„Energiewende beschleunigt Innovationen im Netz“

dena-Report zeigt hohe Innovationsdynamik in den Stromnetzen

Im deutschen Stromnetz herrscht eine hohe Innovationsdynamik. Das zeigt sich an der anhaltend hohen Zuverlässigkeit der Stromversorgung trotz großer Veränderungen im Energiesystem. Außerdem gibt es zum Netzbetrieb eine Vielzahl von Forschungsvorhaben und Pilotprojekten und es kommen kontinuierlich neue Technologien und Prozesse zum Einsatz. Das ist das Fazit des Innovationsreports Systemdienstleistungen der Deutschen Energie-Agentur (dena). Allerding besteht noch Handlungsbedarf bei einzelnen Systemdienstleistungen wie dem Engpassmanagement und der Blindleistungsbereitstellung. Der Report analysiert die Weiterentwicklung von Systemdienstleistungen, die für die Stabilität des Stromnetzes unerlässlich sind. Zugleich benennt die dena regulatorische, ökonomische und technologische Maßnahmen, damit auch in Zukunft eine sichere Stromversorgung gewährleistet werden kann. weiterlesen…

„Das menschliche Wohlergehen ist gefährdet“

Biodiversität nimmt weiter ab: „Weckruf“

Der Klimawandel spielt bei der Abnahme der Biodiversität eine große Rolle. Die Forscher des Weltbiodiversitätsrates IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services), der bis 26.03.2018 im kolumbianischen Medellín den Stand der Wissenschaft zur globalen Biodiversität beriet, hoben zudem hervor, wie wichtig die biologische Vielfalt für das Überleben der Menschheit ist. Denn der Rückgang der Arten vermindert die Fähigkeit der Natur, zum Wohlergehen der Menschen beizutragen – es überhaupt zu ermöglichen. Auch die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze warnte am 26.03.2018, nach der Veröffentlichung von fünf Berichten zum Zustand der biologischen Vielfalt, der Verlust der Artenvielfalt bedrohe auch uns Menschen. (Flyer: IPBES Regional Assessments – Header) weiterlesen…

Sorgenkind Verkehr? – Energiespeicher für die Mobilität

Für die Dekarbonisierung des Verkehrsbereichs sind Energiespeichertechnologien für Fahrzeuge unverzichtbar

„Auch in Zukunft wird der Wunsch nach individueller Mobilität in unserer Gesellschaft weiter vorhanden sein. Aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung wird in der Art dieser Mobilität jedoch ein Wandel unverzichtbar sein, das zeigen uns alle aktuellen Diskussionen. Den sich daraus ergebenden Transformationsprozess unserer Automobilwirtschaft begleiten wir technologieoffen und mit Blick auf die Ermöglichung eines Dreiklangs aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen. Veranstaltungen wie das Energiespeichersymposium tragen dazu bei, die bisweilen emotionalen Diskussionen über die Zukunft der Mobilität zu versachlichen“, betonte der Amtschef des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Michael Kleiner. weiterlesen…

Schmutziger Süden

Schiffsabgase: Deutschland am saubersten

In einem neuen Ranking von Transport and Environment (T&E) über die Klimafolgen der internationalen Schifffahrt schneiden Griechenland, Zypern, Italien, Portugal und Kroatien am schlechtesten ab – Deutschland ist Spitzenreiter, schreibt Frédéric Simon am 22.03.2018 im Portal EURACTIV in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Tod durch Radioaktivität oder Dieselabgase – schwierig beweisbar

Umkehr der Beweislast

Den 13 Millionen Dieselfahrern in Deutschland sollte „rechtliche und finanzielle Sicherheit“ gegeben werden, forderte der neue Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) während der Debatte zu seiner ersten Regierungserklärung am 22.03.2018, denn das sei besser als „Plaketten und Verbote“. Viele (vorzeitige) Todesfälle gehen aber nicht nur auf die hohen NO2-Emissionen zurück – auch Atomkraftwerke emittieren (auf jeden Fall infolge eines GAU) gesundheitsgefährdende Strahlung. Doch wie kann das bewiesen werden? Durch Umkehrung der Beweispflicht? Sind AKW und Dieselabgase überhaupt vergleichbar? Der Umwelt + Energie-Report (U+E) versuchte eine Antwort. weiterlesen…

Kanzlerin und Klima

Merkels Regierungserklärung mit ein bisschen Klimaschutz

So wenig der Klimaschutz im Wahlkampf eine Rolle spielte, so wenig er die Koalitionsverhandlungen bestimmt hat, so wenig mehr kamen Klimaerwärmung, Kohleausstieg & Co. in der nunmehr vierten Legislatur-Inauguration der einstigen „Klimakanzlerin“ vor. Solarify dokumentiert die entsprechenden Passagen. weiterlesen…

DUH-Messungen mit erschreckendem Ergebnis

Deutsche Umwelthilfe identifiziert 1.111 Hot Spots in 426 Städten mit gefährlicher NO2-Konzentration (mehr als 20 µg/m³)

Die DUH hat vom 01.02. bis 01.03.2018 an 559 Messorten die NO2-Belastung der Atemluft mithilfe von Passivsammlern gemessen. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat damit mehr als doppelt so viele verkehrsnahe neue Messorte untersucht, wie das behördliche Messnetz insgesamt aufweist. Die Ergebnisse zeigten erschreckend hohe NO2-Werte. An 89 Prozent der Messorte seien gesundheitlich bedenkliche NO2-Werte mit mehr als 20 µg/m³ nachgewiesen worden – so eine Medienmitteilung. Die DUH fordert die betreffenden Städte auf, umgehend wirksame Minderungsmaßnahmen einzuleiten. Dabei müssten sie Unterstützung durch die Bundesregierung erhalten, die bislang ihre finanzielle Hilfe auf wenige Dutzend Städte mit amtlich festgestellten NO2-Grenzwertüberschreitungen beschränke. Angesichts der aktuellen Studienlage sei zudem die Absenkung des Jahresmittelwertes auf 20 µg/m³ erforderlich. weiterlesen…

Wassersicherheit und ökosystem-basierte Anpassung an den Klimawandel

Weltwassertag: Arme leiden am schlimmsten unter Wasserknappheit und Überschwemmungen

Aktuelle Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) vom 22.03.2018 von Jean Carlo Rodríguez de Francisco, Mirja Schoderer und Carmen Richerzhagen

Solarify veröffentlicht interessant erscheinende Gastbeiträge und Kommentare Dritter unabhängig davon, ob sich ihre Meinung oder der Informationsstand mit dem von Solarify decken.

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dena-Studie: Mehrheit der UNECE-Länder setzt auf erneuerbare Energien

dena analysiert Stand der Energiewende in 56 Mitgliedsstaaten

Die große Mehrheit der insgesamt 56 Mitgliedsstaaten der UN-Wirtschaftskommission für Europa (United Nations Economic Commission for Europe – UNECE) hat mittlerweile Maßnahmen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien ergriffen. So hat sich die installierte Kapazität Erneuerbarer Energien im Strombereich bis 2016 auf 869 Gigawatt vergrößert – das entspricht fast der Hälfte weltweit. Allerdings wird dieser Zubau nicht von allen Mitgliedsstaaten im gleichen Maße getragen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der UNECE-Expertengruppe für Erneuerbare Energien (Group of Experts on Renewable Energy – GERE), die den Stand der Energiewende in den Staaten der UNECE-Region analysiert. (Titel:Stand und Perspektiven der Erneuerbaren Energien in den UNECE-Ländern- © dena; UNECE;) weiterlesen…

EU-Kommission will Finanzmärkte für besseren Klimaschutz und nachhaltiges Wachstum nutzen

Bundesregierung muss Fahrplan zur systematischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzmarkt vorlegen

Germanwatch begrüßt den Aktionsplan der EU-Kommission für ein nachhaltiges Finanzwesen als wichtigen ersten Schritt, sieht diesen aber zu stark auf die grüne Nische fokussiert. Der Aktionsplan wurde am 22.03.2018 im Rahmen einer Konferenz zum Thema „Financing sustainable growth“ in Brüssel vorgestellt. Nach Ansicht von Germanwatch ist ein solcher Plan mit Blick auf die enormen gesellschaftlichen und umweltbezogenen Herausforderungen längst überfällig. weiterlesen…