibhausgase Methan und Kohlenstoffdioxid, die in riesigen Mengen abgestorbener Pflanzenreste im Eis gebunden sind und nun zunehmend in die Atmosphäre freigesetzt werden. (Bild: Vegetation des Mackenzie Deltas – © DLR (CC-BY 3.0)) weiterlesen…

Was tanken wir morgen?


Max-Planck-Tag 2018: Vortrag von Prof. Robert Schlögl

Am 14.09.2018, dem bundesweiten Max-Planck-Tag, hielt Prof. Robert Schlögl, Gründungsdirektor des Mülheimer Max-Planck-Instituts für Chemische Energieumwandlung einen Vortrag zur Beantwortung der Frage „was tanken wir morgen?“ über die Treibstoffe der Zukunft – die Antwort: synthetische Kraftstoffe (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe) kombiniert mit Strom werden die sinnvollste Antriebsart für die Zukunft sein. Jedenfalls helfe die Verteufelung des Verbrennungsmotors nicht weiter. weiterlesen…

Leitprojekt MethQuest startet

Methanbasierte Kraftstoffe für Verkehr und Energieversorgung

Mit 27 Partnern aus Forschung, Industrie und Energiewirtschaft und vom BMWi mit 19 Millionen Euro gefördert, startete am 14.09.2018 ein neues „Leitprojekt“ namens MethQuest. Unter der gemeinsamen Koordination von Rolls-Royce Power Systems und der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sollen in sechs Verbundvorhaben Methangewinnung, neue Motorenkonzepte für Schiffe, Blockheizkraftwerke und synthetische Kraftstoffe für Pkw bis hin zur Sektorkopplung durch Microgrid-Lösungen für Binnen- und Seehäfen sowie systemanalytische Bewertung erforschen. weiterlesen…

Und die Arktis taut weiter

Arktischer Ozean verliert überdurchschnittlich viel Meereis

Wenn in diesen Septembertagen die Sommerschmelze des arktischen Meereises endet, wird die Eisdecke voraussichtlich auf eine Ausdehnung von 4,4 (+/- 0,1) Millionen Quadratkilometer geschmolzen sein, dem sechstkleinsten Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1979. Das berichteten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Bremen in einer gemeinsamen Presseerklärung am 13.09.2018. weiterlesen…

Ausbau privater Ladeinfrastruktur hakt

Elektromobilität: Rund 13.500 öffentliche Ladepunkte in Deutschland

Hamburg belegt im Städte-Ranking des BDEW-Ladesäulenregisters mit 785 öffentlich zugänglichen Ladepunkten den ersten Platz, dicht gefolgt von Berlin mit 743 Ladepunkten (LP). Mit deutlichem Abstand folgen München (392 LP), Stuttgart (382 LP) und Düsseldorf (209 LP). Im Vergleich der Bundesländer liegen Bayern (2.715 LP), Nordrhein-Westfalen (2.345 LP), Baden-Württemberg (2.205 LP), Hessen (1.179 LP) und Niedersachsen (1.172 LP) vorne. weiterlesen…

Europäische Mobilitätswoche zeigt nachhaltige Mobilität in der Praxis

50 Kommunen in Deutschland beteiligen sich mit Aktionen

Drohende Fahrverbote, Flächenverbrauch und Lärmbelastung – der motorisierte Verkehr stellt aktuell viele deutsche Städte vor enorme Herausforderungen. Mobil sein ist aber eine Grundvoraussetzung in unserer Gesellschaft. Wie dies auch umweltfreundlich, gesund und platzsparend möglich ist, zeigen Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern während der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) vom 16. bis 22. September. In Deutschland wird die EMW seit 2016 vom Umweltbundesamt koordiniert. weiterlesen…

Für Energieeffizienz und Klimaschutz

200. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet

Im September wurde das 200. Netzwerk der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke gegründet. Insgesamt beteiligen sich deutschlandweit jetzt mehr als 1.800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und 22 Verbänden und Wirtschaftsorganisationen. Wie die Deutsche Energie-Agentur am 12.09.2018 mitteilte, unterstützt die Initiative Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senkten die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisteten einen Beitrag zum Klimaschutz. weiterlesen…

Kalifornien bis 2045 nur Grünstrom – Flasbarth beim Global Climate Action Summit in San Francisco

Ziel: CO2-Neutralität

Kalifornien will seine Stromversorgung bis 2045 komplett auf Erneuerbare Energien umstellen und auf fossile Energie verzichten. Wie die Zeit berichtete, unterschrieb Gouverneur Jerry Brown am 10.09.2018 in Sacramento ein Gesetz mit dieser neuen Zielvorgabe. Die Landesregierung des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats setzt sich damit deutlich von US-Präsident Donald Trump ab, der auf die Förderung von Kohle sowie die Lockerung von Umweltauflagen setzt. (Foto: Windgenerator – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Wirtschaftsprüfer stoßen auf Bilanztricks der Braunkohleunternehmen

Greenpeace-Analysen: LEAG kann Milliardenkosten für Renaturierung der Tagebaue nicht decken

Der Braunkohlekonzern LEAG ist voraussichtlich wirtschaftlich außerstande, die nötigen Milliardenrückstellungen für die Renaturierung seiner Kohlegruben in der Lausitz aufzubringen. Zu diesem Schluss kommen die Wirtschaftsprüfer von Cordes + Partner in einer von Greenpeace beauftragten Stellungnahme. Setzt die Bundesregierung ihre völkerrechtlich bindenden Zusagen zum Pariser Klimaschutzabkommen um und legt ein dazu passendes Enddatum für die Kohleverstromung fest, „wäre eine Ansammlung der Rückstellung tendenziell unterdotiert“, schreiben die Prüfer. weiterlesen…