Private Stromspeicher: Bundesnetzagentur öffnet den Strommarkt

Strom speichern, handeln, Geld verdienen – was bislang nur Großspeichern vorbehalten war, soll bald auch für Privathaushalte möglich sein. Eine neue Festlegung der Bundesnetzagentur konkretisiert nun, was lange gefordert, aber nie umgesetzt wurde: die Marktintegration privater Stromspeicher – als Teil der verspäteten Umsetzung europäischer Vorgaben in deutsches Recht. Die Bundesnetzagentur will privaten Stromspeichern, Solaranlagen und weiterlesen…

Energiewende: Reiche will Solarförderung streichen und auf Gas setzen

Während Wind- und Solarstrom immer günstiger werden, setzt die Bundesregierung weiter auf Gas. Katharina Reiche vertritt diesen Kurs – und dass sie ihn ausgerechnet in Zeiten sinkender Ökostrompreise vorantreibt, wirkt wie eine fatale Fehlentscheidung mit Folgen für Klima und Verbraucher. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Die Weichenstellungen der neuen Bundesregierung sorgen jedoch für Diskussionen. weiterlesen…

EU beschließt neue Regeln für Lebensmittel- und Textilabfall

Die EU verschärft ihre Müllregeln: Mit neuen, verbindlichen Zielen sollen Lebensmittelverschwendung und Textilabfälle bis 2030 deutlich sinken. Erstmals werden Hersteller europaweit in die Pflicht genommen. Was auf den ersten Blick wie ein technischer Beschluss wirkt, könnte ein wirksamer Hebel für die Kreislaufwirtschaft sein. Das Ziel: Ressourcen schonen, Emissionen senken und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft voranzubringen. weiterlesen…

Deutschland baut Batteriespeicher schneller als Prognosen der Bundesnetzagentur

Deutschland erlebt einen Rekordausbau an Batteriespeichern. Doch die Bundesnetzagentur bildet dieses Wachstum in ihren Szenarien kaum ab. Das ist problematisch, weil politische Planung und Netzausbau so auf veralteten Annahmen beruhen. In Höxter zeigt ein Großprojekt, wie weit Realität und Modell auseinanderklaffen. Laut einer Auswertung von pv magazine wurden bis Anfang September 362.537 neue Systeme mit weiterlesen…

E-Lkw lädt erstmals mit über 1,1 Megawatt – Durchbruch für elektrischen Fernverkehr

Ein Elektro-Lkw mit mehr als 1,1 Megawatt laden. Genug, um in 40 Minuten einen E-LKW für fast 1000 km zu laden. Dieser Durchbruch zeigt, dass selbst schwere Lastwagen künftig in den Pausen ihrer Fahrer nachgeladen werden können. Damit eröffnen sich neue Chancen für den klimafreundlichen Fernverkehr. Das Schweizer Unternehmen Designwerk Technologies AG hat im Rahmen weiterlesen…

NRW-Strategie: NRW soll Leitregion für Kreislaufwirtschaft und Chemie werden

Mit einem neuen Strategiepapier legt die Landesregierung konkrete Pläne für Wasserstoff, CO2-Nutzung und Recycling vor und setzt dabei auf Projekte, die zeigen, wie sich Klimaschutz und Industrie verbinden lassen. Nordrhein-Westfalen möchte zur europäischen Leitregion für Kreislaufwirtschaft werden. Mit dem Strategiepapier „Fahrplan für die Zukunft: 20 Maßnahmen für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und klimaneutrale chemische Industrie“ hat weiterlesen…

Projekt SUREVIVE zeigt, wie erneuerbare Energien das Stromnetz zuverlässiger machen können

Erstmals wird in Deutschland unter realen Bedingungen erprobt, wie Batteriespeicher und neuartige netzbildende Wechselrichter das Stromnetz stabil halten können. Und das ganz ohne konventionelle Kraftwerke. Mit dem Projekt SUREVIVE wird erforscht, wie die Energiewende sicher und zuverlässig umgesetzt werden kann. Das deutsche Stromnetz verändert sich rasant. Immer mehr Strom wird aus Solar- und Windanlagen gewonnen, weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft statt Tiefseebergbau: Warum Recycling die bessere Lösung ist

Die Internationale Meeresbodenbehörde hat eine Entscheidung über den Tiefseebergbau erneut vertagt. Doch brauchen wir den Abbau in sensiblen Meereszonen überhaupt, wenn Kreislaufwirtschaft und neue Technologien längst Alternativen bieten? Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat ihre Entscheidung über den Start des industriellen Tiefseebergbaus erneut vertagt. Beim Treffen Ende Juli in Kingston, Jamaika, wurde kein Mandat für einen weiterlesen…

Naturkatastrophen 2025: Warum fehlender Klimaschutz Hunderte Milliarden kostet

Naturkatastrophen haben allein im ersten Halbjahr 2025 weltweit Schäden von über 130 Milliarden US-Dollar verursacht. Eine Folge extremer Wetterereignisse, deren Häufung längst mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Im ersten Halbjahr 2025 haben Naturkatastrophen weltweit Schäden in Höhe von mehr als 130 Milliarden US-Dollar verursacht. Besonders betroffen waren erneut die USA. Die massiven Waldbrände weiterlesen…

Deutscher Ausbau von Offshore-Windenergie ist zu langsam

Bis jetzt ist 2025 kein neues Offshore-Windrad ans Netz gegangen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Stiftung Offshore-Windenergie hervor. Zwar sind Anlagen im Bau und für weitere liegen Genehmigungen vor. Doch das werde nicht ausreichen, um die gesetzlich verankerten Ausbauziele zu erreichen. Die Branche fordert Reformen der Vergabe-Regelungen. Zum 30. Juni 2025 waren insgesamt weiterlesen…