Synthetische Kraftstoffe – Chancen für Verbrenner

39. Internationales Wiener Motorensymposium: „E-Fuels“ sollen Benzin und Diesel aus Autotanks verdrängen

Zunehmend geraten Kraftstoffe in den Fokus der aktuellen Forschung für umweltfreundlichere Fahrzeugantriebe; Experten aus Wissenschaft und Industrie halten neue synthetische Treibstoffe, die herkömmliches Benzin oder Diesel ergänzen oder ganz ersetzen, für praktikable Lösungen, um den Verbrennungsmotor zu erhalten. Diese wären nachhaltig klimaneutral und praktisch schadstofffrei. Mehrere Vorträge beschäftigten sich beim Wiener Motorensymposium in der Hofburg mit so genannten „E-Fuels“, den mittels Strom aus Wasser und CO2 hergestellten Kraftstoffen für die Ära danach. weiterlesen…

Bloomberg zahlt für Trump

Milliardär übernimmt US-Beitrag zu COP21

Durch den – von vielen Amerikanern abgelehnten – Ausstieg Präsident Trumps aus dem Pariser Klimaabkommen zahlen die USA keinen Beitrag mehr. Jetzt will der Milliardär Bloomberg den US-Beitrag bezahlen – seine Stiftung werde die von den USA ursprünglich für 2018 zugesagten 4,5 Millionen Dollar übernehmen. Das hat er in in einem Interview mit dem Sender CBS am 23.04.2018 angekündigt, wie zahlreiche Medien, darunter tagesschau.de berichten. weiterlesen…

Geheim-Dokument: Diesel-Nachrüstung möglich

DUH veröffentlicht geheim gehaltenes Regierungsgutachten

Seit dem 08.01.2018, also knapp vier Monate lang, hat das Bundesverkehrsministerium das von Kanzlerin Angela Merkel angekündigte Gutachten über die Machbarkeit einer technischen Nachrüstung von Diesel-Pkw geheimgehalten. Es wurde sogar in den Koalitionsvertrag aufgenommen und von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrem letzten Autogipfel im Kanzleramt ausdrückliche erwähnt – was seine besondere Bedeutung unterstreicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) veröffentlichte am 27.04.2018 das ihr zugespielte Gutachten ungekürzt. Für Millionen betrogene Käufer von Euro 5+6 Diesel-Pkw mit Abschalteinrichtungen enthält es entscheidende Argumente zur Durchsetzung ihrer Ansprüche auf Schadenersatz beziehungsweise eine wirksame technische Nachrüstung durch den Hersteller. weiterlesen…

High-Tech auf dem Rücken der Armen

MISEREOR: Beispiel Konflikt-Rohstoff Coltan – Ökostrombranche kümmert sich nicht um Menschenrechte

„Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite des Rohstoffbooms sind Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung“, schreibt das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR in Aachen als Ergebnis einer Befragung von 21 Unternehmen aus der Ökostrombranche in ihrer Studie „Rohstoffe für die Energiewende“. Mit einem Video und Bildern zeigt MISEREOR, unter welchen Bedingungen Menschen leben und arbeiten, die beispielsweise im Kongo Coltan für Handys und Elektrogeräte abbauen. weiterlesen…

Robuste Regeln und bessere Klimaziele für Pariser Klimaabkommen

Vor Verhandlungen in Bonn fordert Germanwatch klare Fortschritte

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am 30.04.2018 beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. weiterlesen…

EU-ETS erholt sich

CO2-Preis muss sich bis 2025 vervierfachen

Der Kohlendioxidpreis in der EU sollte sich bis 2021 verdoppeln und bis 2030 auf 55 Euro pro Tonne vervierfachen, wenn die EU ihre Emissionsziele an das Pariser Übereinkommen über den Klimawandel anpasst, so ein neuer Bericht von Carbon Tracker, der heute veröffentlicht wurde, und aus dem Frédéric Simon auf EURACTIV zitiert. weiterlesen…

Bundesrat fordert dringend Netzausbau

Länder: Stromnetz optimal auslasten

Die Energiewende fordert nicht nur einen Ausbau des Stromnetzes, sondern auch eine bessere Auslastung der bestehenden Netzstruktur. Das ist – laute einer Medienmitteilung – der Tenor einer Entschließung, die der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am 27.04.2018 verabschiedet hat. weiterlesen…

Koalition bremst wieder bei Erneuerbaren

DUH: „Koalitionsvertrag schon jetzt Makulatur“
Greenpeace: „Klimaschutz verkommt zur Farce“

Das Bundeswirtschaftsministerium will offenbar mit einen Referentenentwurf zur Änderung des EEG, des KWK-Gesetzes und weiterer Bestimmungen im Energierecht das Wachstum sauberen Ökostroms künftig deutlich bremsen. Das im Koalitionsvertrag beschlossene Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen, sollte laut einem ersten Gesetzentwurf des BMWi durch Sonderausschreibungen für Ökostrom erreicht werden. Jetzt sollen weit weniger Kapazitäten für Solar- und Windanlagen ausgeschrieben werden. Auf Drängen der Unionsfraktion wurde der ursprüngliche Vorschlag gestrichen, so pv magazine u.v.a.. weiterlesen…

Regierung zieht positive Bilanz der NPE

Nationale Plattform Elektromobilität lieferte „strategisch wichtige Informationen“

Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE). Das wird in ihrer Antwort (19/1542) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/1231) deutlich – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Die NPE ist ein mit Spitzenvertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden besetztes Beratungsgremium der Bundesregierung für Fragen der Elektromobilität. weiterlesen…