Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz: Neuer Wechselrichter macht Anschluss erstmals möglich

Erstmals kann Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz eingespeist werden. Möglich wird das durch einen neu entwickelten Wechselrichter, der an die speziellen Anforderungen des Bahnnetzes angepasst ist. Das Projekt schließt eine wichtige technische Lücke bei der Deutschen Bahn, dem größten Stromverbraucher Deutschlands. Ein neu entwickelter Wechselrichter ermöglicht künftig, Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz einzuspeisen. Eine Innovation made in weiterlesen…

Natrium statt Lithium: Erster Natrium-Batteriespeicher Europas in Bremen gestartet

Riesige Akkus aus pflanzenbasierten Materialien und leicht verfügbarem Natrium? In Bremen läuft jetzt ein solcher Natrium-Ionen-Speicher. Bietet diese Technik eine nachhaltige Alternative zu Lithium-Batterien? Die Anlage mit 400 Kilowatt Leistung und knapp einer Megawattstunde Speicherkapazität steht auf einem Gewerbeareal nahe des Bremer Flughafens. Sie markiert den Markteintritt des Schweizer Unternehmens Phenogy auf dem europäischen Speichermarkt. weiterlesen…

Molekül speichert Sonnenlicht: Schritt zur künstlichen Fotosynthese

Pflanzen speichern Sonnenlicht seit Urzeiten. Jetzt ist es Forschenden erstmals gelungen, dieses Prinzip molekular nachzubauen. Ein in Basel entwickeltes Molekül speichert vier Ladungen auf einmal und bringt künstliche Fotosynthese in Reichweite. Ähnlich war es vielleicht mit dem Fliegen. Bevor Maschinen den Menschen das Fliegen ermöglichten, machte die Natur vor, was für Menschen unvorstellbar schien. Was weiterlesen…

Solarzellen für Innenräume: Innovation bringt neue Möglichkeiten

Eine neuartige Solarzelle wandelt Raumlicht effizient in Strom um und könnte Batterien in Alltagsgeräten überflüssig machen. Sie ist außergewöhnlich haltbar und liefert schon bei Bürobeleuchtung verlässlich Energie, zum Beispiel für Sensoren oder Alarmsysteme. Ein Durchbruch für nachhaltige Elektronik. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des University College London (UCL) hat eine neue Solarzellen-Technologie vorgestellt, die weiterlesen…

Projekt SUREVIVE zeigt, wie erneuerbare Energien das Stromnetz zuverlässiger machen können

Erstmals wird in Deutschland unter realen Bedingungen erprobt, wie Batteriespeicher und neuartige netzbildende Wechselrichter das Stromnetz stabil halten können. Und das ganz ohne konventionelle Kraftwerke. Mit dem Projekt SUREVIVE wird erforscht, wie die Energiewende sicher und zuverlässig umgesetzt werden kann. Das deutsche Stromnetz verändert sich rasant. Immer mehr Strom wird aus Solar- und Windanlagen gewonnen, weiterlesen…

Zielwerte für ITER erreicht

Neuer Weltrekord auf Teststand ELISE

Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik wird eine Ionenquelle für die Neutralteilchen-Heizung (NBI für Neutral Beam Injection) entwickelt, die künftig das Plasma des weltgrößten Fusionsexperiments ITER auf viele Millionen Grad Celsius bringen soll. Forschende am Teststand ELISE (Extraction from a Large Ion Source Experiment) konnten einer Medienmitteilung vom 29.04.2024 zufolge erstmals für ITER benötigte Ionenstromdichten erzeugen. (Grafik: Ionenstromdichten aus früheren Experimenten in ELISE  – © MPI für Plasmaphysik) weiterlesen…

Alternative Reaktorkonzepte lösen Endlagerproblem nicht

Untersuchung im Auftrag des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

Eine am 21.03.2024 veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zeigt: Die Markteinführung von alternativen Reaktorkonzepten (auch als „Generation IV“ bezeichnet) ist aktuell nicht absehbar. „Trotz teils intensiver Werbung von Herstellern sehen wir derzeit keine Entwicklung, die den Bau von alternativen Reaktortypen in den kommenden Jahren in großem Maßstab wahrscheinlich macht. Im Gegenteil: Wir müssen erwarten, dass aus sicherheitstechnischer Sicht die möglichen Vorteile dieser Reaktorkonzepte von Nachteilen und den nach wie vor ungeklärten Fragen überwogen werden“, sagt BASE-Präsident Christian Kühn und betont: „Die Konzepte lösen weder die Notwendigkeit, ein Endlager für die radioaktiven Abfälle zu finden, noch die drängenden Fragen des Klimaschutzes.“ weiterlesen…

Neue Eigenschaft von Wasserstoff prophezeit

Forschende aus Kiel und Dresden berechnen ungewöhnliches Verhalten von Elektronen

Wasserstoff ist das am meisten verbreitete Element im Universum. Es bestimmt die Eigenschaften von Sternen und Planeten und ist entscheidend für das Leben auf der Erde – nicht zuletzt durch seine Rolle für die klimaneutrale Energieversorgung. Generationen von WissenschaftlerInnen aus Physik und Chemie haben Wasserstoff sehr intensiv erforscht, sowohl in Experimenten als auch mithilfe von Computer-Simulationen. Trotz seines sehr einfachen Aufbaus – ein Wasserstoff-Atom besteht nur aus einem Elektron und einem Proton – sind nach wie vor viele Eigenschaften nicht abschließend geklärt. Am 24.07.2023 haben Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) eine weitere überraschende Eigenschaft von Wasserstoff vorhergesagt. weiterlesen…

„Ein richtiger bayrischer ‚Spezl'“ – Robert Schlögl geht in Ruhestand

FHI: „Vielen Dank für die letzten 29 Jahre“

Seit dem 01.04.2023 sieht das Fritz-Haber-Institut in Berlin „etwas anders aus“, so eine Mitteilung auf der Internetseite des FHI. „Der Direktor der Abteilung für Anorganische Chemie hatte am 31.03.2023 seinen letzten Arbeitstag in dieser Position und ging dann in Ruhestand. Zwar startete er zu Beginn des Jahres seine Präsidentschaft in der Alexander von Humboldt-Stiftung, seine primär wissenschaftliche Karriere beendete er jedoch an diesem Tag“. 1994 sei Schlögl mit 39 Jahren als Direktor ans FHI gekommen und habe seitdem das Institut sowohl wissenschaftlich als auch institutionell maßgeblich mitgestaltet. Er hat 2012 das Portal Solarify aus der Taufe gehoben. weiterlesen…

Zusammenspiel von Topologie und Magnetismus

Eine große Zukunft für vielfältige Anwendungen

Andrei Bernevig, Princeton University, USA, Haim Beidenkopf, Weizmann Institute of Science, Israel, und Claudia Felser, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden, stellen einer Medienmitteilung vom 02.03.2022 zufolge in einer Übersichtsarbeit über magnetische topologische Materialien neue theoretische Konzepte vor, die Magnetismus und Topologie miteinander verbinden. Sie identifizieren bisher unbekannte magnetische topologische Materialien und potenzielle möglichen Anwendungen in der Spin- und Quantenelektronik und diskutieren sie als Materialien für effiziente Energieumwandlung. (Grafik: Darstellung der Verknüpfung zwischen Material (= zwei verdrehte Graphenschichten) mit topologischen Eigenschaften, einer im mathematischen Sinne topologischen Fläche (= Möbiusband) und Magnetismus (magnetische Spins) – © MPI CPfSVerwendung bei Nennung der Quelle gestattet) weiterlesen…