Klimafreundliche Zementproduktion

MIT-Forschungserfolg -„wichtiger erster Schritt, aber noch keine ausgereifte Lösung“

US-Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein elektrisches Verfahren zur Herstellung des wichtigen Baustoffs entwickelt, schreibt Pamela Dörhöfer am 27.09.2019 in der Frankfurter Rundschau. Als Baustoff sei Zement zwar unverzichtbar, denn kein Haus, keine Brücke, kein Tunnel komme ohne ihn aus. Doch seine Herstellung verursache erhebliche Freisetzungen von CO2. Mit acht Prozent der globalen CO2-Emissionen belegt die Zementproduktion derzeit sogar Platz eins unter den industriellen Verursachern des Treibhausgases. (Wäre die Zementindustrie ein Land, käme sie hinter den USA und China auf Platz drei). weiterlesen…

Klimaprogramm CO2-frei

Alle Kohlendioxid-Projektionen gelöscht – „zeitweise geistig umnachtet?“

Die Minderungsziele für Treibhausgase sind aus dem Klimaschutz-Entwurf der Bundesregierung verschwunden. Anders als bei früheren Klimaprogrammen lässt sich damit nicht mehr nachvollziehen, ob und wie einzelne Maßnahmen wirken. Das geht aus einer Neufassung des „Klimaschutzprogramms 2030“ hervor, über welche die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtete. (Foto: PK zum Klimaschutzprogramm 2030 – Screenshot © Phoenix.tv) weiterlesen…

Atomkraft – Irrweg im Kampf gegen Klimakrise

Mehr noch: Laufender AKW-Betrieb blockiert Ausbau Erneuerbarer Energien

Laut Weltklimarat könnte Atomkraft einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Dankbar greifen dies Befürworter nuklearer Energie auf. Eine neue Studie zeigt jedoch: Atomkraft kann fossile Energie nicht schnell genug ersetzen. Manuel Först zeigte in energiezukunft vom 27.09.2019 die Gründe dafür auf. weiterlesen…

Mehr grüne Gase nur mit mehr erneuerbaren Energien

Greenpeace Energy präsentiert zwei neue Studien zum Bedarf an grünen Gasen

Deutschland muss massiv auf erneuerbaren Wasserstoff setzen, um seine Klimaziele zu erreichen. Das ist das Ergebnis zweier von Greenpeace Energy beauftragter Analysen, die der Ökoenergieanbieter am 26.09.2019 in Berlin präsentiert hat. Demnach wird in einem künftig vollständig erneuerbaren Energiesystem der Bedarf an erneuerbar produziertem Wasserstoff und daraus hergestellten Treibstoffen mit 1.089 Terawattstunden (TWh) im Jahr höher sein als der Bedarf an grünem Strom mit 959 TWh. Heute liegt der Stromverbrauch bei 596 TWh. weiterlesen…

Das Problem der rülpsenden Kuh

95 Prozent der Methanemissionen aus der Landwirtschaft werden von Tieren ausgestoßen – fast 60 Prozent der Treibhausgase

Methan ist das zweithäufigste Treibhausgas auf dem Planeten, seine Wirkung in der Atmosphäre ist aber ungefähr 30mal so schädlich wie CO2. Trotzdem bestimmt Kohlendioxid die politische Agenda. Wird Methan als Umweltfaktor unterschätzt? Florence Schulz ging der Frage nach – für Euractiv vom 16.09.2019. weiterlesen…

Klimapaket: große Gestaltungsaufgabe für Gesetzgebung

dena-Analyse zeigt für alle 66 Maßnahmen, welche Gesetze, Verordnungen und Normen geändert werden müssen

Die von der Bundesregierung verabschiedeten „Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030“ stellen hohe Anforderungen an Politik und Gesetzgebung. Das zeigt eine erste Analyse, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit Unterstützung der Energie- und Infrastrukturkanzlei Becker Büttner Held (BBH) erarbeitet hat. Darin wird für alle 66 Maßnahmen des Klimapakets erläutert, welche Gesetze, Verordnungen und Normen geändert werden müssen. (Titel: dena-Analyse – © Deutsche Energie-Agentur) weiterlesen…

Wachsende Elektromobilität braucht nachhaltige Energiespeichertechnologien

Fraunhofer IPA und EEP der Universität Stuttgart stellen Studie zu industriellen Energiespeichern vor

Weil die Elektromobilität immer weiter voranschreitet, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von nachhaltigen Energiespeichertechnologien unerlässlich. Auch in vielen produzierenden Unternehmen sind Energiespeicher integriert, etwa um die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für sensible Prozesse zu garantieren. Zusätzliche Einsatzoptionen entstehen durch die Integration von erneuerbaren Energien und deren volatile Erzeugung. Dazu zählen unter anderem die Verringerung des Leistungsbezugs aus dem Netz oder die Eigenverbrauchsoptimierung. Vor diesem Hintergrund haben das Fraunhofer IPA und das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, die ESIP-Studie »Energiespeicher in Produktionssystemen« durchgeführt und nun veröffentlicht. weiterlesen…

280 Millionen könnten obdachlos werden

IPCC Sonderbericht über die Ozeane und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima

Die Ozeane – bisher kaum oder eher im Urlaub wahrgenommen – leiden besonders unter dem Klimawandel: Ihr Wasserspiegel steigt; sie werden warm und sauer, mit weitreichenden Folgen für ihr (und unser) komplexes Ökosystem. Auf Basis von mehr als 7.000 ausgewerteten wissenschaftlichen Studien über die Veränderungen der Ozeane warnt der am 25.09.2019 in Monaco vorgestellte IPCC Sonderbericht samt Kurzfassung für Politik-Entscheider, die eigentlich lebensspendenden Ozeane stünden davor, globales Leid zu entfesseln: Bis zu 280 Millionen Menschen könnten infolge des steigenden Meeresspiegels ihre Heimat verlieren. Jährliche Flutschäden sollen sich dem Bericht zufolge mindestens verhundertfachen. Von 2050 an würden tief liegende Städte und kleine Inselstaaten jährlich von extremen Fluten betroffen sein. Durch schwindende Gletscher droht in vielen Regionen erst zu viel, dann zu wenig Schmelzwasser. weiterlesen…

Zukunftsperspektiven nach dem EEG

AEE-Animation zeigt, wie die Sektorenkopplung für Anlagenbetreiber von Wind und Biogas neue Geschäftsfelder eröffnet

Vergangene Woche kündigte das Klimakabinett an, die EEG-Umlage für Ökostrom senken zu wollen, um die Bürger und Firmen bei den Strompreisen zu entlasten. Zur gleichen Zeit, andernorts stehen viele Betreiber von Windenergie- und Biogasanlagen vor einer immensen Aufgabe: Das Auslaufen der EEG-Förderung für Anlagen. Sie fragen sich, wie es danach weitergehen soll: Recycling, Second Life, Repowering oder Weiterbetrieb? Eine Animation der Agentur für Erneuerbare Energien erklärt, wie Sektorenkopplung zur Strategie für Post-EEG-Anlagen werden kann. weiterlesen…

Zaghaftigkeit wird teuer

Grüne: Ambitionierter Erneuerbaren-Ausbau senkt Strompreis bis 2030

Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung ihr Ziel erneuert, 65 Prozent Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. zu erreichen. Eine Kurzstudie der Grünen zeigt nun, dass die Stromkunden gut fünf Milliarden Euro jährlich mehr bezahlen müssen, wenn der Ausbau der Erneuerbaren weiter lahmt. Mehr zur Stromkostensenkung durch den Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) von Sandra Enkhardt im pv magazine vom 23.09.2019. weiterlesen…