KI gestalten

acatech: Arbeitsgruppen der Plattform Lernende Systeme stellen ihre Themenschwerpunkte vor

Deutschland will einer der führenden Anbieter für Lernende Systeme werden und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) offen, transparent und zum Nutzen der Gesellschaft gestalten. Die Plattform Lernende Systeme (s. a. solarify.eu/selbstfahrende-autos-und-kollaborative-roboter) vernetzt dazu führende Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Branchen- und Disziplingrenzen hinweg. Die Leiterinnen und Leiter der sieben Arbeitsgruppen der Plattform stellten bei ihrem Treffen am 08.01.2018 in Berlin intern die Schwerpunkte ihrer Arbeitsprogramme vor. weiterlesen…

Potenzial für grüne Wasserstoff-Wirtschaft

CEC: Erstmalige Charakterisierung einer sensorischen [FeFe]-Hydrogenase gelungen – wichtige Hinweise für angewandte Katalyse-Forschung entdeckt

Hydrogenasen sind Enzyme, die Wasserstoffgas (H2) aus Protonen im wässrigen Milieu erzeugen können. Bakterien mit diesen Enzymen produzieren H2 häufig als Abfallprodukt ihres zuckerbasierten Metabolismus in Abwesenheit von Sauerstoff. Andere Bakterien können den Wasserstoff als Energiequelle nutzen. Jetzt ist es einem Team von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Chemische Ernergiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr und dem Institute of Low Temperature Science an der University of Hokkaido (Japan) ein entscheidende Fortschritt gelungen. Ein weiteres Team des CEC und der Ruhr-Universität Bochum analysierte kurz zuvor speziell die Rolle von Wasserstoffbrücken-Bindungen in bestimmten Enzymen aus Grünalgen, den Hydrogenasen. Denn das Zusammenspiel von Proteinhülle und aktivem Zentrum in Wasserstoff produzierenden Enzymen ist entscheidend für die Effizienz der Biokatalysatoren. (Grafik: Sensorische Hydrogenase HydS – © CEC) weiterlesen…

PIK-Studie fordert Maßnahmen gegen Überschwemmungen

Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat soeben eine umfangreiche Untersuchung vorgelegt, inwieweit Hochwasser durch den Klimawandel verstärkt werden – mit dem eindeutigen Ergebnis, dass „veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen“, so das PIK unter Berufung auf eine aktuelle Veröffentlichung in der Zeitschrift Science Advances. weiterlesen…

Klimaforschung: Analyse von Wahrscheinlichkeiten

Abrupte Veränderungen entdecken – ob bei Ozeanwärme oder Finanzmärkten

Ein verlässlicher Nachweis abrupter Veränderungen wie eine Talfahrt von Aktienwerten oder die Erwärmung des Pazifiks während eines El Niño ist zwar wertvoll, aber die meisten Analysen berücksichtigen die Unsicherheiten in den Daten nicht. Plötzliche Veränderungen zu identifizieren und die zugrundeliegenden Unsicherheiten dabei zu erkennen, ist die Herausforderung. Auch wenn es eine Reihe von Methoden zur Erkennung von Wechselpunkten gibt, stellen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) nun zum ersten Mal einen Ansatz vor, der die Unsicherheiten in Zeitreihen akkurat wiedergibt und somit eine robustere Analyse bietet. weiterlesen…

In bestehende Netze passt mehr Strom

Agora Energiewende mit Optimierungsstudie

Die Transportkapazitäten der Stromübertagungsnetze ließen sich mit einer Reihe von vergleichsweise einfachen Maßen innerhalb von zwei bis vier Jahren erheblich vergrößern. Durch ein entsprechendes flächendeckendes Sofortprogramm würde die Funktion des Strommarktes deutlich verbessert, weil Netzeingriffe wie der Redispatch von Kraftwerken und die Abregelungen von Windkraftanlagen auch bei steigenden Anteilen Erneuerbarer Energien seltener nötig wären – sagt der Thinktank Agora Energiewende. weiterlesen…

Umwelt- und Klimaschutz müssen Grundlage für neuen EU-Haushalt sein


Umweltverbände fordern Kopplung sämtlicher Finanzentscheidungen an Nachhaltigkeitskriterien

Über 20 Verbände aus dem Natur-, Tier- und Umweltschutz haben am 08.01.2018 ihre Forderungen zum EU-Budget nach 2020 veröffentlicht. Hintergrund ist die zurzeit stattfindende EU-Konferenz, bei der hochrangige Vertreter aus Politik und Gesellschaft mit Haushaltskommissar Günter Oettinger bereits jetzt die Möglichkeiten und Entscheidungen des neuen Mehrjährigen EU-Finanzrahmens (MFR) diskutieren. Dieser ist das grundlegende Instrument der Finanzplanung und spiegelt die politischen Prioritäten der EU ab 2021 wider. weiterlesen…

Unternehmen nicht wirklich klimawandel-bewußt

Studie zeigt Defizite bei der Anpassung von Unternehmen an den Klimawandel

Fast jedes zweite Unternehmen erwartet, dass sich der Klimawandel innerhalb der nächsten fünf Jahre auf seine Wertschöpfungskette auswirken wird, aber nur jedes vierte Unternehmen implementiert bereits Maßnahmen dagegen. Die aktuelle internationale Studie des globalen Qualitätssicherungs- und Risikomanagement-Unternehmens DNV GL untersuchte, wie widerstandsfähig Unternehmen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels sind. An der Studie nahmen mehr als 1.200 Experten aus Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika und Asien teil, wie Andrea Beck von DNV GL am 20.12.2017 schrieb. weiterlesen…

Ein Thermometer für den Ozean

Messung von Edelgasen in antarktischen Eisborkernen

Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas – der allerdings nur sehr schwer zu messen ist, wie Cornelia Zogg/Empa am 04.01.2018 schreibt. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Empa hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen, wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins «Nature» berichten. weiterlesen…

EEG-Novelle: Kostensenkung allein reicht nicht

Daniela Thrän (UFZ): „Ausschreibungen in eine vernünftige, abgestimmte Raumplanung zu integrieren“

Wo stehen wir in der Energiewende zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren Energien? Wie sind die Beschlüsse der EEG-Novelle 2017 zu bewerten? „Es muss um mehr gehen als nur um die Bezahlbarkeit der Energiewende“, sagt Professorin Daniela Thrän, Energieexpertin am UFZ. Eine vernünftige, abgestimmte Raumplanung gehört für sie ebenso dazu wie eine breite Abstimmung mit allen Akteuren und ein umfassendes Monitoring der Effekte. weiterlesen…

Naturkatastrophen-Jahresbilanz

Hurrikan-Serie machte 2017 zu Jahr mit höchsten versicherten Schäden

Das Hurrikan-Triple mit den extremen Stürmen Harvey, Irma und Maria hat der Versicherungswirtschaft 2017 Rekordschäden eingebrockt: Voraussichtlich rund 135 Mrd. US$ müssen Versicherer für die Hurrikane und weitere Naturkatastrophen wie etwa ein schweres Erdbeben in Mexiko aufbringen, mehr als je zuvor. Laut Pressemitteilung der Munich Re vom 04.01.2018 betrugen die Gesamtschäden – also einschließlich der nicht versicherten Schäden – 330 Mrd. US$, die zweithöchste jemals registrierte Summe für Naturkatastrophen insgesamt. Schadenträchtiger war lediglich 2011 mit dem Tohoku-Erdbeben in Japan mit einem Gesamtschaden von 354 Mrd. US$ zu heutigen Werten. weiterlesen…