UN-Plastikgipfel gescheitert – und die Welt schaut weg

Trotz jahrelanger Verhandlungen und einer immer weiter wachsenden Plastikflut ist ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung erneut gescheitert. Der Rückschlag von Genf droht eine der direkt sichtbaren Umweltkrisen unserer Zeit endgültig außer Kontrolle geraten zu lassen. Ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung hätte längst verabschiedet werden sollen. Doch auch nach drei Jahren Verhandlungen ist die Staatengemeinschaft nicht weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft statt Tiefseebergbau: Warum Recycling die bessere Lösung ist

Die Internationale Meeresbodenbehörde hat eine Entscheidung über den Tiefseebergbau erneut vertagt. Doch brauchen wir den Abbau in sensiblen Meereszonen überhaupt, wenn Kreislaufwirtschaft und neue Technologien längst Alternativen bieten? Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat ihre Entscheidung über den Start des industriellen Tiefseebergbaus erneut vertagt. Beim Treffen Ende Juli in Kingston, Jamaika, wurde kein Mandat für einen weiterlesen…

Grüner Zement: Wie KI eine der größten CO2-Quellen der Welt verändern könnte

Zement gilt als Klimaproblem. Doch eine Studie aus der Schweiz zeigt, wie sich seine Herstellung mithilfe von KI gezielt verbessern lässt: Statt Emissionen in Kauf zu nehmen, lassen sich neue Rezepturen mit weniger CO2 entwickeln, ohne an Stabilität zu verlieren. Wie Digitalisierung das Bauen weltweit verändern könnte. Die Herstellung von Zement zählt zu den klimaschädlichsten weiterlesen…

EU verpflichtet die Autoindustrie zur Kreislaufwirtschaft

Fahrzeuge müssen künftig so gebaut werden, dass sie sich zerlegen, wiederverwenden und recyceln lassen. Die EU plant große Veränderungen im Fahrzeugsektor. Mit einer neuen Verordnung will sie erreichen, dass Autos und Nutzfahrzeuge länger genutzt werden. Nach einem Gesetzesentwurf, über den das Parlament gerade diskutiert, sollen Autos so gebaut werden, dass man sie einfacher reparieren, demontieren weiterlesen…

Hitzewellen und Klimawandel: Todesrisiko steigt laut Studie drastisch

Die Hitzewelle Ende Juni hat laut einer neuen Studie in zwölf europäischen Städten rund 1.500 zusätzliche Tode verursacht. Die Hitze wurde ruch den Klimawandel verschärft. Es wird erkennbar, wie tödlich wenige Grad Erderwärmung bereits jetzt wirken und wie wenig vorbereitet Europa bisher ist. Eine neue internationale Studie belegt: Der Klimawandel hat die tödlichen Folgen der weiterlesen…

Mercedes-Benz Trucks setzt auf Kreislaufwirtschaft mit zirkulärer Tauschbatterie

Mit einer Tauschbatterie setzt Mercedes-Benz Trucks auf zirkuläre Lösungen. Mit der neuen Hochvolt-Tauschbatterie stellt das Unternehmen ein Ersatzteil vor, das die Reparatur elektrischer Lkw nicht nur vereinfacht, sondern auch als Modell für praktische Kreislaufwirtschaft für Nutzfahrzeuge dient. Die neue Hochvolt-Tauschbatterie CB400 wird nicht neu produziert, sondern basiert auf wiederaufbereiteten, gebrauchten Batterien. Der Prozess beginnt im weiterlesen…

Batteriespeicher verhindern Blackout: US-Energiesektor zwischen Fortschritt und Rückschritt

In den USA haben Batteriespeicher großflächige Stromausfälle verhindert. Der US-Energiesektor steht 2025 zwischen technologischer Erneuerung und Beharrung auf fossilen Strukturen. Am 24. Juni drohten in mehreren US-Bundesstaaten Stromausfälle. Bei Temperaturen über 38 Grad Celsius liefen Millionen Klimaanlagen auf Hochtouren und belasteten die Netzinfrastruktur. Doch statt fossiler Reservekraftwerke stützten Batteriespeicher die Versorgung. Unternehmen wie Sunrun speisten weiterlesen…

Hitzewelle: Atomkraftwerke in Frankreich wegen zu warmer Flüsse gedrosselt

Die Hitzewelle trifft nicht nur Menschen und Natur, sondern auch die Energieversorgung. Weil die Flüsse zu warm werden, können mehrere französische Atomkraftwerke nur noch eingeschränkt laufen. Die Hitzewelle im Mittelmeerraum treibt die Wassertemperaturen in Flüssen und Küstenregionen auf Höchststand. Die Folge: Der staatliche Energieversorger EDF muss die Leistung mehrerer Atom-Reaktoren drosseln. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiterlesen…

Analyse: Bundesregierung plant 15 Milliarden Euro für klimaschädliche Subventionen

Trotz ambitionierter Klimaziele plant die Bundesregierung laut einer neuen Analyse milliardenschwere Subventionen, die Umwelt und Klima belasten. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft warnt, der Koalitionsvertrag enthält zahlreiche klimaschädliche Anreize, mit jährlich bis zu 15 Milliarden Euro klimaschädliche Steuervergünstigungen und Ausgaben. Die Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag mehrere Maßnahmen verankert, die nach Angaben des Forums Ökologisch-Soziale weiterlesen…

UN-Klimatreffen Bonn 2025: Vorbereitungen für COP30

Aktuell arbeiten in Bonn mehr als 5.000 Delegierte an den Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien. Die UN-Zwischenkonferenz SB 62 läuft vom 16. bis 26. Juni 2025 und bringt Vertreter:innen aus fast 200 Staaten zusammen. Ziel ist es, die Grundlagen für die COP30 im brasilianischen Belém zu schaffen. Im Fokus stehen neue Klimaziele, Weiterentwicklung weiterlesen…