Drei Kristallschichten erzeugen tausendfache Power

Supereffiziente Solarzellen aus Halle-Wittenberg

Der photovoltaische Effekt ferroelektrischer Kristalle in Solarzellen lässt sich um den Faktor 1.000 erhöhen, wenn drei verschiedene Materialien in einem Gitter angeordnet werden. Das haben einer Medienmitteilung zufolge Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer Untersuchung gezeigt. Dafür erzeugten sie kristalline Schichten aus Barium-, Strontium- und Calciumtitanat, die sie abwechselnd übereinanderlegten. Die Ergebnisse, die zu einer deutlich höheren Effizienz von Solarmodulen beitragen könnten, wurden in Science Advances veröffentlicht. weiterlesen…

Acht große Versicherer verpflichten sich zu Klimaschutz

Aus Deutschland Allianz und Munich Re

Acht große europäische Versicherer und Rückversicherer wollen gemeinsam einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Mitglieder der neu gegründeten “Net-Zero Insurance Alliance (NZIA)” verpflichten sich dazu, ihre Versicherungs-Portfolien bis 2050 unter dem Strich frei von CO2-Emissionen zu machen. Neben der französischen AXA gehören dem Bündnis Allianz und Munich Re aus Deutschland, Zurich und Swiss Re aus der Schweiz an. weiterlesen…

DIW: Energieversorgung ausschließlich durch Erneuerbare möglich und sicher

Aber: Ausbauziele entsprechend erhöhen

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDeutschland könnte seinen Energiebedarf schon bald vollständig erneuerbar decken, wenn die Ausbauziele entsprechend erhöht würden, dafür gebe es Potenziale in allen Regionen – die Versorgungssicherheit wäre gewährleistet, aber ein Umdenken bei der deutschen und europäischen Netzplanung sei nötig. Das ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), für die Claudia Kemfert, Christian von Hirschhausen, Mario Kendziorski und Leonard Göke Szenarien einer Vollversorgung durch Photovoltaik, Windkraft und andere Erneuerbare berechnet haben. weiterlesen…

Globaler Vergleich der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen

ICCT über E-Autos und Abgase

E-Autos haben im Vergleich der verschiedenen Fahrzeugantriebe die geringste Treibhausgasbilanz – das ist das Ergebnis einer am 20.07.2021 veröffentlichten Untersuchung des International Council on Clean Transportation (ICCT), einer unabhängigen Forschungsorganisation, die sich mit sauberer Mobilität beschäftigt. Bekannt wurde der ICCT durch die Aufdeckung des Diesel-Skandals. Die umfassende Ökobilanz (Life Cicle Assessment, LCA) untersucht die Treibhausgasemissionen von Personenkraftwagen, einschließlich SUVs. weiterlesen…

Deutschland kann Vorreiter für klimafreundliche Produktion von Fahrzeugbatterien werden

Studie von Agora Verkehrswende wertet Klimaneutralität als Standortvorteil für deutsche Wirtschaft

Beim Aufbau der Batterieherstellung für Elektromobilität sollte Deutschland von Anfang an auf eine Klimaneutralitätsstrategie setzen. Das unterstreicht eine Studie des Thinktanks Agora Verkehrswende, welche die Perspektiven für eine klimaneutrale Batterieproduktion in Deutschland beleuchtet. Mit dem Entwurf der Batterieverordnung der EU zeichne sich bereits ein Rechtsrahmen ab, der den Klimakurs maßgeblich verstärken könne. Wichtig sei es dabei, den gesamten Produktionsprozess zu berücksichtigen, von der energiesparenden Zellfertigung über den Einsatz von erneuerbarem Strom bis zum Recycling der Rohstoffe sowie ökologischen und sozialen Standards entlang der Lieferketten. weiterlesen…

PV-Ausschreibung erneut deutlich überzeichnet

Durchschnittlicher Zuschlagswert leicht gesunken

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesnetzagentur hat am 15.07.21 die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Solarenergie des ersten und zweiten Segments zum Gebotstermin 01.06.2021 bekanntgegeben. Dabei waren 242 Gebote mit einem Umfang von 1.130 Megawatt eingereicht und die ausgeschriebene Menge von 510 MW erneut sehr deutlich überzeichnet worden. Insgesamt werden 95 Gebote für eine zu errichtende Solarleistung von 513 MW einen Zuschlag erhalten. weiterlesen…

Fraunhofer IEE: Projekt für Batterien mit metallischen Lithium-Elektroden

Mehr Leistung und Sicherheit durch Analyse und Simulation elektrochemischer Prozesse

Batterien mit metallischen Lithium-Elektroden versprechen höhere Energie- und Leistungsdichten. Allerdings kann es in diesen Batterien zu elektrochemischen Prozessen kommen, die ihre Sicherheit und Leistung beeinträchtigen. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) entwickelt nun einer Medienmitteilung vom folgend in dem vom BMWi geförderten Projekt „metaLit“ Modelle, mit denen sich diese Prozesse simulieren lassen. Die Software kann genutzt werden, um die Algorithmen in Batteriemanagementsystemen zu verifizieren. Das erspart teure, aufwändige Tests mit realen Batterien. Der Modellierung geht eine experimentelle Analyse durch das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) voraus. weiterlesen…

Versteckte “Übeltäter” töten Lithium-Metall-Batterien von innen

Neue Aufnahmen enthüllen Nebenprodukt, das leistungsstarke, experimentelle Zellen lähmt

Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler, zuverlässige Lithium-Metall-Batterien herzustellen. Diese Hochleistungsspeicherzellen fassen 50 % mehr Energie als ihre produktiven Lithium-Ionen-Vettern, aber höhere Ausfallraten und Sicherheitsprobleme haben die Kommerzialisierungsbemühungen gelähmt. Die ersten Bilder im Nanomaßstab in einer Medienmitteilung der Sandia National Laboratories (SNL), vom Inneren intakter Lithium-Metall-Knopfzellen stellen die vorherrschenden Theorien in Frage und könnten dazu beitragen, künftige Hochleistungsbatterien sicherer, leistungsfähiger und längerlebig zu machen. (Foto: Bräunliche Reaktionsnebenprodukte in Knopfzellen- © Katie Jungjohann,Sandia National Laboratories (SNL)) weiterlesen…

Ergebnisse der dritten Ausschreibung zum Kohleausstieg

Weiterhin großes Interesse an Ausschreibungsverfahren

Die Bundesnetzagentur hat mit einer Medienmitteilung am 14.07.2021 die erfolgreichen Gebote der dritten Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) bekanntgegeben. „Der Kohleausstieg geht stetig voran,“ so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, „auch in der dritten Runde gab es eine rege Beteiligung am Verfahren.“ Die ausgeschriebene Menge von 2.480,826 Megawatt war trotz großer Beteiligung leicht unterzeichnet. weiterlesen…

Hochtemperatur-Energiespeicher nächster Schritt zu klimafreundlichen Treibstoffen

Innosuisse fördert Solartechnologie von Synhelion

Die schweizerische Synhelion und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) führen ein gemeinsames Forschungsprojekt für die Weiterentwicklung eines Hochtemperatur-Energiespeichers durch, der ein zentraler Bestandteil bei der Herstellung von klimafreundlichen solaren Treibstoffen ist. weiterlesen…