Meilenstein auf Weg zu solarer Wasserspaltung

Aber noch nicht wettbewerbsfähig

III-V-Mehrfachsolarzellen können extreme Wirkungsgrade erreichen – mehr als herkömmliche Siliziumzellen. Allerdings sind die Kosten der III-V-Halbleiter noch zu hoch für den Einsatz in Flachmodulen. Wissenschaftler haben einer Medienmitteilung der Technischen Universität Ilmenau vom 30.10.2019 zufolge in dem vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE geführten Verbundprojekt MehrSi jetzt einen weltweit noch nicht erreichten Wirkungsgrad spezieller Solarzellen erzielt: 24,3 Prozent des von monolithischen, auf Silizium gewachsenen III-V-Dreifachzellen aufgenommenen Sonnenlichts wurden in elektrische oder chemische Energie umgewandelt – ein Meilenstein auf dem Weg zur direkten solaren Wasserspaltung zur Gewinnung von Wasserstoff. Partner des Fraunhofer ISE im soeben erfolgreich abgeschlossenen „MehrSi“-Projekt waren neben der TU Ilmenau die Philipps-Universität Marburg und der Anlagenhersteller Aixtron SE. weiterlesen…

Neues von Energy-X

Interview in DLF – Forschung aktuell mit Robert Schlögl

Robert Schlögl - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyProf. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Heterogene Reaktionen am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr, sprach in einem Interview mit dem Deutschlandfunk über das EU-geförderte Projekt Energy-X. Anlass dazu war eine in Brüssel kürzlich präsentierte Roadmap für Energy-X. weiterlesen…

Flugscham befällt Wirtschaftswelt

Die Diskussion über den Klimawandel ändert auch den Arbeitsalltag vieler Unternehmen. Doch ist dieser Trend weg vom Flugzeug nachhaltig?

Der Fernsehsender Tele 5 tut es, die Berliner Agentur Richel Stauss, die Weiberwirtschaft und Naturstrom ebenfalls: Die Unternehmen verzichten auf Flugreisen, zumindest auf der Kurzstrecke. Dem Klima zuliebe, wie sie sagen. Denn Fliegen gilt nicht erst seit Greta Thunberg als „Klima-Killer“. Und das bedeutet für viele Dienstreisende eine Umstellung. Ein Tagesspiegel-Beitrag von Jana Kugoth. weiterlesen…

Motor läuft mit Wasser-Methanolgemisch

„Genialer Verbrennungsmotor“

Noch gibt es erst vier Medienmitteilungen auf der Internetseite des amerikanischen Unternehmens MayMaan – doch die dort publizierte Erfindung dürfte weitweit Beachtung finden: Yehuda Shmueli (81), laut Jerusalem Post ein talentierter Erfinder, Ingenieur und Mechaniker, gelang es gemeinsam mit seinen Söhnen, einen Kraftstoff aus 70% Wasser und 30% Ethanol zusammen mit einem Motor zu entwickeln. Das Wassergemisch wird in einen sauber verbrennenden Kraftstoff umgewandelt, der den Motor antreibt und ein sehr hohes Drehmoment erzeugt. weiterlesen…

Januskopf Australien?

Fossile und Erneuerbare boomen gleichermaßen

Die Erneuerbaren werden in Australien mit atemberaubender Geschwindigkeit ausgebaut, wovon „wir hier gegenwärtig nur träumen können“, schreibt Hans-Josef Fell in seinem neuen Newsletter. Das zeigten Forschungsergebnisse von Andrew Blakers und Matthew Stocks (Australian National University). Andererseits enthüllt das australische Portal reneweconomy, dass die australische Regierung nach wie vor fossile Brennstoffe aktiv fördert – dass sie gar im Ausland gezielt den Kohleabsatz bewirbt. weiterlesen…

Wasserstoff aus Erdgas ohne CO2-Emissionen

KIT und Wintershall Dea starten gemeinsame Arbeiten zur klimafreundlichen Methanpyrolyse im industriellen Maßstab

Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt. ( Infografik: Die Methanpyrolyse mittels Blasensäulenreaktor ermöglicht eine klimafreundliche Nutzung von fossilem Erdgas – © Leon Kühner, KIT) weiterlesen…

Prognose: Energieverbrauch sinkt weiter

Deutlich weniger Kohle – mehr Erneuerbare Energien – Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um gut 2 Prozent auf etwa 12.810 Petajoule (PJ) beziehungsweise 437 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Da der Verbrauch an Kohle besonders stark rückläufig war und die erneuerbaren Energien weiter zulegen konnten, geht die AG Energiebilanzen von einem merklichen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. weiterlesen…

Energiewirtschaft reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

BDEW-Berechnung zum CO2-Ausstoß der Energiewirtschaft Quartal 1-3 2019:

Der Energiewirtschaft ist es nach BDEW-Berechnungen gelungen, ihre CO2-Emissionen allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 40 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu reduzieren. Damit wird sie das 40 Prozent-Minderungsziel für 2020 bereits in diesem Jahr erreichen, wie der BDEW in einer Pressemitteilung vom 29.10.2019 prognostiziert. weiterlesen…

„Wir retten nicht den Planeten, sondern uns“

World Health Summit: „Der Klimawandel betrifft alles und jeden“

Vor den dramatischen Folgen des Klimawandels für die Gesundheit und die Le­bensräume haben am 28.10.2019 in Berlin Ärzte und Naturschützer gewarnt. „Der Klimawandel betrifft alles und jeden“, sagte Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim World Wildlife Fund (WWF) im Rahmen des World Health Summit vor Journalisten. Vom Anstieg des Mee­res­spiegels infolge der Erderwärmung seien weltweit eine Milliarde Menschen betroffen. Dicht besiedelte Regionen wie Indien oder Afrika litten unter fortschreitender Wüstenbil­dung. weiterlesen…

Elektroautos mit schwerem Klima-Rucksack unterwegs

Ausbau regenerativer Energiequellen zwingend erforderlich

Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Das ist das Ergebnis der Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen. weiterlesen…