Wie binden Metallkomplexe Sauerstoff?

Fortschritte in der Grundlagenforschung erzielt

Sauerstoff ist bekanntlich ein wesentliches Element für das Leben auf der Erde. Viele Organismen benötigen Proteine, die Metalle wie Eisen, Mangan und Kupfer enthalten, um mit Sauerstoff überlebenswichtige chemische Reaktionen durchführen zu können. So nutzen beispielsweise fast alle Säugetiere das eisenhaltige Hämoglobin-Protein, um Sauerstoff in ihrem Körper zu transportieren. Andere Tiere, wie Pfeilschwanzkrebse und Oktopusse, verwenden das Protein Hämocyanin, um Sauerstoff zu transportieren. Dieses kupferhaltige Protein befindet sich in ihrem Blut und bindet O2 so, dass ein kräftiges Blau anstelle der roten Farbe entsteht. Um zu verstehen, wie Proteine Sauerstoff binden haben Forscher des MPI CEC und der University of Minnesota diese Prozesse in Modellkomplexen untersucht. weiterlesen…

Peter lobt Schulze wg. ökonomischer Chancen von Klimaschutz

Klimaschutz als Innovationsmotor

Fast 40 Prozent aller europäischen Patente im Bereich Klimaschutz stammen aus Deutschland, teilte die Bundesregierung aus Anlass des Kongresses “Klimaschutz als Innovationsmotor für die Wirtschaft” mit. International stehe Deutschland nach Japan und den USA an dritter Stelle und nehme damit eine weltweite Vorreiterrolle ein. Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnete des Kongress am 21.05.2019 in Heidelberg. BEE-Präsidentin Peter wertete Schulzes Äußerungen positiv. weiterlesen…

In situ-Quantifizierung von Reaktionsadsorbaten

Bei Niedertemperatur-Methanolsynthese mit Hochleistungs-Cu/ZnO:Al-Katalysator

Obwohl das industrielle Niedertemperaturverfahren seit 50 Jahren angewendet wird, sind In-situ-Daten unter relevanten Bedingungen selten verfügbar. Forscher vom Fritz-Haber-Institut de Max-Planck-Gesellschaft, Berlin (FHI), und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim/Ruhr stellen diese Daten jetzt zur Verfügung. weiterlesen…

Stärkere AMOC-Abnahme in hoch auflösenden Modellen

Abschwächung des Golfstroms untersucht

Warum sich der Golfstrom (Fachsprache: Atlantische Meridionale Umwälzbewegung – AMOC) bedeutend abschwächt, wenn die Auflösung für die Atmosphäre im Erdsystemmodell des MPI-M (MPI-ESM) erhöht wird, haben Klimaforscher der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) jetzt im Fachmagazin Journal of Advances in Modeling Earth Systems gezeigt. weiterlesen…

Vom Regen zum Hochwasser

Helmholtz-Forschungszentren starten Messkampagne zu hydrologischen Extremen

Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme ganzheitlich – vom Niederschlag über den Wassereintrag in den Boden und den Abfluss bis hin zum Eintrag ins Meer – zu untersuchen, startet nun innerhalb der Helmholtz-Initiative MOSES eine Messkampagne im Müglitztal in Sachsen. Koordiniert wird die Messkampagne vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). weiterlesen…

“Fliegen ist der schnellste Weg, den Planeten zu erhitzen”

strong>Eine Kerosinsteuer in der europäischen Luftfahrt hätte vor allem Vorteile. Doch die Politik räumt weiter Sonderrechte ein.

Kein Mitgliedsland der EU erhebt bislang Steuern auf den Flugzeugtreibstoff Kerosin. Dabei hätte eine Besteuerung nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz, sondern würde den Staaten unterm Strich auch wirtschaftlich nutzen, dies zeigt eine Studie der Europäischen Kommission, die bislang unter Verschluss gehalten und nun von der Umweltschutzorganisation Transport & Environment geleaked wurde. Demnach brächte eine Kerosinsteuer von 33 Cent pro Liter Steuereinnahmen von fast 27 Milliarden Euro für die Staaten der EU. Deutschland könnte dabei auf den größten Geldfluss mit 4,8 Milliarden Euro hoffen. Manuel Först hat die Studie für energiezukunft interpretiert. weiterlesen…

EU-Projekt STUNNING will Sanierung voranbringen

Plattform für energieeffiziente Renovierungs-Technologien und Geschäftsmodelle

Noch immer ist die aktuelle Sanierungsrate in Europa viel zu niedrig, um die Ziele der Europäischen Union bis 2050 zu erreichen. Daher ist es notwendig, die Marktakzeptanz und die flächendeckende Umsetzung von energieeffizienten Renovierungslösungen zu beschleunigen und den Renovierungsgrad bis 2030 auf 3 % pro Jahr zu erhöhen. Die geringe Marktakzeptanz innovativer Renovierungslösungen ist in den meisten Fällen auf das Fehlen geeigneter Geschäftsmodelle zurückzuführen. Innovative Geschäftsmodelle wurden bereits demonstriert, aber ihre Replikation ist sehr langsam: Wie kann diese Replikation unterstützt werden? Mit STUNNING. weiterlesen…

Ursache für die Schwankungen der arktischen Meereisfläche geklärt

Simulationen offenbaren Ursache für jährliche Größenschwankungen der Eisfläche

Die Wissenschaftler Dirk Olonscheck, Thorsten Mauritsen und Dirk Notz vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Stockholm haben in einer Studie im Fachmagazin Nature Geoscience mit Hilfe rechenaufwändiger Computersimulationen herausgefunden, warum die Fläche des arktischen Meereises von Jahr zu Jahr stark schwankt.
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Bundesnetzagentur bemängelt schleppenden Netzausbau

Rund 7700 Kilometer neue Leitungen geplant – BMWi: Mehr Tempo beim Netzausbau

Am 17.05.2019 trat das „Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus“ in Kraft – ein “wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende” – so eine Medienmitteilung des BMWi. Der neue Rechtsrahmen soll den Netzausbau anschieben. Bundesminister Peter Altmaier: „Vor etwa einem Jahr habe ich erklärt: Ich mache den Netzausbau zur Chefsache. Seitdem werden die Ziele des ‘Aktionsplans Stromnetz’ immer weiter umgesetzt.” Das geht aber offenbar noch zu langsam, wie der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, bei der Vorlage seines Jahresberichts 2018 laut pv magazine sagte. weiterlesen…

“Zuviel Kohle – zu wenig Erneuerbare Energien”

Studie: Nationale Klimastrategien der EU-Staaten weit vom Ziel entfernt

28 EU-Mitgliedstaaten haben Entwürfe für nationale Energie- und Klimapläne vorgelegt. Davon befinde sich kein einziger auf gutem Weg, das Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. So das Ergebnis der Studie “Nationale Klimastrategien der EU”, die am16.05.2019 veröffentlicht wurde, und die Frédéric Simon für EURACTIV.com näher unter die Lupe genommen hat.
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